Dr. Thomas Steinemann, Chefstratege bei der Bank Vontobel
Immer offener wird in Medien und Berichten über ein bevorstehendes Ende des Euro diskutiert. Dabei werden auch diverse Varianten angesprochen: Austritt Deutschlands aus dem Euro, Austritt Griechenlands und möglicherweise weiterer strukturschwacher Länder, Aufspaltung des Euros in einen "Südeuro" und "Nordeuro" oder gar Auflösung des Euro und Einführung aller nationalen Währungen. Die Diskussion über die Vor- und Nachteile einer Währungsunion beziehungsweise über die Bedingungen für ein langfristiges Überleben derselben ist zu begrüssen. Sie hätte aber bei der Planung in den 80er Jahren oder 1989, als die «Delors-Kommission» ihren «Bericht zur Schaffung einer Wirtschafts- und Währungsunion» im EG-Raum vorlegte, oder dann später bei der Einführung derselben 1999 geschehen müssen.
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Der russische und türkische Aktienmarkt sind im Vergleich zu den Börsen der Industrie- und Schwellenländer extrem günstig bewertet und bieten Anlegern langfristig sehr gute Perspektiven. Zu dieser Einschätzung kommt die Fondsgesellschaft Pioneer Investments in einem aktuellen Marktkommentar. "Das für die kommenden zwölf Monate erwartete Kurs/Gewinn-Verhältnis türkischer Aktien liegt nach unseren Berechnungen bei 8,9, das russischer Aktien sogar nur bei 7,5“ sagt Macin Fiejka, Manager des Pioneer Funds - Emerging Europe and Mediterranean Equity. "Beide Märkte sind damit sowohl gegenüber Industrieländern als auch jedem anderen Schwellenland, das im MSCI-Emerging-Markets-Index enthalten ist, extrem günstig bewertet.“
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Menschen, die regelmäßig Schokolade essen, sind depressiver. Zu diesem Ergebnis sind Forscher der University of California gekommen. Jene, die mindestens eine Tafel pro Woche essen, sind eher niedergeschlagen als jede, die nur ab und zu Schokolade essen. Viele gehen davon aus, dass Schokolade die Stimmung heben kann. Das kalifornische Forscherteam um Natalie Rose hält das für denkbar, wissenschaftliche Beweise fehlten jedoch. Sie schließen jedoch auch nicht aus, dass Schokolade eher die Ursache für Depressionen sein könnte.
An der Studie nahmen fast 1.000 Erwachsene teil. Je mehr Schokolade die Männer und Frauen konsumierten, desto gedrückter war auch ihre Stimmung. Jene, die am meisten Schokolade aßen, also mehr als sechs Tafeln pro Monat, hatten auf einer anerkannten Skala auch die höchsten Depressionswerte. Keiner der Teilnehmer nahm Antidepressiva ein oder hatte von einem Arzt eine entsprechende Diagnose erhalten.
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Ausblick auf das zweite Quartal 2010 zwar weiterhin ein solides
Wachstum der Aktienmärkte, wobei sie jedoch von einer nachlassenden
Dynamik ausgeht. Die im Januar gestellte Prognose zur Entwicklung der Aktienmärkte im zweiten Quartal wird nach unten korrigiert. Die
Saxo‐Strategen raten den Anlegern zu grösserer Vorsicht bei der Auswahl
ihrer Anlagen.
Laut Saxo Bank deuten wichtige Indikatoren auf eine Eintrübung der
Fundamentaldaten auf breiter Ebene hin. Wenngleich diese Entwicklung
noch nicht dramatisch ist, so sehen die Experten darin Vorzeichen für
eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums bis Jahresende. Zum einen laufen
dann Konjunkturprogramme aus. Zum anderen werden die anstehenden
Verlängerungen von Hypotheken‐ und Gewerbeimmobilien‐Finanzierungen in den USA die Märkte zunehmend nervös machen.
Angesichts dieser verhaltenen Aussichten erwarten die Saxo‐Analysten
von den Notenbanken der USA, Europas und Japans weiterhin keine
Zinsanhebungen.
