03. September 2010
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Change Topics

Kann der Euro überleben?

Dr. Thomas Steinemann, Chefstratege bei der Bank VontobelDr. Thomas Steinemann, Chefstratege bei der Bank Vontobel

Immer offener wird in Medien und Berichten über ein bevorstehendes Ende des Euro diskutiert. Dabei werden auch diverse Varianten angesprochen: Austritt Deutschlands aus dem Euro, Austritt Griechenlands und möglicherweise weiterer strukturschwacher Länder, Aufspaltung des Euros in einen "Südeuro" und "Nordeuro" oder gar Auflösung des Euro und Einführung aller nationalen Währungen. Die Diskussion über die Vor- und Nachteile einer Währungsunion beziehungsweise über die Bedingungen für ein langfristiges Überleben derselben ist zu begrüssen. Sie hätte aber bei der Planung in den 80er Jahren oder 1989, als die «Delors-Kommission» ihren «Bericht zur Schaffung einer Wirtschafts- und Währungsunion» im EG-Raum vorlegte, oder dann später bei der Einführung derselben 1999 geschehen müssen.

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Emerging Markets: Russland stark nach der Krise - Türkei bietet hervorragende Anlagechancen 

Der russische und türkische Aktienmarkt sind im Vergleich zu den Börsen der Industrie- und Schwellenländer extrem günstig bewertet und bieten Anlegern langfristig sehr gute Perspektiven. Zu dieser Einschätzung kommt die Fondsgesellschaft Pioneer Investments in einem aktuellen Marktkommentar. "Das für die kommenden zwölf Monate erwartete Kurs/Gewinn-Verhältnis türkischer Aktien liegt nach unseren Berechnungen bei 8,9, das russischer Aktien sogar nur bei 7,5“ sagt Macin Fiejka, Manager des Pioneer Funds - Emerging Europe and Mediterranean Equity. "Beide Märkte sind damit sowohl gegenüber Industrieländern als auch jedem anderen Schwellenland, das im MSCI-Emerging-Markets-Index enthalten ist, extrem günstig bewertet.“

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Depressive Menschen essen mehr Schokolade - Süßigkeit aber auch als direkter Auslöser von Depressionen denkbar

Macht Schokolade depressivMenschen, die regelmäßig Schokolade essen, sind depressiver. Zu diesem Ergebnis sind Forscher der University of California gekommen. Jene, die mindestens eine Tafel pro Woche essen, sind eher niedergeschlagen als jede, die nur ab und zu Schokolade essen. Viele gehen davon aus, dass Schokolade die Stimmung heben kann. Das kalifornische Forscherteam um Natalie Rose hält das für denkbar, wissenschaftliche Beweise fehlten jedoch. Sie schließen jedoch auch nicht aus, dass Schokolade eher die Ursache für Depressionen sein könnte.

An der Studie nahmen fast 1.000 Erwachsene teil. Je mehr Schokolade die Männer und Frauen konsumierten, desto gedrückter war auch ihre Stimmung. Jene, die am meisten Schokolade aßen, also mehr als sechs Tafeln pro Monat, hatten auf einer anerkannten Skala auch die höchsten Depressionswerte. Keiner der Teilnehmer nahm Antidepressiva ein oder hatte von einem Arzt eine entsprechende Diagnose erhalten.

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Quartalsausblick: Stabiles Wachstum – aber Abkühlung in Sicht

AktienmärkteAusblick auf das zweite Quartal 2010 zwar weiterhin ein solides Wachstum der Aktienmärkte, wobei sie jedoch von einer nachlassenden Dynamik ausgeht. Die im Januar gestellte Prognose zur Entwicklung der Aktienmärkte im zweiten Quartal wird nach unten korrigiert. Die Saxo‐Strategen raten den Anlegern zu grösserer Vorsicht bei der Auswahl ihrer Anlagen.

Laut Saxo Bank deuten wichtige Indikatoren auf eine Eintrübung der Fundamentaldaten auf breiter Ebene hin. Wenngleich diese Entwicklung noch nicht dramatisch ist, so sehen die Experten darin Vorzeichen für eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums bis Jahresende. Zum einen laufen dann Konjunkturprogramme aus. Zum anderen werden die anstehenden Verlängerungen von Hypotheken‐ und Gewerbeimmobilien‐Finanzierungen in den USA die Märkte zunehmend nervös machen. Angesichts dieser verhaltenen Aussichten erwarten die Saxo‐Analysten von den Notenbanken der USA, Europas und Japans weiterhin keine
Zinsanhebungen.

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Türkischer Bankensektor bietet Anlagechancen

Marcin Fiejka, FundsmanagerMarcin Fiejka, Fundsmanager

Unter den Emerging Markets gewinnen die Türkei und Russland für Anleger zunehmend an Attraktivität. Zu dieser Einschätzung kommt die Fondsgesellschaft Pioneer Investments in einem aktuellen Marktkommentar. „Der türkische Banken- und Konsumbereich bietet Investoren gute Aussichten“, erklärt Marcin Fiejka, Manager des Pioneer Funds – Emerging Europe and Mediterranean Equity. „Die türkischen Banken werden über einen längeren Zeitraum eine wesentlich höhere Eigenkapitalrendite und ein stärkeres Kreditgeschäft verbuchen, als viele erwarten“, so Fiejka. Im Dezember 2009 hatte die türkische Zentralbank den Leitzins auf historisch niedrige 6,5 Prozent gesenkt. „Das macht die von den Banken angebotenen Kredite für mehr Menschen erschwinglich, was zu einem höheren Kreditvolumen führen dürfte, ohne aber gleichzeitig die Margen der Institute deutlich zu verschlechtern“, so Fiejka.

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David Jane: «Die Konjunkturerholung wird in den meisten Industrieländern 2010 nur langsam vorankommen»

David JaneDavid Jane, Leiter des Bereiches Multi-Asset bei M&G Investments

Auch wenn einige führende westliche Wirtschaften wie insbesondere Frankreich und Deutschland die Rezession überwunden haben, dürfte die Konjunkturerholung in den meisten Industrieländern 2010 nur langsam vorankommen. Die Verschuldung der Unternehmen und auch der Privathaushalte stellt in den USA und in Kontinentaleuropa ein grosses Problem dar. Diese hohe Schuldenlast dämpft die Nachfrage, sodass sich das Wirtschaftswachstum erst nach Zurückführung der Verschuldung erholen wird.

Trotz des anhaltenden Wachstums in den Schwellenländern wird die Marschrichtung der Weltwirtschaft nach wie vor massgeblich durch die US-Wirtschaft bestimmt. Solange die USA ihre Probleme nicht in den Griff bekommen, bleibt die Lage angespannt.

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Konjunktur- und Finanzausblick

26. November 2009

Obwohl sich die Bankbilanzen noch nicht völlig erholt haben, hat sich die Lage an den Geld- und Kreditmärkten weiter entspannt. Die Aktienmärkte haben ihre Tiefstände vom Jahresbeginn weit hinter sich gelassen und es gibt Anzeichen für eine Konjunkturerholung. Erstmals seit Beginn der Krise hat der IWF seine Wachstumsprognose nach oben revidiert! Trotzdem werden aber die Folgen der Krise noch eine ganze Weile zu spüren sein.

Anton Brender, Chefökonom Dexia Asset ManagementAnton Brender
Chefökonom Dexia Asset Management

Die Nachwirkungen der Krise sind noch lange nicht überwunden, obwohl in den USA das Schlimmste vorbei zu sein scheint. Denn langsam aber sicher zieht die Konjunktur wieder an. In den nächsten Quartalen dürften die Exporte das Wachstum bestimmen. Auch der nachlassende Abbau der Lagerbestände dürfte der Wirtschaft einen Schub geben, wenn auch nur vorübergehend. Trotz den noch immer strengen Kreditbedingungen ist davon auszugehen, dass die Unternehmen wieder etwas mehr investieren werden. Auch die Investitionen in Wohnimmobilien sollten endlich wieder anziehen – allerdings ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau, so dass sich ihr Wachstumsbeitrag in Grenzen halten wird. Die Unterstützung durch die expansive Fiskalpoltik läuft aus, doch werden die Haushalte (hoffentlich) davon profitieren, dass ihr Vermögen wieder steigt, wenn Hauspreise und Aktienkurse nachhaltig zulegen. Das US-BIP könnte 2010 durchaus um fast 3% wachsen. Doch die Krise wird Spuren hinterlassen, und die USA stehen zurzeit vor grossen Herausforderungen. Einzelstaaten und Kommunen haben noch immer Finanzprobleme und benötigen möglicherweise weitere Bundeshilfen. Da es wahrscheinlich zu vielen Zwangsversteigerungen kommen wird, stehen die Wohnimmobilienpreise weiter unter Druck. Auch der Arbeitsmarkt ist stark betroffen. Es wird eine Weile dauern, bis die Zahl der Arbeitslosen und Kurzarbeiter wieder sinken wird.

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Oelförderung - Preise werden anziehen

10. Oktober 2009

Etwa 90 % der weltweiten Ölvorkommen sind in Sand oder Schiefer gebunden. Ihre Förderung ist aufwändig, wird aber angesichts des hohen Ölpreises immer rentabler.

Ölfördermaximum schon 2020 erreicht - Neue Felder können Peak Oil bestenfalls kurzfristig hinauszögern. Das Maximum der konventionellen Ölförderung ohne Ölsande und -schiefer könnte bereits in nur zehn Jahren erreicht sein. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler des britischen UK Energy Research Centre (UKERC) in einer aktuellen Erhebung. Laut den Insidern halten sich Fördernationen zwar mit Informationen über die noch zur Verfügung stehenden Ölmengen zurück. Dennoch steigt der globale Energiebedarf aufstrebender Länder wie Indien und China massiv an. Angesichts der prognostizierten Verbrauchsmengen lässt das Ölfördermaximum, der "Peak Oil", nicht mehr lange auf sich warten. Preise werden anziehen.

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Großbritannien: Countdown für Banken lief bereits

Börse London7. September 2009

Institute im Herbst 2008 kurz vor Schließung. Wie ernst die Lage in Großbritannien im vergangenen Herbst durch die Wirtschaftskrise geworden ist, wird erst jetzt deutlich. Im Oktober standen die Banken kurz vor der Schließung. Hätte der Rettungsplan nicht funktioniert, hätte die Regierung wohl zu dieser extremen Maßnahme gegriffen, berichtet der britische Guardian. Die Rettung kam nur Stunden vor dem möglichen Aus. Der Zusammenbruch der Halifax Bank http://www.halifax.co.uk und der Royal Bank of Scotland (RBS) konnte dann doch noch rechtzeitig verhindert werden.

