Wien erstmals auf Platz 1 des internationalen Städtevergleichs
Sieben der zehn Top-Ten-Metropolen befinden sich in A/D/CH
Lebensqualität in Großstädten der CEE-Region kräftig gestiegen
Bei
City-Infrastruktur führt Singapur vor München und Kopenhagen.
Die jährlich vom internationalen Beratungsunternehmen Mercer durchgeführte Vergleichsstudie zur Bewertung der Lebensqualität für Expatriates (ins Ausland entsandte MitarbeiterInnen) in 215 Metropolen weltweit stellt Wien heuer ein besonders positives Zeugnis aus. Die Bundeshauptstadt nimmt im internationalen Vergleich erstmals den weltweiten ersten Platz ein (2008: Platz 2). Grund für das Upgrading sind u.a. erstmals Höchstnoten für die politische Situation acht Jahre nach den EU-Sanktionen gegen Österreich "als stabile Demokratie mit funktionierendem und anerkannten Rechtssystem" sowie für die Tatsache, dass Wien in den letzten zehn Jahren vor Terroranschlägen verschont blieb.
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Wien hat damit Zürich, das 2008 topplatziert war, überholt. Genf hat seinen Rang als drittlebenswerteste Stadt der Welt beibehalten. Das Schlusslicht unter den weltweiten Großstädten bildet wie schon in den vergangenen Jahren wieder Bagdad.
Als Basis der Beurteilung der Lebensqualität wurden für jede Stadt 39 Kriterien aus der Sicht von Mitarbeitern herangezogen, die von ihrem Arbeitgeber ins Ausland entsandt worden sind. Diese Merkmale schließen u.a. politische, soziale, wirtschaftliche und umweltorientierte Aspekte ein. Hinzu kommen Faktoren wie persönliche Sicherheit und Gesundheit, Bildungs- und Verkehrsangebote sowie andere öffentliche Dienstleistungen. Die Ergebnisse der Quality-of-Living-Studie dienen Institutionen und internationalen Unternehmen als wichtige Informationsquelle und Entscheidungshilfe bei der Entsendung von Mitarbeitern ins Ausland.
Josef Papousek, Geschäftsführer Mercer (Austria) zu den Ergebnissen der Studie: "Wien bekam im vorliegenden Vergleich von den Experten auch Höchstnoten in der Kategorie politische Stabilität. Damit gelang ein Punktevorsprung von 0,6 auf Zürich. Da die Benotung der höchstgereihten Städten wie man sieht äußerst geringe Abstufungen aufweist, kann man - bei allem Patriotismus - durchaus davon ausgehen, dass neben Wien auch die anderen Top-Ten-Metropolen beste Bedingungen für Expatriates bieten."
Details der Studie - Europa dominiert bei Top-10
Die Schweiz und Deutschland sind mit jeweils drei Top-Ten-Platzierungen jene Nationen mit den meisten lebenswerten Städten weltweit. Bern (Platz 9) konnte neben Zürich und Genf seine Top-Position halten. In Deutschland gelten lt. Mercer-Studie Düsseldorf (Platz 6), München (Platz 7) und Frankfurt (Platz 8) zu den Metropolen mit der höchsten Lebensqualität.
In der benachbarten CEE-Region konnten viele Städte ihre Lebensqualität im letzten Jahr deutlich verbessern. Die Bewertung der Mercer-Experten fiel für Ljubljana (von Rang 82 auf 78), für Bratislava (von 91 auf 88) und Zagreb (von 106 auf 103) u.a. durch die erfolgten EU-Beitritte signifikant besser aus als in den Vorjahren.
Blickt man nach Amerika führt Honolulu (Platz 29) vor San Francisco (Platz 30) und Washington D.C. (Platz 44) das US-Städteranking an. Sydney ist wie bereits im Vorjahr mit Platz 10 die bestbewertetste Stadt Australiens vor Melbourne (Platz 16) und Perth (Platz 21). Bei Asiens Metropolen führt Singapur (Platz 26) vor Tokio (Platz 35) und Kobe (Platz 40). San Juan in Puerto Rico liegt mit Platz 72 an erster Stelle bei den Städten in Südamerika, Dubai (Platz 77) im arabischen Raum und Port Elizabeth (Platz 93) in Afrika.