Unter den Emerging Markets gewinnen die Türkei und Russland für Anleger zunehmend an Attraktivität. Zu dieser Einschätzung kommt die Fondsgesellschaft Pioneer Investments in einem aktuellen Marktkommentar. „Der türkische Banken- und Konsumbereich bietet Investoren gute Aussichten“, erklärt Marcin Fiejka, Manager des Pioneer Funds – Emerging Europe and Mediterranean Equity. „Die türkischen Banken werden über einen längeren Zeitraum eine wesentlich höhere Eigenkapitalrendite und ein stärkeres Kreditgeschäft verbuchen, als viele erwarten“, so Fiejka. Im Dezember 2009 hatte die türkische Zentralbank den Leitzins auf historisch niedrige 6,5 Prozent gesenkt. „Das macht die von den Banken angebotenen Kredite für mehr Menschen erschwinglich, was zu einem höheren Kreditvolumen führen dürfte, ohne aber gleichzeitig die Margen der Institute deutlich zu verschlechtern“, so Fiejka.
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David Jane, Leiter des Bereiches Multi-Asset bei M&G Investments
Auch wenn einige führende westliche Wirtschaften wie insbesondere Frankreich und Deutschland die Rezession überwunden haben, dürfte die Konjunkturerholung in den meisten Industrieländern 2010 nur langsam vorankommen. Die Verschuldung der Unternehmen und auch der Privathaushalte stellt in den USA und in Kontinentaleuropa ein grosses Problem dar. Diese hohe Schuldenlast dämpft die Nachfrage, sodass sich das Wirtschaftswachstum erst nach Zurückführung der Verschuldung erholen wird.
Trotz des anhaltenden Wachstums in den Schwellenländern wird die Marschrichtung der Weltwirtschaft nach wie vor massgeblich durch die US-Wirtschaft bestimmt. Solange die USA ihre Probleme nicht in den Griff bekommen, bleibt die Lage angespannt.
mehr..26. November 2009
Obwohl sich die Bankbilanzen noch nicht völlig erholt haben, hat sich die Lage an den Geld- und Kreditmärkten weiter entspannt. Die Aktienmärkte haben ihre Tiefstände vom Jahresbeginn weit hinter sich gelassen und es gibt Anzeichen für eine Konjunkturerholung. Erstmals seit Beginn der Krise hat der IWF seine Wachstumsprognose nach oben revidiert! Trotzdem werden aber die Folgen der Krise noch eine ganze Weile zu spüren sein.
Anton Brender
Chefökonom Dexia Asset Management
Die Nachwirkungen der Krise sind noch lange nicht überwunden, obwohl in den USA das Schlimmste vorbei zu sein scheint. Denn langsam aber sicher zieht die Konjunktur wieder an. In den nächsten Quartalen dürften die Exporte das Wachstum bestimmen. Auch der nachlassende Abbau der Lagerbestände dürfte der Wirtschaft einen Schub geben, wenn auch nur vorübergehend. Trotz den noch immer strengen Kreditbedingungen ist davon auszugehen, dass die Unternehmen wieder etwas mehr investieren werden. Auch die Investitionen in Wohnimmobilien sollten endlich wieder anziehen – allerdings ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau, so dass sich ihr Wachstumsbeitrag in Grenzen halten wird. Die Unterstützung durch die expansive Fiskalpoltik läuft aus, doch werden die Haushalte (hoffentlich) davon profitieren, dass ihr Vermögen wieder steigt, wenn Hauspreise und Aktienkurse nachhaltig zulegen. Das US-BIP könnte 2010 durchaus um fast 3% wachsen. Doch die Krise wird Spuren hinterlassen, und die USA stehen zurzeit vor grossen Herausforderungen. Einzelstaaten und Kommunen haben noch immer Finanzprobleme und benötigen möglicherweise weitere Bundeshilfen. Da es wahrscheinlich zu vielen Zwangsversteigerungen kommen wird, stehen die Wohnimmobilienpreise weiter unter Druck. Auch der Arbeitsmarkt ist stark betroffen. Es wird eine Weile dauern, bis die Zahl der Arbeitslosen und Kurzarbeiter wieder sinken wird.
mehr..10. Oktober 2009
Etwa 90 % der weltweiten Ölvorkommen sind in Sand oder Schiefer gebunden. Ihre Förderung ist aufwändig, wird aber angesichts des hohen Ölpreises immer rentabler.