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Konjunkturerholung schürt Angst vor "Double Dip"

Konjunktur13. August 2009

US-Haus-Zwangsversteigerungen auf neuem Allzeithoch. Ausgerechnet die jüngsten überraschend positiven Wirtschaftsdaten haben Ökonomen und Volkswirtschafter erneut in sorgenvolle Stimmung versetzt. Die plötzlichen Wachstumsraten könnten Vorboten eines sogenannten "Double Dips" sein, so die Befürchtung. Mit dem Begriff wird ein Konjunkturphänomen bezeichnet, wonach ein plötzlicher Wirtschaftsaufschwung inmitten einer Rezession umgehend in einen erneuten Abschwung führt. Wie in der aktuellen Erholungsphase der Fall, ist für einen Double Dip der trügerische und unerwartete Anstieg von Konjunkturdaten typisch. Neben den weiter steigenden Arbeitslosenzahlen bereitet etwa der nach wie vor schwer angeschlagene US-Immobilienmarkt Anlass zur Sorge. Mittlerweile sind die Zwangsvollstreckungen von Eigenheimen auf ein neues Allzeitrekordhoch gestiegen. Der Konjunkturindikator Immobilienpreise zeigt trotz des jüngsten Aufschwungs nach wie vor bedrohliche Schwächen.

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Druck am Arbeitsplatz ist Gift für das Betriebsklima und kann auf die Dauer krank machen

Druck am Arbeitsplatz24. Mai 2009

Kollegialität schwindet - Chefs geben Last häufig nach unten weiter

Weil Vorgesetzte den Arbeitsdruck erhöhen und die eigenen Mitarbeiter bei der Bewältigung der wachsenden Aufgaben gerne allein lassen, nimmt das Betriebsklima immer häufiger teils erheblichen Schaden.

"Den Trend können wir seit über 15 Jahren in der gesamten Europäischen Union beobachten. Zeit- und Termindruck nehmen unvermindert zu und können bei dauerhaften Belastungen bei Angestellten schwere Überlastungen auslösen, die nicht selten in der Invalidität enden", meint Michael Lenert, Arbeitspsychologe bei der Arbeiterkammer Wien. Laut dem Fachmann sei dies jedoch weder im Interesse der Firmen selbst, noch in dem des Staates. Kosten für die Behandlungen oder im schlimmsten aller Fälle sogar für die komplette Arbeitsunfähigkeit müssten zwangsläufig die Gesellschaft aufbringen.

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Inflation oder Deflation? – Bank Sarasin empfiehlt Vorsorgemassnahmen für beide Konjunkturszenarien

Jan Amrit Poser, Chefökonom der Bank Sarasin18. Mai 2009

Unternehmen mithilfe der Kennzahlen beurteilen
„Im momentanen wirtschaftlichen Umfeld sind Anleger gut beraten, ihre Strategien im Hinblick auf mögliche Extremszenarien hin zu überprüfen“, so Jan Amrit Poser, Chefökonom der Bank Sarasin. „Mithilfe der Bilanz-Kennzahlen sowie einer Analyse der Marktposition können wertvolle Informationen über die Resistenz einer Firma sowohl gegen eine Deflation wie auch eine Inflation gewonnen werden“.

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Arbeitsplatz: Sorge um Job als Auslöser für Depressionen, Angstgefühle und Stress

Männer leiden mehr unter Rezession als Fraue. Sie sprechen weniger über Ihre Sorgen, trinken eher.

Männer11. Mai 2009

Männer kämpfen offenbar stärker mit den emotionalen Auswirkungen der derzeit herrschenden Rezession als Frauen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Charity-Organisation Mind. Fast 40 Prozent der Männer geben zu, dass sie, wenn es um Sicherheit des Arbeitsplatzes, Arbeit und Geld geht, eher niedergeschlagen sind. Befragt wurden 2.000 Erwachsene. Männer holen sich auch weniger wahrscheinlich Hilfe bei ihrem Hausarzt oder einem anderen Berater. Laut Mind leiden derzeit allein in Großbritannien 2,7 Mio. Männer unter psychologischen Problemen wie Depressionen, Angstgefühle oder Stress.

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Wien erstmals auf Platz 1 des internationalen Städtevergleichs

Sieben der zehn Top-Ten-Metropolen befinden sich in A/D/CH
Lebensqualität in Großstädten der CEE-Region kräftig gestiegen
Bei City-Infrastruktur führt Singapur vor München und Kopenhagen.

Lebensqualität28. April 2009

Die jährlich vom internationalen Beratungsunternehmen Mercer durchgeführte Vergleichsstudie zur Bewertung der Lebensqualität für Expatriates (ins Ausland entsandte MitarbeiterInnen) in 215 Metropolen weltweit stellt Wien heuer ein besonders positives Zeugnis aus. Die Bundeshauptstadt nimmt im internationalen Vergleich erstmals den weltweiten ersten Platz ein (2008: Platz 2). Grund für das Upgrading sind u.a. erstmals Höchstnoten für die politische Situation acht Jahre nach den EU-Sanktionen gegen Österreich "als stabile Demokratie mit funktionierendem und anerkannten Rechtssystem" sowie für die Tatsache, dass Wien in den letzten zehn Jahren vor Terroranschlägen verschont blieb.

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Rohstoffmangel schürt internationale Konflikte

Hightech-Metalle16. April 2009

Verknappung von Hightech-Metallbeständen bremst Zukunftstechnologien

Die rasant steigende Nachfrage nach Hightech-Metallen hat Engpässe im Bestand von Rohstoffen wie Indium, Gallium, Tellur, Tantal oder Neodym verursacht. Ihre Verknappung könnte die fortschreitende Entwicklung von Zukunftstechnologien gefährden, wie das Berliner Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) im Auftrag des deutschen Bundeswirtschaftsministeriums aufzeigt. Während die seltenen Rohstoffe zur Herstellung von Hightech-Produkten in verschiedenen Industriezweigen dringend benötigt werden, ist ihre Rarität zugleich Nährboden für soziale Unruhen und internationale Konflikte. Dabei dürfte sich der Bedarf an den Metallen in Zukunft noch vervielfachen.

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Rohstoffmarkt: Zucker hält dem Abschwung stand

Zucker10. April 2009

Preise steigen entgegen dem Rohstofftrend

Entgegen der weitläufig nachlassenden Preisentwicklung bei Agrarrohstoffen hat Zucker dem Druck der internationalen Märkte standgehalten. Trotz des Abwärtstrends zeigt das Naturprodukt Wertsteigerungen auf und entkoppelt sich von den übrigen Rohstoffmärkten. Analysten zufolge ist sein Preispotenzial noch nicht ausgereizt. Dabei konnte das Zuckerkontrakt No. 11 seit Dezember bereits um mehr als 20 Prozent an Wert gewinnen, berichtet das Handelsblatt. Spekulanten, die auf eine Preisrallye hoffen, haben den süßen Markt für sich entdeckt und könnten in den kommenden Monaten noch deutliche Gewinne einfahren.

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Aussenhandel Schweiz: Lichtblicke in einem düsteren Umfeld

Aussenhandel31. März 2009

Studie der Credit Suisse zum Aussenhandel Schweiz

Die Schweizer Exportunternehmen werden die globale Rezession im Jahr 2009 deutlich stärker als binnenorientierte Firmen spüren. Das neu lancierte Exportbarometer des Economic Research der Credit Suisse kündigt für die kommenden sechs Monate signifikante Rückgänge der Schweizer Ausfuhren an. Der Maschinenbau und die Metallindustrie dürften dabei die stärksten Einbussen erleiden. Im Gegensatz zu den düsteren kurzfristigen Aussichten sind die mittelfristigen Perspektiven des Schweizer Aussenhandels gemäss den Ökonomen der Credit Suisse deutlich günstiger. Die Schweiz ist in Bezug auf ihre Handelspartner im Vergleich zu ähnlich grossen Ländern gut diversifiziert. Eine weitere Stärke der hiesigen Exportwirtschaft ist die herausragende Qualität und Innovationsführerschaft bei vielen Produkten. Die Schweiz verfügt insbesondere bei den Branchen Uhren, Pharma, Medizinaltechnik sowie Mess- und Kontrollinstrumente über klare Wettbewerbsvorteile. Diese Branchen werden vom nächsten Aufschwung als erste profitieren.

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Rohstoffe: Investitionsstopps lassen Ölpreis explodieren

Oelpreis27. März 2009

Finanzkrise verantwortlich - Angebotsverknappung befürchtet

Weil viele große Ölkonzerne Investitionen bei Förderprojekten immer stärker zurückfahren, droht neben einem mittelfristigen Versorgungsengpass auch eine Preisexplosion. Laut einer Branchenuntersuchung der Beratungsgesellschaft Cambridge Energy Research Association, besteht die Gefahr, dass Projekte mit einem Volumen von 7,6 Mio. Barrel täglich verzögert oder komplett auf Eis gelegt werden. Für die globale Fördertätigkeit hätte dies zur Folge, dass 2014 nur noch 101,4 Mio. Barrel gefördert würden. Weil die Experten zuvor noch von rund 109 Mio. Barrel ausgegangen waren, wird der aktuelle Preis von 50 Dollar pro Barrel dann nicht mehr zu halten sein.

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US-Zeitungsschock: Internet verbläst Print

Newspapers19. März 2009

Titel-Sterben spitzt sich 2009 weiter zu

Die US-amerikanische Zeitungslandschaft kann sich nicht aus der Schockstarre befreien. Im Vorjahr haben die Nachrichtenangebote im Internet traditionelle Zeitungen nach Nutzung erstmals auf den zweiten Platz verwiesen. Wie der US-Medien-Jahresbericht 2009 des Pew Research Centers im Zuge des Projects for Excellence in Journalism aufzeigt, haben sich 2008 mehr Leser online als in Print-Ausgaben informiert. 2009 werde sich die Lage angesichts der spürbaren Wirtschaftsflaute noch zuspitzen und sich für die Verlage "zum schlimmsten Jahr überhaupt" entwickeln. Die Krise beschleunigt den Medienwandel hin zu webbasierten Angeboten und das Zeitungssterben dürfte sich aufgrund einbrechender Werbeeinnahmen weiter fortsetzen. So musste etwa die San Diego Union-Tribune von einem Privatinvestor gerettet werden, wie das Blatt gestern, Mittwochnacht, mitteilte. Damit begibt sich die Zeitung in bekannte Gesellschaft.

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Unternehmen/Märkte: Coca Cola schießt sich auf China-Markt ein

coca cola6. März 2009

Getränkekonzern will zwei Mrd. Dollar investieren

Der weltgrößte Softdrinkhersteller Coca Cola hat Investitionen in Mrd.-Höhe in den chinesischen Markt angekündigt. Innerhalb der kommenden drei Jahre will das Unternehmen rund zwei Mrd. Dollar in die Produktion, Entwicklung und den Vertrieb in der Volksrepublik stecken. Darüber hinaus ist die bereits im Vorjahr angekündigte Übernahme des chinesischen Saftherstellers Huiyan Juice Group weiterhin offen. Nach US-Medienberichten steht die Akquisition auf der Kippe. So bedarf die Übernahme nach wie vor der Zustimmung durch die chinesische Regierung, die angesichts der Huiyan-Aktienkursentwertung im Zuge der Finanzkrise ausbleiben könnte. Hat Coca Cola mit der Offerte dennoch Erfolg, kommt es zur bisher größten Übernahme eines chinesischen Unternehmens durch einen ausländischen Konkurrenten.

