Reisetipp: Cape Town
Carl R. Knobel, Inhaber der Firma Semaco GmbH Services Management Consulting. Carl Knobel wurde in Kapstadt geboren und verbrachte die ersten Jahren seines Lebens in der wunderschönen Weingegend von Paarl. Mit 12 Jahren kam er in die Schweiz. Seine berufliche Laufbahn begann Carl Knobel als Devisenhändler bei der Credit Suisse in Zürich. Nach einigen Jahren bei einem Zürcher Vermögensverwalter und einem kurzen Ausflug in den Diamanthandel gründete er schliesslich seine Firma Semaco GmbH Services Management Consulting in Wollerau, die nebst der klassischen Vermögensverwaltung Mandate im Bereich Weinbau, Yachtbau und –management sowie Immobilienprojekte betreut. Carl Knobel betreibt nebenbei eine Weinhandlung in Horgen, die auf den Handel mit südafrikanischen Weinen spezialisiert ist.
Wir Sprachen mit Carl Knobel über Kapstadt und seine liebsten Lokale der Stadt am Kap der Guten Hoffnung.
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change.ch
Herr Knobel, welchen Bezug haben Sie zu Kapstadt?
Nun, mein Vater lebt noch immer im wunderschönen Kap. Seit über 30 Jahren besuche ich jedes Jahr meine «alte» Heimat. Ich mache aber nicht nur Urlaub, sondern habe auch geschäftliche Aufgaben zu erledigen. Ich besuche meine bestehenden Lieferanten und bin immer auf der Suche nach neuen Weingütern, die Top-Erzeugnisse herstellen und noch nicht in der Schweiz vertreten sind. Mich fasziniert die Vielfalt dieses Landes jedes Jahr aufs Neue.
Was gefällt Ihnen an Kapstadt?
Kapstadt ist sicherlich einer der schönsten Orte der Welt. Kapstadt hat ein herrliches Klima, eine unvorstellbare Auswahl an guten Restaurants, weisse Sandstrände, Championship-Golfplätze, gute Läden, Bars und Clubs und nicht zu letzt tolle Weingüter, die exzellente Erzeugnisse herstellen. Weine aus Südafrika sind bei internationalen Degustationen immer weit vorne dabei und garantieren immer noch ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie sehen, es gibt so viel inKapstadt zu unternehmen, dass es einem sicherlich nie langweilig wird.
Wie würden Sie das Leben und die Mentalität der Menschen beschreiben?
Das Leben ist «easy going». Im Kap arbeitet man, um zu leben, nicht umgekehrt. Das Klima ist mediterran. Aufgrund der relativ langen Sommerphase von September bis Juni findet das soziale Leben draussen statt. Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Kulturen. Die Kapstädter sind sehr weltoffen, kontaktfreudig, freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit.
Welche Sehenswürdigkeiten darf ein Besucher in Kapstadt nicht verpassen?
Die Auswahl an Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten ist riesig. Wandern Sie zu Fuss auf den Tafelberg oder auf den Lion’s Head und geniessen Sie die atemberaubende Aussicht – an einem klaren Tag reicht sie bis ans Kap der Guten Hoffnung. Gönnen Sie sich einen Helikopterrundflug oder eine Bootsfahrt zur Robben Island. Mit einer Fahrt ans Kap der Guten Hoffnung lernen Sie die Schönheit der Natur kennen. Verbringen Sie den Tag an einem der unzähligen Strände wie dem Clifton 4th Beach.Oder gehen Sie zum Shoppen an die Victoria & Alfred Waterfront: Hier findet man eine grosse Auswahl an Läden, Restaurants, Bars und Kunstgalerien. Ein MUSS für jeden Weinliebhaber sind die nahe gelegenen Weingüter. Auf fast allen Gütern haben Sie die Möglichkeit, die Weine zu degustieren und dazu etwas zu essen. Einige der Güter haben auch eigene Restaurants, die eine exzellente Küche anbieten.
Wo gehen Sie gerne hin?
Ich geniesse das Nichtstun an einem schönen Strand, spiele eine Runde Golf oder besuche ein bestehendes oder neues Weingut. Viele Kellereien sind wunderschön gelegen und architektonische Augenweiden. Dazu gehört auch die Hidden Valley Wines in Stellenbosch, wo auch ein junger, ambitionierter «Koch des Jahres» seine Gäste mit kulinarischen Leckerbissen verzaubert. Die Kellereigebäude auf dem Gut von Ernie Els ist sehr sehenswert und die Aussicht von der wunderschönen Terrasse unschlagbar! Am Abend gehe ich entweder nach Camps Bay entspannen oder nach Downtown Cape Town.