Ölfördermaximum schon 2020 erreicht - Neue Felder können Peak Oil bestenfalls kurzfristig hinauszögern. Das Maximum der konventionellen Ölförderung ohne Ölsande und -schiefer könnte bereits in nur zehn Jahren erreicht sein. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler des britischen UK Energy Research Centre (UKERC) in einer aktuellen Erhebung. Laut den Insidern halten sich Fördernationen zwar mit Informationen über die noch zur Verfügung stehenden Ölmengen zurück. Dennoch steigt der globale Energiebedarf aufstrebender Länder wie Indien und China massiv an. Angesichts der prognostizierten Verbrauchsmengen lässt das Ölfördermaximum, der "Peak Oil", nicht mehr lange auf sich warten. Preise werden anziehen.
mehr..Institute im Herbst 2008 kurz vor Schließung. Wie ernst die Lage in Großbritannien im vergangenen Herbst durch die Wirtschaftskrise geworden ist, wird erst jetzt deutlich. Im Oktober standen die Banken kurz vor der Schließung. Hätte der Rettungsplan nicht funktioniert, hätte die Regierung wohl zu dieser extremen Maßnahme gegriffen, berichtet der britische Guardian. Die Rettung kam nur Stunden vor dem möglichen Aus. Der Zusammenbruch der Halifax Bank http://www.halifax.co.uk und der Royal Bank of Scotland (RBS) konnte dann doch noch rechtzeitig verhindert werden.
mehr..US-Haus-Zwangsversteigerungen auf neuem Allzeithoch. Ausgerechnet die jüngsten überraschend positiven Wirtschaftsdaten haben Ökonomen und Volkswirtschafter erneut in sorgenvolle Stimmung versetzt. Die plötzlichen Wachstumsraten könnten Vorboten eines sogenannten "Double Dips" sein, so die Befürchtung. Mit dem Begriff wird ein Konjunkturphänomen bezeichnet, wonach ein plötzlicher Wirtschaftsaufschwung inmitten einer Rezession umgehend in einen erneuten Abschwung führt. Wie in der aktuellen Erholungsphase der Fall, ist für einen Double Dip der trügerische und unerwartete Anstieg von Konjunkturdaten typisch. Neben den weiter steigenden Arbeitslosenzahlen bereitet etwa der nach wie vor schwer angeschlagene US-Immobilienmarkt Anlass zur Sorge. Mittlerweile sind die Zwangsvollstreckungen von Eigenheimen auf ein neues Allzeitrekordhoch gestiegen. Der Konjunkturindikator Immobilienpreise zeigt trotz des jüngsten Aufschwungs nach wie vor bedrohliche Schwächen.
mehr..Kollegialität schwindet - Chefs geben Last häufig nach unten weiter
Weil Vorgesetzte den Arbeitsdruck erhöhen und die eigenen Mitarbeiter bei der Bewältigung der wachsenden Aufgaben gerne allein lassen, nimmt das Betriebsklima immer häufiger teils erheblichen Schaden.
"Den Trend können wir seit über 15 Jahren in der gesamten Europäischen Union beobachten. Zeit- und Termindruck nehmen unvermindert zu und können bei dauerhaften Belastungen bei Angestellten schwere Überlastungen auslösen, die nicht selten in der Invalidität enden", meint Michael Lenert, Arbeitspsychologe bei der Arbeiterkammer Wien. Laut dem Fachmann sei dies jedoch weder im Interesse der Firmen selbst, noch in dem des Staates. Kosten für die Behandlungen oder im schlimmsten aller Fälle sogar für die komplette Arbeitsunfähigkeit müssten zwangsläufig die Gesellschaft aufbringen.
Unternehmen mithilfe der Kennzahlen beurteilen
„Im momentanen
wirtschaftlichen Umfeld sind Anleger gut beraten, ihre Strategien im
Hinblick auf mögliche Extremszenarien hin zu überprüfen“, so Jan Amrit
Poser, Chefökonom der Bank Sarasin. „Mithilfe der Bilanz-Kennzahlen
sowie einer Analyse der Marktposition können wertvolle Informationen
über die Resistenz einer Firma sowohl gegen eine Deflation wie auch
eine Inflation gewonnen werden“.