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IT-Sicherheit in der Wirtschaftskrise: Verunsicherte Mitarbeiter als Risikofaktor

IT-Security25. Februar 2009

Als Folge der Wirtschaftskrise müssen die weltweit grössten Finanzinstitute mit steigenden Risiken bei der Informationssicherheit rechnen. Das geht aus der sechsten Ausgabe des Global Security Survey von Deloitte hervor.

Die weltweite Krise im Finanzdienstleistungssektor stellt auch für die Informationssicherheit der Unternehmen ein Risiko dar. Laut Global Security Survey 2008 dürften Fehler oder Verstösse von verunsicherten oder unzufriedenen Mitarbeitern in den kommenden Monaten einer der Hauptgründe für das Versagen von Sicherheitssystemen sein.

So bezeichneten 86% der Befragten menschliches Versagen als häufigste Ursache für Sicherheitslücken in Informationssystemen. Das Ergebnis zeigt, dass die Mitarbeiter zwar auf der einen Seite das wertvollste Gut eines Unternehmens sind, gleichzeitig aber auch ihr schwächstes Glied. Dies ist besonders im heutigen Wirtschaftsklima von Bedeutung, in dem schwindende Arbeitsplatzsicherheit und wachsender Stress bei Mitarbeitern mitunter zu unüblichem Verhalten führt.

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Wirtschaftskrise lässt Ölnachfrage schrumpfen

12. Februar 2009

Industrielle Aktivität verlangsamt sich - Preisentwicklung ungewiss

Der weltweite Wirtschaftsabschwung sowie geringe Produktionsmargen haben dazu geführt, dass die Ölnachfrage drastisch eingebrochen ist und auch künftig weiter nachgeben wird. Heute, Mittwoch, bekannt gegebene Schätzungen der Internationalen Energieagentur (IEA) gehen davon aus, dass die Ölnachfrage in diesem Jahr um 980.000 Barrel (159 Liter) pro Tag auf 84,7 Mio. Barrel fällt. Zuvor waren die Experten der IEA noch davon ausgegangen, dass der tägliche Rückgang weltweit "nur" 500.000 Barrel betragen wird.

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China investiert Mrd. in Imagekorrektur

16. Januar 2009

ChinaExpansion staatlicher Medien soll Meinung der Welt beeinflussen

Eine Gruppe der größten, staatlich kontrollierten Medienorganisationen Chinas will in den kommenden Jahren Mrd. von Dollar investieren und die eigene Expansion rund um den Globus vorantreiben. Hinter den Plänen ist laut Einschätzung vieler Experten der Versuch der chinesischen Regierung zu sehen, das eigene angeschlagene Image im Rest der Welt aufzupolieren. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen sich die mittlerweile äußerst wohlhabenden chinesischen Mediengiganten künftig nicht nur verstärkt um die Akquirierung internationaler Medienposten bemühen, sondern auch eigene Büros und Vertretungen im Ausland aufbauen, die durch Berichte in Englisch und anderen Sprachen die Meinung der Welt über China mitbestimmen sollen. Wie die Zeitung International Herald Tribune berichtet, sehen die entsprechenden Pläne der Regierung sogar die Errichtung eines 24-Stunden-Nachrichtenkanals nach Vorbild des arabischen TV-Senders Al Jazeera vor.

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Mit Quantenphysik aus der Finanzkrise?

5. Januar 2009

Sandro Schmid Text: Sandro Schmid*

Gibt es Parallelen zwischen der Natur und der Finanzindustrie bzw. den Naturgesetzen und den Abläufen der Finanzwelt? Die Forschung der letzten Generation von Wissenschaftlern zeigt, dass es sie gibt - zumindest in der Theorie. Ein prominentes Beispiel wäre die Braunsche Bewegung, die zunächst als mathematische Methodik zur Bestimmung der Position von mikroskopischen Partikeln diente und von dem Mathematiker Kiyoshi Itō für die Berechnung von Raketenflugbahnen weiterentwickelt wurde. Diese Theorie bildete schlussendlich die mathematische Basis für die Berechnung von Optionspreisen durch Black, Scholes und Merton und legte damit die Grundlage für ein modernes, quantitatives Risikomanagement. Auch in anderen quantitativen Risikomodellen, die zurzeit von der Finanzindustrie verwendet werden, gibt es Methodiken welche schlussendlich aus der Physik, sowie aus anderen Naturwissenschaften wie der Biologie und Psychologie stammen und abgeleitet wurden .

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DeriNews im Interview mit Roger Studer

8. Dezember 2008

Roger Studer, Leiter Investment Banking, Bank Vontobel Mit einem Rückblick auf das Jahr 2008 und einem Ausblick ins Jahr 2009.

derinews: das Jahr 2008 war ein turbulentes Börsenjahr und wird in vielerlei Hinsicht in die Geschichte eingehen. Was ziehen Sie für eine persönliche Bilanz?

Roger Studer: das zurückliegende Jahr hat uns vor neue, aber nicht unlösbare, Aufgaben gestellt. An Herausforderungen wächst man schliesslich. Wir begegnen diesen Aufgaben mit gezielten Massnahmen auf drei Ebenen: es sind dies die Produktqualität, die Dienstleistungen rund um ein Produkt sowie die Transparenz. In Bezug auf die Produktqualität wird man sich wieder auf einfach verständliche Strukturen konzentrieren. Die Dienstleistungen waren uns schon immer ein Anliegen, gewinnen jedoch in einem von Unsicherheiten geprägten Umfeld umso mehr an Bedeutung. Punkto Transparenz haben wir durch die Einführung der Risikoklassifizierung und der dynamischen Factsheets bereits viel erreicht und möchten diese Stossrichtung für den Investor beibehalten, um das Vertrauen in seine Anlage entscheidungen zu stärken.

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Schroders: Ölpreis könnte Boden bald erreicht haben

4. Dezember 2008

Oel John Coyle, Fondsmanager des Schroder ISF Global Energy, rechnet bis zum Jahr 2030 mit einer Verdopplung der Ölnachfrage. Im aktuellen Kommentar erklärt er, dass im vergangenen Sommer bei Preisen von 150 US-Dollar pro Barrel Öl, ein Nachfragerückgang ausgelöst wurde, bei Notierungen von 50 US-Dollar jedoch auch die Angebotsseite massiv beeinträchtigt wird. Da viele Förderprojekte erst ab Ölpreisen von 80 bis 90 US-Dollar pro Fass rentabel sind, werden Entwicklungsprojekte zur Ölförderung derzeit verschoben oder gar aufgehoben. Beim derzeitigen Nachfrageniveau wären allerdings laut Berechnungen der internationalen Energieagentur IEA allein vier weitere Förderländer wie Saudi-Arabien nötig, um das Versiegen der existierenden Ölfelder auszugleichen.

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Steuerparadies Schweiz

4. Dezember 2008

Steuerparadies Schweiz Steuerparadies Schweiz verliert an Attraktivität - Abgabensystem im internationalen Vergleich zu kompliziert

Die als Steuerparadies bekannte Schweiz hat im weltweiten Vergleich mit anderen Ländern an Attraktivität verloren. Gegenüber dem Vorjahr kann sich der Steuerstandort im globalen Ranking zwar noch in den Top-20 halten, rutscht jedoch vom 15. auf den 19. Platz zurück, wie die Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers und die Weltbank aufzeigen. Die Malediven, Katar und Hongkong belegen hingegen die ersten Ränge. Besonders das komplizierte Schweizer Steuersystem sei für die schwächere Platzierung ausschlaggebend. Angesichts des härteren Standortwettbewerbs konnten etwa Luxemburg oder Norwegen die Schweiz überholen. Europaweit sei das Abgabensystem nur in Rumänien, Polen und der Slowakei noch komplexer.

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Die besten Redner des Jahres 2008 in der Schweiz

3. Dezember 2008

17. Ausgabe der nationalen Rhetorik-Bewertung von Politikern, Wirtschaftsführern und Medienschaffenden

Die besten Redner 2008 Zum 17. Mal kürt der bekannteste Schweizer Rhetorik-Trainer, Harry Holzheu, zum Jahresende die besten Redner des Jahres. „2008 ist das Jahr der besten Redner in der Privatwirtschaft und der Kultur. Wirklich hervorragende Redner aus der Politik waren nicht deutlich erkennbar“, sagt Holzheu, der seit 17 Jahren Politiker, Wirtschaftsführer und Kulturträger bewertet. Erneut haben sich zwei intelligente und von der allgemein angeprangerten Gier verschonte Bankiers an die Spitze der Liste der besten Redner gestellt, gefolgt von zwei Industrie-Managern und einem Rechtsanwalt, der für besonders grobe Fälle im Lande bekannt ist. Aufgefallen sind auch zwei kulturelle Vertreter, in diesem Jahr sind es Star-Journalisten aus der deutschen wie aus der Westschweiz. Leider wiederholt sich die Tatsache, dass sich Frauen auch im 2008 rhetorisch nicht auffällig durchsetzen konnten, weil es zu wenige gibt, die sich öffentlich so zu Wort melden, dass sie einen hohen Wiedererkennungswert generieren. Die rasche wirtschaftliche Veränderung, die wir heute erleben, wird, wie Harry Holzheu erwartet, ohne Zweifel im nächsten Jahr neue Rhetorik-Talente zu Tage bringen. Sie müssen sich bis dahin jedoch weiter entwickeln und bewähren.

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Ölpreis fällt unter 50 Dollar

20. November 2008

Oelpreis Vor Kurzem schien ein Ölpreis jenseits von 200 $ denkbar. Jetzt ist er zeitweise unter 50 $ je Fass gefallen. Schuld ist die sich abzeichnende weltweite Rezession. Auch andere Rohstoffe verlieren kräftig.

Der Ölpreis ist am Donnerstag erstmals seit dreieinhalb Jahren unter die Marke von 50 $ gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Dezember-Auslieferung fiel zeitweise auf bis zu 49,91 $. Dies ist der niedrigste Stand seit Mai 2005. Händler begründeten den Preisrutsch mit der weltweiten Wirtschaftsflaute, die die Nachfrage nach Öl kräftig bremst. Noch im Sommer hatte das Fass Rohöl 147 $ gekostet.