Wo essen Sie am liebsten?
Oft diniere ich in einem Restaurant auf einem Weingut der Region, wie dem «Chamonix» in Franschhoek, oder dem «Rust en Vrede», «Tokara» und «Overture» in Stellenbosch. Das Angebot der Restaurants in Kapstadt ist riesig; von der einheimischen, malay-indischen über die mediterrane bis hin zur französischen Küche. Meine Favoriten sind das indische «Bukhara» in Kapstadt, das trendy «Paranga» oder das Seafood-Restaurant «The Codfather» in Camps Bay.

Wine & Dine, Club, Shopping, Wellness: Verraten Sie uns ein paar Geheimtipps?
Die Auswahl an guten Restaurants ändert ständig. Zum Essen kann ich beispielsweise die folgenden Lokale empfehlen: Für Snacks das «Balducci's» an der Waterfront, für Sushi das «Wakame» in Sea Point, das «Riboville Restaurant & Cellar», das auf Fleisch vom Holzkohlengrill spezialisierte «The Famous Butchers Grill» sowie das Restaurant mit dem besten Rindfleisch, das «Belthazar Restaurant & Wine Bar». Die meisten Restaurants bieten ein wunderschönes Ambiente mit guter Qualität und gutem Service. Man darf nicht ausser Acht lassen, dass wir Europäer in Südafrika immer noch sehr viel für unser Geld bekommen. Tolle Einkaufsmöglichkeiten gibts in einem der zahlreichen Shopping Centers in und um Kapstadt oder in der nahe gelegenen Victoria & Alfred Waterfront. Zu den besten Clubs gehören das «Bossa Nova», das «Rhodes House» und das «Ignite» in Camps Bay. Für Wellness & Spa empfehle ich «The Sanctuary Spa» im Twelve Apostles Hotel in Camps Bay.
Wir leben in einer veränderungsreichen Zeit. Womit bringen Sie den Begriff «Change» in Verbindung?
Unsere Welt und unser Leben wird jeden Tag mit Veränderungen verschiedenster Art konfrontiert. Was früher Jahre gedauert hat, wird heute in ein paar Monaten umgesetzt. Nur derjenige der bereit ist, genügend Offenheit, Flexibilität, und Bereitschaft für Neues an den Tag zu legen, hat die Chance weiter zu kommen und erfolgreich zu sein!
Und schliesslich unsere «Change»-Frage: Wenn Sie alle Macht der Welt hätten, welchen «Change» würden Sie realisieren?
Dass alle Menschen auf der Welt in Frieden zusammen leben könnten.
Herr Knobel, wir danken Ihnen für das Interview.
Interview: Zoran Bozanic

Zweidrittel des Tourismus in der Schweiz fallen auf den Wintersport. Die Wintersportorte der Schweiz laden zum Skifahren und Langlaufen ein, wobei es im Sommer eher Erholungssuchende in diese Regionen zieht. Vor allem Bergwandern und Montainbiken sind begehrte Sommersportarten.
Magisch. Mystisch. Unerreicht. Das Matterhorn ist und bleibt ein Attraktion von Weltformat. Das autofreie Matterhorndorf Zermatt am Fusse des imposanten Berges birgt viele Reize für Fans von echter Bergnatur.
Montreux: An einer geschützten Bucht des Genfersees, umschlossen von Weinberg-
en und vor der atemberaubenden Kulisse der schneebedeckten Alpen liegt die Stadt Montreux. Grosse Bekanntheit geniesst das Montreux Jazz Festival, das jeweils im Juni/Juli auf verschiedenen Bühnen und in den Parks der Stadt stattfindet. Wegen des aussergewöhnlich milden Klimas wird Montreux als Hauptstadt der Waadtländer Riviera bezeichnet.
Mit seinen intensiven Farbtönen ruft der Caumasee so manchen Strandurlaub in Erinnerung. Die “Perle von Flims“ liegt aber nicht in der fernen Karibik sondern mitten im dichten Flimser Tannenwald. Nach einem kurzen Fussmarsch (zB. ab Parkplatz Flims-Waldhaus) bietet sich einem ein herrlicher Überblick über den in einer Vertiefung gelegene Caumasee.