Männer leiden mehr unter Rezession als Fraue. Sie sprechen weniger über Ihre Sorgen, trinken eher.
Männer kämpfen offenbar stärker mit den emotionalen Auswirkungen der derzeit herrschenden Rezession als Frauen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Charity-Organisation Mind. Fast 40 Prozent der Männer geben zu, dass sie, wenn es um Sicherheit des Arbeitsplatzes, Arbeit und Geld geht, eher niedergeschlagen sind. Befragt wurden 2.000 Erwachsene. Männer holen sich auch weniger wahrscheinlich Hilfe bei ihrem Hausarzt oder einem anderen Berater. Laut Mind leiden derzeit allein in Großbritannien 2,7 Mio. Männer unter psychologischen Problemen wie Depressionen, Angstgefühle oder Stress.
mehr..Sieben der zehn Top-Ten-Metropolen befinden sich in A/D/CH
Lebensqualität in Großstädten der CEE-Region kräftig gestiegen
Bei
City-Infrastruktur führt Singapur vor München und Kopenhagen.
Die jährlich vom internationalen Beratungsunternehmen Mercer durchgeführte Vergleichsstudie zur Bewertung der Lebensqualität für Expatriates (ins Ausland entsandte MitarbeiterInnen) in 215 Metropolen weltweit stellt Wien heuer ein besonders positives Zeugnis aus. Die Bundeshauptstadt nimmt im internationalen Vergleich erstmals den weltweiten ersten Platz ein (2008: Platz 2). Grund für das Upgrading sind u.a. erstmals Höchstnoten für die politische Situation acht Jahre nach den EU-Sanktionen gegen Österreich "als stabile Demokratie mit funktionierendem und anerkannten Rechtssystem" sowie für die Tatsache, dass Wien in den letzten zehn Jahren vor Terroranschlägen verschont blieb.
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16. April 2009
Verknappung von Hightech-Metallbeständen bremst Zukunftstechnologien
Die rasant steigende Nachfrage nach Hightech-Metallen hat Engpässe im
Bestand von Rohstoffen wie Indium, Gallium, Tellur, Tantal oder Neodym
verursacht. Ihre Verknappung könnte die fortschreitende Entwicklung von
Zukunftstechnologien gefährden, wie das Berliner Institut für
Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) im Auftrag des deutschen
Bundeswirtschaftsministeriums aufzeigt. Während die seltenen Rohstoffe
zur Herstellung von Hightech-Produkten in verschiedenen
Industriezweigen dringend benötigt werden, ist ihre Rarität zugleich
Nährboden für soziale Unruhen und internationale Konflikte. Dabei
dürfte sich der Bedarf an den Metallen in Zukunft noch vervielfachen.
Preise steigen entgegen dem Rohstofftrend
Entgegen der weitläufig nachlassenden Preisentwicklung bei
Agrarrohstoffen hat Zucker dem Druck der internationalen Märkte
standgehalten. Trotz des Abwärtstrends zeigt das Naturprodukt
Wertsteigerungen auf und entkoppelt sich von den übrigen
Rohstoffmärkten. Analysten zufolge ist sein Preispotenzial noch nicht
ausgereizt. Dabei konnte das Zuckerkontrakt No. 11 seit Dezember
bereits um mehr als 20 Prozent an Wert gewinnen, berichtet das
Handelsblatt. Spekulanten, die auf eine Preisrallye hoffen, haben den
süßen Markt für sich entdeckt und könnten in den kommenden Monaten noch
deutliche Gewinne einfahren.