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Deutschland von massivem Jobabbau bedroht

24. November 2008

ArbeitsamtDie Konjunkturkrise hat den deutschen Arbeitsmarkt erfasst und wird 2009 für einen massiven Abbau von Arbeitsplätzen sorgen. Dabei sollen die Zahlen noch höher ausfallen als bisher angenommen. Wie aus deutschen Medienberichten hervorgeht, sollen im kommenden Jahr vonseiten jedes zweiten Arbeitgebers Stellenstreichungen geplant sein. Laut der Herbst-Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) sei von insgesamt rund 230.000 weniger Erwerbstätigen auszugehen. "Die Zahl der Arbeitslosen wird der Prognose zufolge bei einer um 0,5 Prozent schrumpfenden Wirtschaft um 190.000 ansteigen.

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„Yes we can…invest?"

19. November 2008

Barack ObamaAmerika hat sich entschieden: Barack Obama wird im Januar 2009 als 44. Präsident der USA vereidigt. Diese Entscheidung könnte sich auch für Investoren in Europa positiv auswirken und zwar in einem Bereich, der sich gerade im deutschsprachigen Raum zunehmender Beliebtheit erfreut: Nachhaltige Investments.
Obamas Plan
 
Der Kandidat der Demokraten hat einen Plan vorgelegt, demnach 150 Milliarden US-Dollar in einem Zeitraum von zehn Jahren zur Verfügung stehen sollen, um private Investitionen in diesem Bereich voranzutreiben. Dabei hat Obama, für den der Klimaschutz eines der wesentlichen Themen ist, besonders den Ausbau erneuerbarer Energien und die Förderung von Energieeffizienz im Blick.

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Helvetic Trust AG übernimmt F + Partner AG

12. November 2008

Kaspar GrobKaspar Grob, Gründer und Verwaltungsratspräsident und Senior Partner

Rückwirkend auf den 1. Oktober 2008 übernimmt Helvetic Trust AG die Firma F + Partner AG in Bern-Liebefeld. Mit der Übernahme von F + Partner investiert Helvetic Trust in ein Treuhandunternehmung mit Fokus auf Immobiliendienstleistungen wie die Bewirtschaftung, Verwaltung, Vermittlung und Schätzung von Liegenschaften. F + Partner betreut zurzeit 1'200 Objekte im Raum Bern und Espace Mitteland.

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Bank Sarasin sieht für Anleger mit langfristigem Horizont aussergewöhnliche Chancen im Value Investing

10. November 2008

Dr. Burkhard Varnholt Dr. Burkhard Varnholt, Chief Investment Officer, Bank Sarasin & Cie AG:

“Die schlimmsten Tage der Liquiditätskrise von September, als die Interbankmärkte in einem noch nie dagewesenen Mass beinahe austrockneten, scheinen hinter uns zu liegen. Seit dem 9. Oktober werden von Regierungen auf der ganzen Welt Rettungspakete umgesetzt. Dies zeigt Wirkung: Die Liquiditätslage entspannt sich, was mit einer allmählichen Verringerung des 3-Monats-Libors einher geht. Diese auf internationaler Ebene getroffenenMassnahmen waren entscheidend, ermöglichten sie doch die unmittelbare Umsetzung eines Rettungsprogramms, ohne dabei das Vertrauen der Aktionäre in die Adressaten dieser Unterstützungspakete zu zerstören. Im Verlauf desMonats September wurden hochwertige Aktien zu Opfern ihrer eigenen besseren Liquidität, als verschuldete Verkäufer Geld auftreiben mussten.

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Ex-UBS-Chef verzichtet auf Bonus

9. November 2008

Peter Wuffli Peter Wuffli, der ehemalige Chef der Schweizer Bank UBS, nimmt einen ihm vertraglich zustehende Millionen-Zahlung nicht an. Seinem einstigen Arbeitgeber will er in schweren Zeiten nicht auf der Tasche liegen.

Die Appelle an die gescheiterten UBS-Manager zur Rückerstattung ihrer Millionenbezüge zeigen Wirkung: Der frühere Konzernchef der Schweizer Großbank, Peter Wuffli, verzichtet auf 12 Mio. Franken (8 Mio. Euro), die ihm nach seinem Abgang im vergangenen Jahr zugestanden hätten. Damit wolle er ein Zeichen der Solidarität mit der UBS-Führung setzen, sagte der 51-jährige Exbankier in einem Interview der "NZZ am Sonntag".

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Berlusconi nennt Obama "gebräunt"

7. November 2008

Silvio BerlusconiEr hat wieder zugeschlagen: Der selten um einen flotten Spruch verlegene italienische Regierungschef hat den künftigen US-Präsidenten mit zweifelhaftem Lob überschüttet. Die italienische Opposition schäumt, Berlusconi attestiert seinen Kritikern Humorlosigkeit.

Auf Staatsbesuch in Moskau hat der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi sich auch zum designierten US-Präsidenten geäußert - und für einen kleinen Eklat gesorgt. Auf eine Frage nach dem amerikanisch-russischen Verhältnis unter einem Präsidenten Obama sagte Berlusconi, er erwarte eine einfachere Zusammenarbeit beider Staaten: Schließlich hätten Barack Obama und sein russischer Amtskollege Dimitri Medwedew vieles gemeinsam, unter anderem das Alter. mehr..

Post Merger Integration:Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

6. November 2008

DeloitteBei der Mehrheit von Unternehmens-Akquisitionen oder Fusionen wurden in der Vergangenheit erhebliche Werte vernichtet. Hauptgrund dafür ist laut Deloitte mangelnder Fokus auf die Integrationsplanung und deren Umsetzung während das Hauptaugenmerk auf den Deal-abschluss an sich gerichtet ist.

Text: Howard da Silva/ Ulrich von der Brelie

Die Planung und Umsetzung der Integration im Rahmen von M&A Transaktionen gehört zu den größten Herausforderungen, denen sich ein CEO stellen muss. Vorbereitungsprogramme für diese Herausforderung gibt es nicht, und Verzögerungen und Fehler können teuer werden. Die hohe Anzahl von Akquisitionen, die Wert vernichten, ist ernüchternd und alar-mierend zugleich. Was ist die Ursache?  Tatsache ist: Während die Due Dilli-gence und die rechtliche Abwicklung des Deals zumeist sehr professionell mit externer Unterstützung durchgeführt werden, ist der Ansatz für die Integration vielfach hausgemacht und nicht selten amateurhaft.  Nach dem Spiel ist vor dem Spiel ...

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Neuer Zinsschritt: Fed senkt Leitzins auf historisches Tief

29. Oktober 2008

Ben BernankeDie US-Notenbank setzt ihren Kampf gegen die Folgen der Finanzkrise und die drohende Rezession mit dem üblichen Mittel fort: Sie senkt den Leitzins um 50 Basispunkte auf nunmehr 1,0 Prozent, einen historischen Wert. Der letzte Zinsschritt liegt erst wenige Wochen zurück.

Die US-Notenbank hat ihren Leitzins um 50 Basispunkte auf nunmehr 1,0 Prozent gesenkt. Das teilte die Federal Reserve am Mittwoch in Washington mit. So niedrig wie jetzt stand der US-Leitzins in den Vereinigten Staaten zuletzt vor mehr als vier Jahren, und markierte damals schon ein historisches Tief. Bereits Anfang Oktober dieses Jahres hatte die US-Notenbank gemeinsam mit anderen führenden Notenbanken die Zinsen außerplanmäßig um einen halben Prozentpunkt gesenkt.

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Bank Vontobel eröffnet Niederlassung in Hamburg

29. Oktober 2008

Bank VontobelDie Schweizer Privatbank Vontobel beginnt die kürzlich angekündigte Expansionsstrategie in Deutschland mit der Eröffnung einer Niederlassung in Hamburg. Sie verfügt damit neben München, Köln und Frankfurt über einen vierten Standort für die fokussierte Kundenbetreuung in ausgesuchten Schwerpunktregionen Deutschlands.

Unter der Leitung des erfahrenen Bankers Joachim F. Schroeder-Hohenwarth (63) geht Vontobel jetzt in zentraler Altstadt-Lage im Sudan-Haus (Große Bäckerstraße 13) in Hamburg mit zunächst acht Experten auf dem Gebiet der Vermögensbetreuung an den Start. Die Hamburger Niederlassung ist zuständig für den gesamten Norddeutschen Markt und baut ihre Geschäftsaktivitäten auf drei Säulen auf: Hauptfokus ist die Vermögensbetreuung für Kunden ab einem liquiden Anlagevermögen von 500'000 Euro. Zudem berät und betreut die Mannschaft so genannte "Family offices", also Kunden mit sehr großen und komplexen Vermögen. Aber auch die Übernahme von Outsourcing-Mandaten, beispielsweise für Sparkassen, gehört zu den Zielen der Bank.

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Entlassungswelle an der Wall Street

25. Oktober 2008

Wall StreetDie Finanzkrise hat an der Wall Street in diesem Jahr bereits zur Entlassung von mehr als 110.000 Mitarbeitern geführt. Experten erwarten, dass diese Zahl bis Ende des Jahres noch auf 200.000 steigen könnte. "Die Wall Street, wie wir sie kennen, gibt es ehrlich gesagt nicht mehr", sagte der Wirtschaftswissenschaftler Michael Williams. Es gebe nicht mehr genug Geld, um die riesigen Mitarbeiterstäbe zu bezahlen, die sich die Investmentbanken und andere Geldhäuser geleistet hätten.

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Lob von allen Seiten für Sarkozy

20. Oktober 2008

Nicolas SarkozyDer französische EU-Ratsvorsitzende überzeugt im Kampf gegen die Krisen der Welt. Einige Toppolitiker würden ihn gern länger auf dem Posten sehen.

Nicolas Sarkozy kann sich vor politischen Liebesbekundungen kaum retten. Dänemarks Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen lobt den französischen Präsidenten und derzeitigen EU-Ratsvorsitzenden für dessen "energische Führung". Der luxemburgische Premier Jean-Claude Juncker, Europas dienstältester Regierungschef, stellt fest: "Nie zuvor wurde Europa mit so einer Intensität geleitet." Kommissionschef José Manuel Barroso fragt sich, ob Sarkozy nicht für immer die Geschicke der EU lenken will. "Ich würde jedenfalls dafür stimmen", sagt der Portugiese.

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Finanzkrise: Die Banken sind schuld

Finanzkrise17. Oktober 2008

Satte 84 Prozent der Teilnehmer einer Blitzumfrage zur derzeitigen Finanzkrise geben den Banken die Schuld an der Situation auf den internationalen Finanzmärkten. Und fast zwei Drittel bezeichnen ihr Vertrauen in die Geldinstitute als "erschüttert". Fast die Hälfte war persönlich betroffen und gab an, durch die Krise Geld verloren zu haben. Dies sind die wesentlichen Ergebnisse der Umfrage der Marktforschungsplattform "BeteiligungsBarometer".