Die Methodik
Das jährlich wiederkehrende Ranking basiert auf einem Punkteindex (New York = 100 Punkte. Zum Vergleich: Wien = 108,6 Punkte, Bagdad = 14,4 Punkte), nach dem 39 Lebensqualitätsfaktoren in 10 Kategorien bewertet werden. Durchgeführt wurde die Studie in den Monaten September bis Dezember 2008 in 420 Städten weltweit.
Sebastian Karwautz, Leader Human Capital Österreich und Schweiz bei Mercer dazu: "Mercer erstellt die Quality-of-Living-Studie jährlich. Das Ranking wird standardisiert durchgeführt, was einen direkten Vergleich über die Jahre hinweg ermöglicht. Der Städtevergleich stellt neben der Abbildung der aktuellen Lebensbedingungen auch eine wertvolle Entscheidungshilfe für die Bandbreite der Entlohnung von AuslandsmitarbeiterInnen dar. Dass Wien heuer den Sprung auf Platz eins geschafft hat, freut uns hier in Österreich natürlich ganz besonders."
Bei Infrastruktur rangiert Wien auf Platz 18 weltweit
Als Zusatzstudie wurde 2008 in allen untersuchten Städten auch die Qualität der Infrastruktur und Verkehrsmittel bewertet. Dabei liegt Singapur klar voran, gefolgt von München und Kopenhagen. Wien wurde in diesem Bereich auf Platz 18 gereiht. Bewertet wurden u.a. die Modernität und Qualität bei Strom- und Wasserversorgung, Telefon- und Datenleitungen, öffentliches Verkehrsnetz, Häufigkeit von Verkehrsstaus sowie Anzahl der internationalen Flugverbindungen von lokalen Flughäfen. "Es gibt also auch durchaus noch Bereiche mit Steigerungspotential am Wirtschaftsstandort Wien", so Karwautz abschließend. (pts)
Procida, eine Insel im Tyrrhenischen Meer, liegt zwischen Kap Miseno
und der Insel Ischia im Golf von Neapel. Die Insel Procida ist die
kleinste und am wenigsten berühmte der Neapolitanischen Inseln; das hat
ihre mediterrane Identität bis heute bewahrt.
Aufbruch in ein neues Unternehmertum. Unter diesem Motto fand die 3.
Grass Arena im Dolder Grand Hotel in Zürich statt. Auch dieses Jahr
waren namhafte Referenten eingeladen: Barbara Janom Steiner, Regierungsrätin Kanton Graubünden, Roberto Lombardini, Verwaltungsratspräsident Axpo Holding, Alois Vinzens, CEO Graubündner Kantonalbank, Marco Torriani, CEO Hotel Mandarin Oriental in Genf und Arno Del Curto, Trainer HC Davos. Die Moderation übernahm Martin Spieler, Chefredaktor Handelszeitung.
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Julia Meyer: «Roger Federer fällt mir ein, als sehr gut gekleideter Herr, der im Anzug immer eine gute Figur macht. Auch Bligg versteht sich gut darin, sich elegant zu kleiden, insbesondere die Kombination mit Accessoires gefällt mir bei ihm. Auch Dieter Meier kombiniert seine Anzüge gekonnt mit Accessoires. Pierce Brosnan in «The Thomas Crown Affair» widerspiegelt für mich den perfekten Boss. Oder natürlich auch Richard Gere in «Pretty Woman». In der Schweiz wäre Ivo Sacchi ein Beispiel für einen gut gekleideten Geschäftsherrn.»
Jeremy Rifkin, US-amerikanischer Soziologe, Ökonom, Publizist sowie Gründer und Vorsitzender der Foundation on Economic Trends: "Menschen sind von Natur aus nicht aggressiv und egoistisch, sondern empathisch, also mitfühlend, so Rifkins kontroverse These. Um globale Herausforderungen wie Wirtschaftskrise oder Klimawandel zu bewältigen, brauchen wir ein neues Denken und ein verändertes Menschenbild auf der Grundlage der Empathie. Das heisst, wir müssen unsere wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Modelle ändern, um die Erde zu retten."
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