Studie der Credit Suisse zum Aussenhandel Schweiz
Die
Schweizer Exportunternehmen werden die globale Rezession im Jahr 2009
deutlich stärker als binnenorientierte Firmen spüren. Das neu lancierte
Exportbarometer des Economic Research der Credit Suisse kündigt für die
kommenden sechs Monate signifikante Rückgänge der Schweizer Ausfuhren
an. Der Maschinenbau und die Metallindustrie dürften dabei die
stärksten Einbussen erleiden. Im Gegensatz zu den düsteren
kurzfristigen Aussichten sind die mittelfristigen Perspektiven des
Schweizer Aussenhandels gemäss den Ökonomen der Credit Suisse deutlich
günstiger. Die Schweiz ist in Bezug auf ihre Handelspartner im
Vergleich zu ähnlich grossen Ländern gut diversifiziert. Eine weitere
Stärke der hiesigen Exportwirtschaft ist die herausragende Qualität und
Innovationsführerschaft bei vielen Produkten. Die Schweiz verfügt
insbesondere bei den Branchen Uhren, Pharma, Medizinaltechnik sowie
Mess- und Kontrollinstrumente über klare Wettbewerbsvorteile. Diese
Branchen werden vom nächsten Aufschwung als erste profitieren.
27. März 2009
Finanzkrise verantwortlich - Angebotsverknappung befürchtet
Weil viele große Ölkonzerne Investitionen bei Förderprojekten immer
stärker zurückfahren, droht neben einem mittelfristigen
Versorgungsengpass auch eine Preisexplosion. Laut einer
Branchenuntersuchung der Beratungsgesellschaft Cambridge Energy
Research Association, besteht die Gefahr, dass Projekte mit einem
Volumen von 7,6 Mio. Barrel täglich verzögert oder komplett auf Eis
gelegt werden. Für die globale Fördertätigkeit hätte dies zur Folge,
dass 2014 nur noch 101,4 Mio. Barrel gefördert würden. Weil die
Experten zuvor noch von rund 109 Mio. Barrel ausgegangen waren, wird
der aktuelle Preis von 50 Dollar pro Barrel dann nicht mehr zu halten
sein.
Titel-Sterben spitzt sich 2009 weiter zu
Die US-amerikanische Zeitungslandschaft kann sich nicht aus der
Schockstarre befreien. Im Vorjahr haben die Nachrichtenangebote im
Internet traditionelle Zeitungen nach Nutzung erstmals auf den zweiten
Platz verwiesen. Wie der US-Medien-Jahresbericht 2009 des Pew Research
Centers im Zuge des Projects for Excellence in Journalism aufzeigt,
haben sich 2008 mehr Leser online als in Print-Ausgaben informiert.
2009 werde sich die Lage angesichts der spürbaren Wirtschaftsflaute
noch zuspitzen und sich für die Verlage "zum schlimmsten Jahr
überhaupt" entwickeln. Die Krise beschleunigt den Medienwandel hin zu
webbasierten Angeboten und das Zeitungssterben dürfte sich aufgrund
einbrechender Werbeeinnahmen weiter fortsetzen. So musste etwa die San
Diego Union-Tribune von einem Privatinvestor gerettet werden, wie das
Blatt gestern, Mittwochnacht, mitteilte. Damit begibt sich die Zeitung
in bekannte Gesellschaft.
6. März 2009
Getränkekonzern will zwei Mrd. Dollar investieren
Der weltgrößte Softdrinkhersteller Coca Cola hat
Investitionen in Mrd.-Höhe in den chinesischen Markt angekündigt.
Innerhalb der kommenden drei Jahre will das Unternehmen rund zwei Mrd.
Dollar in die Produktion, Entwicklung und den Vertrieb in der
Volksrepublik stecken. Darüber hinaus ist die bereits im Vorjahr
angekündigte Übernahme des chinesischen Saftherstellers Huiyan Juice
Group weiterhin offen. Nach US-Medienberichten steht die Akquisition
auf der Kippe. So bedarf die Übernahme nach wie vor der Zustimmung
durch die chinesische Regierung, die angesichts der
Huiyan-Aktienkursentwertung im Zuge der Finanzkrise ausbleiben könnte.
Hat Coca Cola mit der Offerte dennoch Erfolg, kommt es zur bisher
größten Übernahme eines chinesischen Unternehmens durch einen
ausländischen Konkurrenten.
25. Februar 2009
Als Folge der Wirtschaftskrise müssen die weltweit grössten
Finanzinstitute mit steigenden Risiken bei der Informationssicherheit
rechnen. Das geht aus der sechsten Ausgabe des Global Security Survey
von Deloitte hervor.