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Wegen Finanzkrise Ackermann verzichtet auf Gehaltsbonus

16. Oktober 2008

Dr. Josef AckermannAngesichts der Finanzkrise will der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, in diesem Jahr keinen Bonus entgegennehmen. Für die vermutlich millionenschwere Prämie hat sich der Bankchef aber einen besonderen Verwendungszweck überlegt.

"Ich habe dem Aufsichtsrat der Deutschen Bank mitgeteilt, dass ich in diesem schwierigen Jahr auf meinen Bonus verzichte - zugunsten verdienter Mitarbeiter, die das Geld nötiger haben als ich", sagte Ackermann der "Bild am Sonntag" laut Vorabmeldung vom Donnerstag. Damit wolle er "ein ganz persönliches Zeichen der Solidarität setzen".

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Der Chef ist weg? Na und?

„Wechsel im Top-Management - Auswirkungen auf Unternehmen und Mitarbeitende"
 
Riet Grass, Gründer und PartnerRiet Grass, Gründer und Partner, Grass und Partner AG

In der Schweiz räumen mit 20% mehr Topmanager – mehr oder weniger freiwillig  – ihren Posten als in den USA und den übrigen Wirtschaftsnationen – dort sind es „nur“ knapp 14%. Weitere 20% fallen Restrukturierungen zum Opfer. Was sind aber die Auswirkungen dieser für unser Land erstaunlich hohen Fluktuationsrate auf das Unternehmen – und auf die Mitarbeitenden?

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Das Grauen an den Finanzmärkten geht weiter

FinanzmärkteFür manche Topbanker und Politiker ist das Ende der Finanzkrise in Sicht. Doch das Schlimmste kommt erst noch. Jüngster Beweis ist der drittgrößte Bankencrash in der US-Geschichte. Jetzt haben auch die Amerikaner ihren Fall Northern Rock: So, wie die britische Hypothekenbank vergangenen Herbst kollabierte, weil die Kunden aus Angst um ihr Geld Milliarden abhoben, erwischte es am Wochenende den kalifornischen Hypothekenfinanzierer Indymac. Und ähnlich wie die erzwungene staatliche Übernahme von Northern Rock jagt die des größten unabhängigen börsennotierten US-Baufinanzierers gewaltige Schockwellen durch das weltweite Finanzsystem. mehr..

MWST bei Banken – am Ziel oder am Ende?

Beno Suter, Partner, Deloitte AGBenno Suter, Partner Deloitte AG, Practice Leader Indirect Taxes Switzerland

Weder noch. Die von den Banken mit Spannung erwarteten neuen Ausführungsbestimmungen  zur Mehrwertsteuer (BB14) liegen im Entwurf vor und erfüllen die gehegten Erwartungen noch nicht. Bis zur definitiven Veröffentlichung bleibt noch Zeit, die wichtigsten Bestimmungen zu präzisieren und anzupassen. mehr..

Marktkommentar: Von der Subprime- zur Inflations-Krise - und wieder zurück. Ein Ausblick für die zweite Jahrehälfte

Text: Dr. Thomas Steinemann, Chefstratege der Vontobel Gruppe

Ein Ausblick für die zweite Jahrehälfte. Die Inflation zieht global an. In Europa liegt die Inflation mit inzwischen 4% deutlich über dem Zielwert von 2%, in den USA wurde die 4%-Marke vor einigen Monaten überschritten und in Asien sind vereinzelt Werte von gegen 20% zu verzeichnen.

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Sir John Templetons Vermächtnis lebt weiter

Sir John TempletonAm 8. Juli 2008 starb *Sir John Templeton, Mitgründer des weltweit tätigen Investmenthauses Franklin Templeton Investments. Er war ein Fondspionier des 20sten Jahrhunderts: 1954 setzte er den heute weltbekannten Templeton Growth Fund auf und war 1987 einer der ersten, die in Emerging Markets investierten.

John Marks Templeton begann seine Karriere an der Wall Street nach Abschluss seiner Studien inmitten von Börsenturbulenzen. Die USA durchliefen zu diesem Zeitpunkt eine Rezession und die Erinnerung an den Börsencrash von 1929 und der nachfolgenden grossen Depression war damals noch präsent. mehr..

Finanzkrise:Umfeld für Aktien bleibt schwierig

Tashi GumbatshangTashi Gumbatshang, Leiter Produktmanagement Anlagen und Vertrieb Anlagefonds, ZKB

Herr Gumbatshang, wie beurteilen Sie die Entwicklung der Finanzkrise, – ist das Schlimmste vorbei oder müssen wir mit weiteren Überraschungen rechnen?

Wir glauben, dass der Höhepunkt der Finanzkrise überwunden ist, obgleich sie noch nicht ganz ausgestanden ist.

Dank der sehr lockeren Geldpolitik und des fiskalischen Stimulierungspakets, das teilweise bereits im zweiten Quartal wirksam geworden ist, ist die US-Konjunktur mit der Häusermarkt- und Kreditkrise eher besser als von vielen Ökonomen erwartet fertig geworden.
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Globalisierung: Die kleinen globalen Tiger

Michael KaufMichael Kauf, CEO. Für viele kleine und mittlere Unternehmen ist die Globalisierung ein schrecklicher Begriff, dem es möglichst zu entgehen gilt. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass das Bundesamt für Aussenwirtschaft, die Grossbanken und die économiesuisse gerade die KMU ständig aufrufen, sich den Herausforderungen der Globalisierung zu stellen. Ob wir wollen oder uns dagegen sträuben, auf Dauer führt kein Weg mehr an der Globalisierung vorbei. Das gilt ebenso für die Produktion wie den Vertrieb und das Anbieten von Dienstleistungen. Ob städtisch oder auf dem Land angesiedelt, die Schweizer KMU müssen sich den Erfordernissen einer globalisierten Marktwirtschaft anpassen und zu kleinen Tigern werden, wenn sie auf dem zukünftigen Markt noch eine Chance haben wollen.

Ein bekanntes Gedicht von Franz Kafka erzählt von einer Maus, die vor einer Katze davonläuft, und sich dabei auf einem immer schmäler werdenden Pfad verrennt, bis sie nicht mehr weiterkommt. Eine Umkehr ist nicht mehr möglich, denn bereits steht die Katze hinter ihr. Für immer mehr Schweizer Unternehmer wird die kafkaeske Ausweglosigkeit zur bitteren Realität.

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Energie-Effizienz:Bank Sarasin entdeckt verborgenes Kapital

EnergieDer rasante Anstieg der Bevölkerung und des Wohlstands lässt den weltweiten Energiebedarf wachsen. Begrenzte Ressourcen und steigende Nutzung erzeugen Engpässe, welche nach einer nachhaltigen Lösung verlangen. Die Steigerung der Energieeffizienz nimmt laut einer neuen Studie der Bank Sarasin dabei eine wichtige Rolle ein. Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz rechnen sich zwar schon allein durch die Einsparungen bei den Energiekosten, lassen sich im Markt aber schleppend umsetzen. Gesteigerte Energieeffizienz ist vor allem dort von grossem Interesse, wo die Energiepreise hoch und die staatlichen Rahmenbedingungen günstig sind. mehr..

Studie zeigt: Kunden verlieren Vertrauen in ihre Finanzberater

FinanzberaterVermögensverwalter wachsen auf Kosten ihrer Kunden

Eine vom Wirtschaftsprüfungsunternehmen Deloitte publizierte Studie über den Vermögensverwaltungssektor hat einen zunehmenden Vertrauensverlust vermögender Privatpersonen in ihre Vermögensverwalter festgestellt.

„Die europäischen Vermögensverwalter waren die Stars der Finanzdienstleistungsbranche, weil sie regelmässig 25% Kapitalrendite nach Steuern erzielten. Heute ist die Wirtschaftslage nicht mehr so rosig, und viele stellen sich die berechtigte Frage: „Hat die Branche aus den guten Zeiten wirklich das Beste herausgeholt?“

Leider zeigt unsere Studie, dass nicht alle Vermögensverwalter von sich behaupten können, die Beziehungen zu ihren Kunden in den guten Zeiten verbessert zu haben. Viele vermögende Privatpersonen beauftragen heute externe Berater damit, ihre Vermögensverwalter zu „überwachen“; ein Beweis dafür ist die Zunahme von reinen Ausführungsmandaten statt der früheren Vollmandate. Dies ist ein wahrer Prüfstein für eine Branche, deren rentabelste Kundenbeziehung diejenige eines ‚Trusted Adviser’ ist“, sagt Rolf Schönauer, Leiter Financial Services Industry bei Deloitte Schweiz.

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Wie wichtig ist "Reputation Managament"?

Christoph Richterichchange.ch
Herr Richterich, was bedeutet eigentlich "Reputation Management"? 

Christoph Richterich*
"Reputation Management" ist neudeutsch und steht für Aufbau, Halten oder Stärken des guten Rufs. Jeder und alles hat eine Reputation. Reputation ist das höchste Gut einer Person, einer Organisation oder einer Marke. Reputation ist ein zentraler Erfolgsfaktor und ein wesentlicher Unternehmenswert. Reputation ist das Resultat von Wahrnehmungen, die auf Fakten, Handeln und Verhalten basieren.

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Den Burnout besiegen

StressRechtzeitiges Stressmanagement beugt dem Absturz vor. Eine Frau, ein Mann in den besten Jahren. Seit langem erfolgreich. Und dann der Absturz . Das tückische an einem Burnout: wenn er da ist, ist es zu spät. In kürzester Zeit zerstört er Lebensentwürfe, ruiniert Karrieren. Das einzige was dagegen hilft, ist zu lernen, wie man mit Stress vernünftig umgeht. Für das eigene Stressmanagement die Hilfe eines Entspannungstrainers in Anspruch zu nehmen, ist nicht neu. Was in den USA bereits seit langer Zeit etabliert ist, bekommt nun auch den Europäern. Längst greifen auch Deutschlands Topmanager auf Hilfe von Profis zurück. mehr..

Globaler Megatrend bietet Chancen für Investoren

Pierre-Oliver PourcelotPierre-Olivier Pourcelot *

Mit Nahrung und Landwirtschaft ernten.
Der Agrarsektor erlebt weltweit eine Renaissance. Für Investmentstrategen gilt deshalb die Landwirtschaft mit der Nahrungsmittelindustrie 2008 als das grosse Investmentthema. In den nächsten Jahren, so wird erwartet, werden die Preise für landwirtschaftliche Rohstoffe weiter steigen. Denn das Angebot kann der globalen Nachfrage nicht mehr folgen. Wer frühzeitig in den Nahrungs- und Agro-Bereich investiert, kann gute Renditen ernten.

