31. Juli 2010
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Innovation in der Zürcher Kunstszene:
Der Art Banking Club

Sohella Thuiner, Präsidentin, Art Banking Club Sohella Thuiner, Präsidentin des Art Banking Club in Zürich

Sohella Thuiner durchlief eine sechsjährige Ausbildung beim ehemaligen persischen Hofmaler in Wien und hat zehn Jahre internationale Banken-Erfahrung im Treasury-Bereich. Heute ist sie eine renommierte Spezialistin für die Verbindung von Kunst und Kapitalanlagen. Beliebt sind die «Art Apéros» für Mitglieder der Finanzgemeinde, die Sohella Thuiner mit Unterstützung von Finanzhäusern sowie Institutionen wie der Art Basel oder Christie’s regelmässig durchführt.

change.ch sprach mit Sohella Thuiner über den Art Banking Club und seine Veranstaltungen.

Frau Sohella Thuiner, Sie stehen dem neu gegründeten Art Banking Club (ABC) in Zürich vor. Was ist das Ziel von ABC?

Sohella Thuiner
Der Art Banking Club bietet  seit 2007 eine Plattform für regelmässige Treffen von kunst- und kulturinteressierten Menschen aus dem Finanzbereich und der Luxusindustrie. Künstler, hochkarätige Überraschungsgäste und abwechslungsreiche Rahmenprogramme in ausgesuchten Locations bieten eine anregende Atmosphäre für den geschäftlichen und privaten Gedankenaustausch. Vorträge, musikalische Einlagen und Art Performances ergänzen die stimmungsvollen Anlässe. Das ABC-Team ist ständig darum bemüht, ein interessantes Programm zusammenzustellen, das neben dem Genuss von Kunst auch die Möglichkeit bietet, kunstinteressierte Menschen kennen zu lernen.

 
   
 

Ist  «Networking» also ein zentrales Thema des Art Banking Clubs?
     
Mir gefällt der Begriff «Networking» nicht. Unsere Mitglieder empfinden gemeinsame Interessen und eine gegenseitige Sympathie. Wir sehen uns als eine grosse Familie, in der man sich gegenseitig über Projekte und Vorhaben informiert, sich weiterhilft oder einander Personen aus seinem persönlichen Netzwerk zur Verfügung stellt.  
 
Welches Publikum sprechen Sie an?

Hinter dem Art Banking Club steht ein Team aus Geschäftsleuten, Künstlern, Club-Freunden und Schlüsselmitgliedern. Unser Zielpublikum sind Menschen, die eine grosse Liebe sowohl für Kunst und Kultur als auch Interesse an der Begegnung mit anderen Kunstbegeisterten mitbringen.
 
Die Finanzmärkte erleben momtentan turbulente Zeiten. Soll man da noch in Kunst investieren?

Kunst als Investment ist immer abhängig von den Auf- und Abwärtsbewegungen der Finanzmärkte. Gerade jetzt haben Investoren attraktive Investmentmöglichkeiten im Kunstbereich. Kunstinteressierte Investoren werden vom ABC-Team fachkundig beraten. Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir über eine grosse Auswahl von ausgezeichneten Ansprechpartnern mit vielfältigem Hintergrund verfügen.

Wie wählen Sie Ihre Künstler aus?

Das ABC-Team arbeitet sowohl mit unbekannten Talenten mit grossem Potential als auch mit bereits etablierten und erfolgreichen Künstlern zusammen.  

Wie funktioniert die Organisation eines «Art Apéros» durch den Club?

Die Organisation eines solchen Art Apéros beginnt mit der Auswahl einer interessanten Lokalität und eines spannenden Themas für den Abend. Die Zusammenstellung des Kunstprogramms und Ernennung der Ehrengäste laufen parallel ab und werden jeweils aufeinander abgestimmt. Für die Selektion der Gäste spielt der Einfluss des ABC-Teams eine entscheidende Rolle.

Wann findet der nächste «Art Apéro» statt?
 
Der nächste Art Apéro findet statt am 28. Oktober am Hauptsitz der Allianz in der Zürich City statt. Wir freuen uns bereits jetzt auf einen interessanten Austausch von Wissen und Erfahrungen. Ein Kommen lohnt sich also bestimmt! Die Anzahl der Plätze ist aber beschränkt. Eine vorherige Anmeldung ist deshalb notwendig: Interessierte können sich über die E-Mail-Adresse art@artapero.ch an uns wenden. 

Frau Thuiner, vielen Dank für diese Informationen.

 

Interview: Zoran Bozanic, Oktober 2008

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