Die weltweite Krise im Finanzdienstleistungssektor stellt auch für die
Informationssicherheit der Unternehmen ein Risiko dar. Laut Global
Security Survey 2008 dürften Fehler oder Verstösse von verunsicherten
oder unzufriedenen Mitarbeitern in den kommenden Monaten einer der
Hauptgründe für das Versagen von Sicherheitssystemen sein.
So bezeichneten 86% der Befragten menschliches Versagen als häufigste
Ursache für Sicherheitslücken in Informationssystemen. Das Ergebnis
zeigt, dass die Mitarbeiter zwar auf der einen Seite das wertvollste
Gut eines Unternehmens sind, gleichzeitig aber auch ihr schwächstes
Glied. Dies ist besonders im heutigen Wirtschaftsklima von Bedeutung,
in dem schwindende Arbeitsplatzsicherheit und wachsender Stress bei
Mitarbeitern mitunter zu unüblichem Verhalten führt.
12. Februar 2009
Industrielle Aktivität verlangsamt sich - Preisentwicklung ungewiss
Der weltweite Wirtschaftsabschwung sowie geringe Produktionsmargen haben dazu geführt, dass die Ölnachfrage drastisch eingebrochen ist und auch künftig weiter nachgeben wird. Heute, Mittwoch, bekannt gegebene Schätzungen der Internationalen Energieagentur (IEA) gehen davon aus, dass die Ölnachfrage in diesem Jahr um 980.000 Barrel (159 Liter) pro Tag auf 84,7 Mio. Barrel fällt. Zuvor waren die Experten der IEA noch davon ausgegangen, dass der tägliche Rückgang weltweit "nur" 500.000 Barrel betragen wird.
mehr..16. Januar 2009
Expansion staatlicher Medien soll Meinung der Welt beeinflussen
Eine Gruppe der größten, staatlich kontrollierten Medienorganisationen
Chinas will in den kommenden Jahren Mrd. von Dollar investieren und die
eigene Expansion rund um den Globus vorantreiben. Hinter den Plänen ist
laut Einschätzung vieler Experten der Versuch der chinesischen
Regierung zu sehen, das eigene angeschlagene Image im Rest der Welt
aufzupolieren. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen sich die
mittlerweile äußerst wohlhabenden chinesischen Mediengiganten künftig
nicht nur verstärkt um die Akquirierung internationaler Medienposten
bemühen, sondern auch eigene Büros und Vertretungen im Ausland
aufbauen, die durch Berichte in Englisch und anderen Sprachen die
Meinung der Welt über China mitbestimmen sollen. Wie die Zeitung
International Herald Tribune berichtet, sehen die entsprechenden Pläne
der Regierung sogar die Errichtung eines 24-Stunden-Nachrichtenkanals
nach Vorbild des arabischen TV-Senders Al Jazeera vor.
5. Januar 2009
Text: Sandro Schmid*
Gibt es Parallelen zwischen der Natur und der Finanzindustrie bzw. den
Naturgesetzen und den Abläufen der Finanzwelt? Die Forschung der
letzten Generation von Wissenschaftlern zeigt, dass es sie gibt -
zumindest in der Theorie. Ein prominentes Beispiel wäre die Braunsche
Bewegung, die zunächst als mathematische Methodik zur Bestimmung der
Position von mikroskopischen Partikeln diente und von dem Mathematiker
Kiyoshi Itō für die Berechnung von Raketenflugbahnen weiterentwickelt
wurde. Diese Theorie bildete schlussendlich die mathematische Basis für
die Berechnung von Optionspreisen durch Black, Scholes und Merton und
legte damit die Grundlage für ein modernes, quantitatives
Risikomanagement. Auch in anderen quantitativen Risikomodellen, die
zurzeit von der Finanzindustrie verwendet werden, gibt es Methodiken
welche schlussendlich aus der Physik, sowie aus anderen
Naturwissenschaften wie der Biologie und Psychologie stammen und
abgeleitet wurden .
8. Dezember 2008
Mit einem Rückblick auf das Jahr 2008 und einem Ausblick ins Jahr 2009.
derinews: das Jahr 2008 war ein turbulentes Börsenjahr und wird in vielerlei Hinsicht in die Geschichte eingehen. Was ziehen Sie für eine persönliche Bilanz?