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Nachhaltige Anlagen führen zum Erfolg

Joachim H. Strähle, CEOJoachim H. Strähle, CEO Bank Sarasin & Cie AG
„Bei uns ist Nachhaltigkeit kein Modebegriff, sondern integraler Teil der Unternehmenskultur“, betont Joachim H. Strähle, CEO der Bank Sarasin. „Seit mehr als 160 Jahren ist die Bank Sarasin als Privatbank tätig. Ihre Beständigkeit baut auf einer Unternehmenskultur, die sich nicht dem schnellen Profit verschrieben hat, sondern langfristig nachhaltiges Wachstum anstrebt. Schon vor 20 Jahren waren wir Wegbereiter für nachhaltige Anlagen und wir werden diesen Weg auch weiterhin mit Überzeugung gehen.“

Die Sarasin Gruppe hat in den letzten neun Jahren das von ihr nachhaltig verwaltete Vermögen von CHF 626 Mio. auf CHF 8 Mia. gesteigert. Diese Entwicklung belegt das wachsende Interesse an nachhaltigen Anlagen und zeigt den Erfolg einer langfristig orientierten Bank, die sich auch bei der Unternehmensführung am Prinzip der Nachhaltigkeit orientiert.

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Tipp für Führungskräfte

Sicher auftreten vor Publikum! Event, Aktionärsversammlung, Fachtagung – von Führungskräften wird (stillschweigend) verlangt, dass sie, neben ihrem Job, auch ihre Auftritte auf der Bühne, am Rednerpult, vor Publikum, professionell meistern. mehr..

Retrozessionen rücken Anlageberater in ein schiefes Licht

Florian Schubiger, Partner, VermögensPartner AG. Die Finanzbranche scheut Kostentransparenz wie der Teufel das Weihwasser. Versteckte Provisionen machen das Kosten-Wirrwarr perfekt. Für Privatanleger hat dies Folgen: Jahr für Jahr zahlen sie zu hohe Gebühren. Heute ist das Kostenbewusstsein bei den meisten Schweizer Anlegern noch wenig ausgeprägt - ein Change könnte hier durch neue Informationstechnologien eingeleitet werden. Das bietet Chancen für transparente Geschäftsmodelle.Die wenigsten Anleger wissen, dass ihre Bank oder ihr Vermögensverwalter im Hintergrund hohe Provisionen einstreicht. Diese Kickbacks, im Finanzjargon als Retrozessionen bezeichnet, verteuern die meisten Finanzdienstleistungen. Zusätzlich verunmöglichen sie eine Zuteilung der Kosten in der Wertschöpfungskette der Finanzindustrie. mehr..

Leistungssteigerung

Peak Performance Training
Mehr Intelligenz, Fokus und Gelassenheit dank Neurofeedback Training.
Was haben Top Executives einer Fortune 500 Healthcare Company, das Norwegische Olympic Training Center und Ernest & Young LLP gemeinsam? Sie alle setzen gezielt Neurofeedback Training ein, um die Leistung der Kader zu steigern. Dabei hinkt die Akzeptanz von Neurofeedback für Peak Performance in Unternehmen dem Einsatz im Spitzensport, in der Musik und im Militär etwas hinterher. Am meisten forschen gegenwärtig die Amerikaner und die Russen, doch auch die Universität Zürich kann mit teilweise führenden Forschungsergebnissen aufwarten.

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Internet Copywriting: Wie Webtexte gut ankommen

Webtexte werden immer wichtiger
Mit der wachsenden Bedeutung des Internets nimmt die Bedeutung der Webtexte zu. Ein Unternehmen tut deshalb gut daran, für eine angemessene Präsenz auf dem Internet auch auf die sprachliche Form seiner Website zu achten. Für die Erstellung eines Webtexts gilt es dabei einige Besonderheiten zu beachten, die ihn von anderen Textsorten unterscheiden.

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Erster Schritt auf dem Weg zur richtigen Hypothek

Dank dem Online-Hypothekarmarkt auf homegate.ch finden Eigenheim-Besitzer und solche, die es werden wollen, ihren Finanzierungspartner. In wenigen Schritten können online die Hypothek berechnet, die Angebote der Finanzierungspartner verglichen sowie eine kostenlose und unverbindliche Offerte inklusiv Beratung angefordert werden. mehr..

Stark am Telefon, erfolgreich im Verkauf

 Obwohl für das Wachstum von Unternehmen enorm wichtig, können viele Vertriebsstrategien nicht erfolgreich umgesetzt werden. Im Spannungsfeld zwischen Kosten, Umsatzdruck und fehlenden Kapazitäten geraten meist kleinere Firmen ins Hintertreffen. Sales Center unterstützen Betriebe, ihre A-, B- und C-Kunden potenzialgerecht zu bearbeiten. mehr..

Mentales Training:Erfolge entstehen im Kopf

"Wissen und Können alleine reichen heute nicht mehr aus, um sich im beruflichen Verdrängungsbettbewerb zu behaupten und Menschen für sich zu gewinnen. Worauf es zunehmend ankommt, ist geistig-seelische Fitness. Das aber setzt ein bewusstes Denken voraus. Mentale Stärke ist eine erlernte, keine angeborene Eigenschaft. mehr..

Gegen den Ausverkauf

Die Zahl der wirklich schweizerischen Unternehmen, deren Aktionäre noch mehrheitlich Schweizerinnen und Schweizer sind, nimmt seit vielen Jahren laufend ab. Es sind gerade die Perlen, wie Serono, Oerlikon, Bank Sarasin und SGS, die gerne von Ausländern gekauft werden. Ein geringer Trost ist es, dass unsere Weltkonzerne, wie Nestlé, Novartis und die beiden Grossbanken, laufend ausländische Unternehmen einkaufen. Was dort im Ausland gewonnen wird, vermag den Verlust an unternehmerischer Autonomie imeigenen Land nicht auszugleichen. Dieser Beitrag gegen den vorzeitigen Ausverkauf der Schweizer Wirtschaft entspricht nicht einer nationalen Phobie gegen Ausländer, sondern ist nicht mehr als ein praxisnaher Hinweis darauf, dass wir so weit wie möglich, unser Schicksal in den eigenen Händen behalten sollten. mehr..

Erfolg an der Börse

 Welches sind die Grundregeln als Wegweiser zum Börsenerfolg? Wer an der Börse auf Dauer Erfolg haben will, braucht einen roten Leitfaden, an den er sich strikte hält und Emotionen ausschaltet. Worauf müssen Sie aber achten?

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Innovations-Management in der Kommunikation

Innovation kann nur geschehen, wenn sie zugelassen wird. Deshalb braucht es sowohl Kreative als auch Umsetzer. Innovation entsteht in vielen Köpfen, nur die Ausdrucksfähigkeit und das Verständnis für innovative Transportmethoden variieren bei den Menschen. Deshalb werden immer wieder tolle Ideen abgeschmettert oder man erfährt schlichtweg nie davon. Eine Marktdurchdringung wird unmöglich. Um eine Innovation erfolgreich zu lancieren, bedarf es vier Par-teien: dem Innovator, der die Idee entwickelt; dem Produzenten, der an die Idee und die Umsetzbarkeit glaubt; dem Financier, der die Idee mit Hilfe finanzieller Mittel zum Leben erweckt und am allerwichtigsten, den Kunden, die sich das Produkt anschaffen. Doch woran scheitern die vielen guten Ideen? Warum kommen sie nicht in der Verkauf? Ist Kommunikation ein Allerwelts-Heilmittel?

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Haftungsrisiken und Versicherungsmöglichkeiten für Verwaltungsräte

Informationen über die Haftung von Verwaltungs- und Stiftungsräten und Geschäftsführer sind schwierig. Meistens wird das Thema verdrängt, unterschätzt oder übertrieben. Und Beschreibungen von Versicherungen sind ohnehin langweilig – zumindest solange, bis es zu einem Schadenfall gekommen ist. Verwaltungsräte, Manager und Unternehmer sollten aber in ihrem eigenen Interesse die Grundzüge ihrer Verantwortlichkeit und Versicherungsmöglichkeit kennen, denn es gibt einen klaren Trend zu immer mehr Schadenfällen. mehr..

Corporate GovernanceIn Tat und Wahrheit

«Wir müssen damit aufhören, dass Verwaltungsräte lediglich gut bezahlte Leute mit öffentlichem Ansehen sind, die in guten Jahren nutzlos, und in schlechten Jahren hilflos sind.» Diese wörtliche Aussage hat ein Nationalrat, selbst bedeutender Unternehmer und Verwaltungsratsmitglied, während der Parlamentsdebatte zum neuen Aktienrecht gemacht: 1985, notabene. Seit der Einführung des neuen Aktienrechtes im Jahre 1991 sind die Pflichten des Verwaltungsrates konkretisiert und klare Verantwortlichkeiten geschaffen. Zusätzlich gilt es seit dem Jahre 2002 den Swiss Code ofBest Practice for Corporate Governance von der economiesuisse (Empfehlungswerk) sowie die SWX-Transparenzrichtlinie (für börsenkotierte Unternehmungen zwingend) zu beachten. mehr..

Zertifikate – Allrounder der Geldanlage

Der Zertifikatemarkt boomt schon seit einigen Jahren gewaltig – und das nicht ohne Grund, denn Zertifikate ermöglichen ein Investment, das speziell auf die individuelle Risikobereitschaft und Markterwartung des Anlegers zugeschnitten ist. Der Markt für Zertifikate ist einer der am stärksten wachsenden Finanzmärkte der letzten Jahre. An der EUWAX in Stuttgart, Europas grösster Zertifikate-Börse, notieren aktuell über 100.000 Produkte mit denen im vergangenen Jahr über 40 Mrd. Euro umgesetzt wurden. Allein im Mai stieg der monatliche Gesamtumsatz über die 10 Mia. Euro Marke. Die Raiffeisen Centrobank, als grösster österreichischer Emittent strukturierter Produkte, bietet mehr als 1100 Zertifikate und Optionsscheine an. mehr..

Jetzt noch Gold kaufen?

Gold gibt Sicherheit. Noch mehr Sicherheit verspricht die Investition in die bereits existierende Zukunft. Der Börsenguru Marc Faber erzählt es allen die es hören wollen: „Gold hat Zukunft". Auch andere Rohstoffe haben Hochkonjunktur. Soll man daher jetzt in die Megatrends Wasser, Gold und und Oel investieren? Oder sollte man nicht lieber antizyklisch handeln und auf Anteile von darniederliegenden Firmen setzen? Der kluge Investor wird beide Strategien zugleich verfolgen. In Trends investieren bedeutet ja nicht in kurzfristige Trends investieren. Und Antizyklisch handeln heisst ja auch nicht, obskure Firmen durch gutes Geld künstlich am Leben zu erhalten.

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Ist die Glaubwürdigkeit eines Menschen veränderbar?