Der Rheinfall bietet dem Besucher das grandiose Schauspiel des grössten Wasserfalls Europas! Vor 17'000 Jahren entstand das imposante Naturschauspiel und wurde zum Hauptanziehungspunkt für unzählige Besucher aus aller Welt. Auf einer Breite von 150 m stürzen jede Sekunde 700'000 Liter Wasser tosend über eine Klippe von 23 m Höhe. Das Besteigen des Felsens gehört mit der Bootsfahrt im Rheinfallbecken zu den unvergesslichen Erlebnissen eines jeden Besuchers.
Mit der Eröffnung der Fondation Beyeler im Oktober 1997 erhielt die Sammlung Beyeler ein öffentliches Museum. Das Gebäude entwarf der italienische Architekt Renzo Piano. Neben Werken von Cézanne, Picasso, Rousseau, Mondrian, Klee, Ernst, Matisse, Newman, Bacon, Dubuffet, Baselitz u. a. besitzt die Sammlung zudem 25 ausgewählte Objekte aus Afrika, Alaska und Ozeanien, die in einen direkten Dialog mit den Arbeiten der klassischen Moderne gesetzt wurden.
Auf einer sonnigen nach Süden ausgerichteten Terrasse des Unterengadins liegt Guarda auf 1653 m.ü.M. Bekannt für sein prächtiges Dorfbild mit den sgraffitigeschmückten Engadinerhäusern erhielt es bereits 1975 den Henri-Louis-Wakker-Preis. Und es findet Erwähnung im Inventar der Kulturgüter von nationaler Bedeutung.
Die Wehranlagen von Bellinzona gehören zu den bedeutendsten Zeugen der mittelalterlichen Befestigungsbaukunst in der Schweiz. Herausgewachsen aus einem spätantiken Kern auf dem Felshügel des Castelgrande, beruht die heutige Gestalt der Talsperre vor allem auf der umfangreichen Bautätigkeit der Herzöge von Mailand im 15. Jahrhundert. Damals ist eine mächtige, das ganze Tal abschliessende Festung entstanden, die dem kriegerischen Vordringen der Eidgenossen Einhalt gebieten sollte. Mit ihren Mauern, Türmen, Zinnen und Toren löst diese imposante Befestigungsanlage auch beim heutigen Betrachter Erstaunen aus.
Der Stockalperpalast ist ein grosszügiger, geräumiger Wohnsitz und bedeutendster barocker Palastbau der Schweiz. Die Vorfahren des "grossen Stockalpers" Kaspar Jodok Stockalper (1609-1691) stammen aus Mailand. Im Jahr 1360 kam Anton Olteri nach Brig und kaufte sich auf dem Simplon eine Alp, die Stockalp. Seitdem nannte sich die Familie Stockalper. Das alte Stockalperhaus wurde 1533 erbaut, 1640 erweitert und zwischen 1640 und 1660 durch Kaspar Jodok Stockalper weiter vergrössert. Den grossen Palast liess der hauptsächlich durch Salzhandel sehr reich gewordene "grosse Stockalper" zwischen 1658 und 1678 erbauen.
Die Therme Vals bietet zahlreiche Innenbecken mit unterschiedlichen Temperaturen und ein grosses Aussenbad mit Aussicht auf die umgebende Bergwelt. Die einzige Thermalquelle Graubündens enthält Kalzium, Sulfat, Hydrogen, Karbonat und Eisen.
Das ALDEN Hotel Splügenschloss ist das kleinste 5-Sterne-Boutique-Hotel von Zürich. Hier ist die Pracht des Fin-de-Siècle mit dem High-Tech-Komfort unserer Tage verbunden. Das unter Denkmalschutz stehende und 1895 errichtete ALDEN-Gebäude ist 2004 komplett renoviert worden. Seither erstrahlt es in neuer Frische. Geblieben ist die ursprüngliche, traditionelle Bausubstanz.
ALDEN-Gäste geniessen persönlichen Service in einer eleganten und
ungezwungenen Atmosphäre. Zum Beispiel im luxuriösen Zimmer, in der
komfortablen Suite oder in der gemütlichen Bibliothek.