 Sichtweisen und Erfahrungen von Persönlichkeitstrainern aus der Praxis

„Wer einmal lügt, dem glaubt man nie!"
Dieser Spruch steht in meinem Poesiealbum, den vor vielen Jahren eine Klassenkameradin hineinschrieb. Und dieser Spruch hat damals wie auch heute eine tiefgründige Bedeutung. Glaubwürdigkeit ist ein elementarer, ja zentraler Wert in unserem menschlichen Miteinander. Im beruflichen wie auch im privaten Leben. Die Glaubwürdigkeit (Offenheit, Wahrhaftigkeit, Vertrauenswürdigkeit) eines Menschen/eines Unternehmens/einer Institution/der Politik gibt uns Sicherheit und ein gutes Gefühl. Nahezu alle Menschen haben das Bedürfnis nach Verlässlichkeit.

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Bessere Servicequalität dank Kundenbefragungen

Im Herbst 2004 hat Swiss Life Asset Management erstmals eine Befragung ihrer institutionellen Kunden durchgeführt. Im folgenden Artikel wird die Bedeutung von Kundenbefragungen für die Servicequalität in der institutionellen Vermögensverwaltung erläutert und das Vorgehen geschildert. Vorgestellt werden ausserdem die wesentlichsten Ergebnisse und die gemachten Erfahrungen.
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Exporte: Deutschland wird von China 2008 überholt

25. Oktober 2008

ShanghaiChina löst Deutschland 2008 als Exportweltmeister ab: Die Talfahrt des Euro bringt den für 2009 erwarteten Führungswechsel schon heuer. Zwar übersteigen die deutschen Warenausfuhren erstmals eine Billion Euro, dieser Wert wird aber von China leicht übertroffen: Durch die Dollar-Aufwertung sind chinesische Ausfuhren, die überwiegend in der US-Währung abgerechnet würden, mehr wert. Deutschland war seit 2003 die führende Exportnation. mehr..

Ölpreis: Fördermaximum bereits überschritten

Die weltweite Ölförderung hat mit großer Wahrscheinlichkeit das Fördermaximum bereits überschritten, wird noch weiter zurückgehen und ist Hauptursache für den Rekordanstieg des Ölpreises. Dies ist das Fazit der Energy Watch Group in ihrer aktuellen Marktuntersuchung, bei der Daten zur globalen Erdölförderung verglichen und ausgewertet wurden. Das Netzwerk aus Wissenschaftlern und Parlamentariern kommt dabei zu dem Ergebnis, dass Erdölvermeidungsstrategien Vorrang haben sollten, während die Senkung von Energiesteuern die Erdölverknappung nur weiter beschleunigen würde. mehr..

Finanzkrise greift weltweit auf Devisen über

23. Oktober 2008

DevisenDollar-Währungsflucht setzt Euro und Schwellenländer unter Druck. Nach den Mrd.-Verlusten bei Banken und Börsen hat die Finanzkrise in Devisen weltweit neue Opfer gefunden. Während eine panikartige Flucht in den Dollar und den japanischen Yen eingesetzt hat, geraten der Euro sowie besonders Währungen aus Schwellenländern zunehmend unter Druck. Seit mehreren Tagen verliert die europäische Gemeinschaftswährung gegenüber der US-Währung deutlich an Wert. Wies der Euro im April dieses Jahres noch einen Höchststand von 1,60 Dollar auf, nähert er sich derzeit in Riesenschritten seinem Zweijahrestief von 1,26 Dollar.

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China und Russland größte Piraterie-Nationen der Welt

Tschechischer Grenzmarkt Problem für deutschsprachigen Raum 

China und Russland sind weiterhin die größten Internetpiraterie-Nationen. Wie aus dem aktuellen Bericht des US Trade Representative (USTR) hervorgeht, gab es in den vergangenen Monaten international zwar einige Fortschritte beim Schutz geistigen Eigentums, dennoch stellen besonders China und Russland eine ernsthafte Bedrohung dar. Erstmals wurde auch Spanien in die "Watchlist" der gefährlichsten Piraterie-Länder aufgenommen. Im Gegenzug wiederum gab es laut USTR-Bericht in Ägypten, dem Libanon, der Türkei und Ukraine deutliche Verbesserungen in punkto Urheberrechtsschutz.

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Osteuropa vor Herausforderungen

17. November 2008

Märkte: Osteuropa Die Kreditkrise bringt osteuropäische Länder in Bedrängnis. Obwohl die Fundamentaldaten der Länder unterschiedlich sind, bleiben die Alternativen gleich: Abschwung, Abwertung oder Ausfall. Welche Länder sind besonders gefährdet und wo wird die Reise hinführen?

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Tieferer Ölpreis als Lichtblick

26. September 2008

Marc Hänni, Portfolio ManagerMarc Hänni, Protfolio Manager, Bank Vontobel

Der Ölpreis hat sich seit Anfang Juli um über 25% zurückgebildet. Dies und überraschend starke Daten zur US-Wirtschaft im 2. Quartal schuf an den Aktienmärkten für einige Zeit ein freundlicheres Klima. In Euroland schrumpfte die Wirtschaft im 2. Quartal dagegen leicht, und in Japan kam es zu einem beträchtlichen Rückgang. Die Börsen blieben hier entsprechend gedrückt. Nach dem überraschend starken Anstieg der US-Arbeitslosenquote auf 6.1% im August verfiel auch die amerikanische Börse erneut in Pessimismus, der durch Sorgen um die beiden grossen Hypothekarinstitute Fannie Mae und Freddie Mac noch verstärkt wurde.

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Geringeres Wachstum: Chinas Automarkt kühlt sich ab

Nach einem Jahrzehnt raschen Wachstums steht Chinas Automobilmarkt vor einer Verschnaufpause. Jüngsten Branchenschätzungen zufolge legte der Pkw-Verkauf im ersten Halbjahr 2008 um nur noch 14 Prozent zu. Analysten sagten, das exponentielle Wachstum des vergangenen Jahrzehnts hätte ohnehin nicht ewig anhalten können. 2006 war der Markt um 34 Prozent gewachsen, 2007 noch um 24 Prozent. Für das laufende Jahr sagen Analysten nun 15 bis 20 Prozent Zuwachs voraus, was nach den Boomjahren einer Abkühlung gleichkommt. mehr..

Saudis sorgen für Entspannung beim Ölpreis

Saudi-Arabien als weltweit größter Erdölexporteur will ab Juli seine bisherige Fördermenge um rund 200.000 Barrel pro Tag erhöhen, um die wachsende Nachfrage am Markt bedienen zu können. Zu diesem Beschluss kam es nach Gesprächen des UN-Generalsekretärs Ban Ki Moon mit dem saudischen König Abdullah. Aktuellen Berichten nach steht vor allem die Reduktion des zuletzt massiv angestiegenen Ölpreises im Vordergrund. mehr..

Die Aussicht auf einen monetären Crash

Der Einbruch des Dollars ist Anlass für große und unmittelbare Sorge, denn wenn der Dollar auch in der jüngsten Zeit nur nach und nach gefallen ist, so hat die Geschwindigkeit des Rückgangs doch an Schwung gewonnen. Ein Dollarcrash wird katastrophale Folgen für die weltweiten Finanzmärkte haben. Ende 2001 war der Dollar noch 0,8915 Dollar wert, aber er hat sich seither stetig aufwärts bewegt. mehr..

China:Explodierende Kosten bremsen Boom

19. August 2008 

Wegen der Kostenexplosion wagen immer weniger deutsche Unternehmen den Sprung nach China. Vor allem wegen hoher Steuern, Löhne und Frachtpreise verliert China zunehmend an weltwirtschaftlicher Bedeutung. Wie das Handelsblatt schreibt, bereiten dem Land trotz des aktuellen Olympiastatus zudem die Produktqualität und der häufig kritisierte Schutz geistigen Eigentums große Probleme. So überdenken ausländische Firmen immer öfter ihr Engagement. Folglich schrumpft der Wettbewerbsvorteil chinesischer Anbieter auf den Weltmärkten. Der Blick deutscher Firmen auf China hat sich inzwischen deutlich gewandelt, wobei die Idee, das Land als billigen Produktionsstandort zu nutzen, nicht mehr zu funktionieren scheint. Dies hat zu ersten Folgen in China geführt. Von Januar bis Juli ging der Außenhandelsüberschuss um 9,6 Prozent zurück. In diesem Zeitraum lag dieser aber immer noch bei 123,7 Mrd. Dollar.

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Europas Dynamik bringt gute Rendite

Europa ist ein Konglomerat von sehr wachstumsstarken und dynamischen Volkswirtschaften und strahlt auch auf die umliegenden Länder wie die Türkei und die Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion aus. Wer in diesen Ländern gezielt in unterbewertete Aktienwerte investiert, kann gute Renditen erzielen. Die europäischen Volkswirtschaften boomen. Trotz volatiler Börsen sind die Fundamentaldaten der Länder solide und auf Wachstum ausgerichtet. Deutschland ist einer der Wachstumsmotoren in der Europäischen Union.

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Europa ist langsam wieder attraktiv

“Niemand weiß, wann die globalen Aktienmärkte ihren Tiefstand erreichen werden oder ob es schon geschehen ist,” warnt Gary Clarke von Schroders. Er empfiehlt jedoch langsam wieder in den Markt einzusteigen bevor es zu spät ist und Europa ist für ihn ein idealer Einstiegspunkt. Clarke, der seit Jahresbeginn die Leitung des European Equity Teams bei Schroders übernommen hat, ist überzeugt, dass die Bewertungen europäischer Firmen langsam “ein Level erreicht haben bei dem es wieder interessant wird einzusteigen”. mehr..

Schroders: Aktien weltweit – Ausblick auf das Jahr 2009

Virginie MaisonneuveText: Virginie Maisonneuve, Leiterin globale und internationale Aktien

Wir gehen davon aus, dass die Schwierigkeiten beim weltweiten Wachstum Anfang 2009 anhalten werden. Daher müssen sich Anleger, die in globale Aktien investieren, auf die Fundamentaldaten der Unternehmen konzentrieren und auf nachhaltige Wachstumsquellen achten. Denn die Märkte werden mehr zahlen, um sich Zugang zu diesem Wachstum zu sichern.

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BRIC: Biodiesel-Markt wächst auf sechs Mrd. Dollar. Rekordsteigerung um 60 Prozent bis 2012 erwartet

23. August 2008 

Biodiesel in BRIC-Ländern vor Wachstumsexplosion.Der Biodiesel-Markt steht vor einer regelrechten Wachstumsexplosion. Bis 2012 soll das Marktvolumen allein in den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) auf sechs Mrd. Dollar zulegen. Wie die indische Unternehmensberatung Bharat Book Bureau anhand einer Untersuchung aufzeigt, wird die durchschnittliche Wachstumsrate des Sektors satte 59,9 Prozent betragen. Derzeit wird der Biodiesel-Markt in den BRIC-Staaten noch mit rund 580 Mio. Dollar bewertet. In den kommenden Jahren werde sich dessen Volumen jedoch rasant vergrößern.

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Immobilienmarkt 2008

Die seit sieben Jahren steigenden Immobilien- und Mietpreise sollen ihre Aufwärtstendenz auch im kommenden Jahr beibehalten. Jedoch nähert sich der Preiszyklus langsam aber sicher einem Höchststand. Damit dürfte der Preisanstieg in allen Marktsegmenten abflachen.
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Märkte: Chinas Industrieproduktion schrumpft

5. Januar 2009

Märkte: ChinaAuch Europa und die USA sind betroffen

So wie in den vergangenen Monaten ist Chinas verarbeitende Industrie auch im Dezember von einem Abschwung erfasst gewesen, wie der Purchasing Managers Index (PMI) der China Federation of Logistics & Purchasing zeigt. Der Index, für den Einkaufsmanager von chinesischen Unternehmen befragt werden, ist zwar von November auf Dezember von 38,8 auf 41,2 Punkte gestiegen, liegt damit aber noch immer unter 50 Punkten. Ein Wert unter 50 bedeutet, dass die Industrieproduktion zurückgeht. Im gesamten vierten Quartal ist der PMI unter 50 Punkten gelegen, was auf eine weitere Verlangsamung des chinesischen Wirtschaftswachstums hindeutet, da Industrieproduktion mehr als zwei Fünftel von Chinas gesamter Produktion ausmacht. Das stützt die Annahme, dass der weltweite Wirtschaftsabschwung erst noch schlimmer wird, bevor es wieder bergauf geht, berichtet das Wall Street Journal.

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Der Ölpreis steigt

Deka-Fondsmanager Alexander Scholl erwartet, dass der Ölpreis auch langfristig hoch bleibt. Womit Anleger besser fahren: Rohstoff- oder Energieaktienfonds. "Enormer Nachholbedarf in den aufstrebenden Volkswirtschaften"

Die Rekordjagd des Ölpreises nimmt einfach kein Ende. Ein Barrel der Sorte US-Leichtöl erreichte vergangene Woche mehr als 135 Dollar – ein Preis, den Experten vor nicht allzu langer Zeit noch für undenkbar hielten. mehr..

São Paulo: Herz der brasilianischen Wirtschaft

Sao_PauloSão Paulo, was sonst? – so lautete stets die Devise bei einem Engagement in Brasilien. Doch die Strahlkraft der größten „deutschen“ Industriestadt im Ausland nimmt ab. Welche Vorteile hat der Standort heute noch zu bieten?
Während sich der Tourist für Rio de Janeiro, die Iguaçu-Wasserfälle oder den Amazonas begeistert, denkt der Unternehmer zuerst an São Paulo. Schließlich werden im gleichnamigen Bundesstaat mehr als 30 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und 40 Prozent der industriellen Wertschöpfung der Föderativen Republik Brasilien erwirtschaftet. Die Industriemetropole ist das wirtschaftliche Herz des Landes, dessen Pulsschlag für die landesweite Konjunktur noch immer den Takt vorgibt. mehr..

Asien im Herbst 2008

7. November 2008

ShanghaiViele sind sich sicher. Nach dem rauschenden Fest Olympia kommt für China der Kater. Ich teile diese Ansicht nicht. Natürlich wird China viel weniger exportieren, schließlich kauft Wal-Mart wegen der Stagnation in den USA weniger ein. Aber die chinesischen Kunden sind konsumgierig, sie haben gute Einkommenssteigerungen und sie können ihre Sparquote senken.

Natürlich wurde in Peking in den letzten Jahren mehr und teurer gebaut als man für die nächsten Jahre ökonomisch nutzen kann. Aber in den Städten der zweiten und dritten Kategorie und weiter im chinesischen Westen wird fast alles dringend gebraucht: Wohnhäuser, Schulen, Straßen und Eisenbahnen und Kraftwerke.

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Japan bleibt trotz Krise interessant

28. November 2008

Japan„Wenn Japan eine Aktie wäre, dann würden wir zu den größten Käufern zählen“, zeigt sich Robert Brooke, Consultant des Japan CoreAlpha Teams der Societee Generale vom aktuellen Umfeld überzeugt. Im Gespräch mit e-fundresearch.com spricht er über die Marktlage Japans und den von ihm verwalteten Fonds.

Der Brite beschäftigt sich seit knapp einem Vierteljahrhundert mit dem japanischen Markt – unter anderem als Analyst und strategischer Berater für eine Reihe von international tätigen Investmentbanken. Derzeit gibt es seiner Meinung nach an der Tokioter Börse eine Reihe von Werten von sehr hoher Qualität, die zu einen sehr gute Preis gehandelt werden. mehr..

Märkte: Indien lässt China bei Direktinvestitionen erstmals stehen

Finanzspritzen aus europäischen Unternehmen vervierfacht. Indien hat China im vergangenen Jahr an direkt investierten Summen aus Europa erstmals überholt. So vervierfachten sich die Investitionen in dem Emerging Market gegenüber 2006 auf 10,9 Mrd. Euro, wie das Europäische Statistikamt Eurostat unter Berufung auf Schätzungen aufzeigt. mehr..

Öl und Sojabohnen machen Laune

Oel und SojabohnenDie Portfoliostrategen von Sal. Oppenheim punkten mit Rohstoffen. 2,2 Prozent Wertzuwachs nach drei Monaten sind für ein offensiv ausgerichtetes Depot in schwierigen Zeiten ein respektables Ergebnis.

Das große Zittern geht weiter. Schien nach der Rettung der US-Investmentbank Bear Stearns Mitte März das Schlimmste der Kreditkrise überstanden, flammt sie jetzt wieder auf. So haben kürzlich die Ratingagenturen Standard & Poor's und Moody's ihre Noten für die größten Anleiheversicherer MBIA und Ambac heruntergesetzt. Die beiden Monoliner waren im Zuge der Kreditkrise bereits in eine existenzielle Notlage geraten, nun droht neues Ungemach.

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Osteuropa: Finanzkrise lässt Versicherungen unbeeindruckt

CEE-Märkte wachsen - Geschäft in Westeuropa schwächelt

Die europäische Versicherungslandschaft zeigt zwischen Ost- und Westeuropa eine immer tiefer werdende Kluft. Während die Märkte der CEE-Region (Central and Eastern Europe) noch ein starkes Wachstum aufweisen und sich von der Finanzmarktkrise unbeeindruckt präsentieren, stagniert das Geschäft in Westeuropa zusehends. Versicherungsgesellschaften investieren hauptsächlich in den Wachstumsmärkten und bleiben dabei von der Nervosität in der Finanzwelt weitgehend verschont. Analysten sehen die Kurse vieler Marktteilnehmer trotz dennoch sinkender Vorsteuergewinne unterbewertet. Diese seien auf die allgemein herrschende Finanzmarktschwäche zurückzuführen. 

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Preisverfall beim schwarzen Gold: Opec kürzt Ölförderung kräftig

24. Oktober 2008

OPECDer spektakuläre Rutsch des Ölpreises hatte die Opec aufgeschreckt. Um den Trend zu stoppen, fährt das Kartell seine Förderung nun um 1,5 Millionen Barrel täglich zurück. Der Preis fällt dennoch.

Die Opec wird ihre Ölförderung ab November um 1,5 Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag kürzen. Damit will das Kartell den seit Monaten andauernden Preisverfall beim Rohöl stoppen. Das teilte der iranische Ölminister Gholam-Hossein Nosari am Freitag nach einem Treffen der 13 Opec-Ölminister in Wien mit.

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Marktaussichten für Asien 2009

11. Dezember 2008

Asia 2009Asiatische Aktien litten im Jahr 2008 sehr stark unter der globalen Finanzkrise. Wie werden sich die asiatischen Märkte im kommenden Jahr entwickeln?

Louisa Lo, Leiterin Aktien Asien aus dem Hause Schroders, analysiert das vergangene Jahr und gibt einen Ausblick für 2009. Asiatische Aktien werden zurzeit zu historisch niedrigen Bewertungen gehandelt, manche mittlerweile zu gleichen Werten wie in früheren Krisen. Bei solchen Tiefständen bieten sich für langfristig denkende Investoren jede Mange Möglichkeiten: Jeder Anstieg des Vertrauens dürfte sich besonders vorteilhaft für die Region auswirken, die mit geringeren Verschuldungsproblemen und weniger Liquiditätsschwierigkeiten in Bankenkreisen besser aufgestellt scheint als der Westen.

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Finanzkrise stürzt Hong Kong ins Chaos

26. September 2008

Die weltweite Finanzkrise macht auch vor Asien nicht Halt. In Fernost liegen die Nerven der Anleger blank: Kunden der Bank of East Asia stürmten am Mittwoch nach Pleitegerüchten die Filialen des Instituts und forderten ihr Geld zurück. FTD.de zeigt die dramatischen Szenen. mehr..

Ölhausse geht weiter

Leere Lager, hoher Preis. Der Ölpreis eilt dank hoher Nachfrage und Dollarschwäche von Rekord zu Rekord. Davon profitieren die Opec und Ölförderer wie Lukoil. Opec erzielt Rekordeinnahmen. Die Finanzminister der Opec dürfen sich die Hände reiben. Nach Schätzungen der US-Energiebehörde EIA erwartet die 13 Mitgliedsstaaten des Kartells ein Rekordjahr, was die Öleinnahmen betrifft. 2008, so die EIA, werde die Opec mit Erdölexporten etwa eine Billion Dollar erzielen. 2007 waren es noch 680 Millionen Dollar. mehr..

Beschaffungsmarkt China

 Logistikkosten oft unterschätzt
Jedes dritte Unternehmen nimmt beim Einkauf in China Verluste durch hohe Logistikkosten in Kauf und lässt das Logistik-Controlling schleifen. Obwohl die aus China am günstigsten beschafften Produktgruppen im Vergleich zu Deutschland bis zu 50 Prozent billiger zu beziehen sind, profitiert nicht jedes Unternehmen in gleicher Weise davon. Häufig kalkulieren Firmen bei ihren Bestellungen aus Fernost den Transportaufwand falsch. Zu diesem Ergebnis gelangt die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouceCoopers in ihrer Erhebung "Beschaffungslogistik im China-Geschäft. Kosten - Prozesse - Strategien". So entscheiden sich Großunternehmer mitunter auch dannbewusst für China, wenn das Sourcing in Deutschland günstiger wäre.

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Die Stimmung bleibt angespannt

Der negative Trend an den Aktienmärkten dauerte bis in den März hinein an.
Mit massiven Interventionen gelang es der US-Zentralbank, Gegensteuer zu geben. Auch in den kommenden Wochen wird die Börsenlage vom Abschreibungsbedarf der Banken dominiert. mehr..
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