Roger Studer: das zurückliegende Jahr hat uns vor neue, aber nicht unlösbare, Aufgaben gestellt. An Herausforderungen wächst man schliesslich. Wir begegnen diesen Aufgaben mit gezielten Massnahmen auf drei Ebenen: es sind dies die Produktqualität, die Dienstleistungen rund um ein Produkt sowie die Transparenz. In Bezug auf die Produktqualität wird man sich wieder auf einfach verständliche Strukturen konzentrieren. Die Dienstleistungen waren uns schon immer ein Anliegen, gewinnen jedoch in einem von Unsicherheiten geprägten Umfeld umso mehr an Bedeutung. Punkto Transparenz haben wir durch die Einführung der Risikoklassifizierung und der dynamischen Factsheets bereits viel erreicht und möchten diese Stossrichtung für den Investor beibehalten, um das Vertrauen in seine Anlage entscheidungen zu stärken.
4. Dezember 2008
John Coyle, Fondsmanager des Schroder ISF Global Energy, rechnet bis zum Jahr 2030 mit einer Verdopplung der Ölnachfrage. Im aktuellen Kommentar erklärt er, dass im vergangenen Sommer bei Preisen von 150 US-Dollar pro Barrel Öl, ein Nachfragerückgang ausgelöst wurde, bei Notierungen von 50 US-Dollar jedoch auch die Angebotsseite massiv beeinträchtigt wird. Da viele Förderprojekte erst ab Ölpreisen von 80 bis 90 US-Dollar pro Fass rentabel sind, werden Entwicklungsprojekte zur Ölförderung derzeit verschoben oder gar aufgehoben. Beim derzeitigen Nachfrageniveau wären allerdings laut Berechnungen der internationalen Energieagentur IEA allein vier weitere Förderländer wie Saudi-Arabien nötig, um das Versiegen der existierenden Ölfelder auszugleichen.
4. Dezember 2008
Steuerparadies Schweiz verliert an Attraktivität - Abgabensystem im internationalen Vergleich zu kompliziert
Die als Steuerparadies bekannte Schweiz hat im weltweiten Vergleich mit
anderen Ländern an Attraktivität verloren. Gegenüber dem Vorjahr kann
sich der Steuerstandort im globalen Ranking zwar noch in den Top-20
halten, rutscht jedoch vom 15. auf den 19. Platz zurück, wie die
Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers und die Weltbank
aufzeigen. Die Malediven, Katar und Hongkong belegen hingegen die
ersten Ränge. Besonders das komplizierte Schweizer Steuersystem sei für
die schwächere Platzierung ausschlaggebend. Angesichts des härteren
Standortwettbewerbs konnten etwa Luxemburg oder Norwegen die Schweiz
überholen. Europaweit sei das Abgabensystem nur in Rumänien, Polen und
der Slowakei noch komplexer.
3. Dezember 2008
17. Ausgabe der nationalen Rhetorik-Bewertung von Politikern, Wirtschaftsführern und Medienschaffenden
Zum 17. Mal kürt der bekannteste Schweizer Rhetorik-Trainer, Harry
Holzheu, zum Jahresende die besten Redner des Jahres. „2008 ist das
Jahr der besten Redner in der Privatwirtschaft und der Kultur. Wirklich
hervorragende Redner aus der Politik waren nicht deutlich erkennbar“,
sagt Holzheu, der seit 17 Jahren Politiker, Wirtschaftsführer und
Kulturträger bewertet. Erneut haben sich zwei intelligente und von der
allgemein angeprangerten Gier verschonte Bankiers an die Spitze der
Liste der besten Redner gestellt, gefolgt von zwei Industrie-Managern
und einem Rechtsanwalt, der für besonders grobe Fälle im Lande bekannt
ist. Aufgefallen sind auch zwei kulturelle Vertreter, in diesem Jahr
sind es Star-Journalisten aus der deutschen wie aus der Westschweiz.
Leider wiederholt sich die Tatsache, dass sich Frauen auch im 2008
rhetorisch nicht auffällig durchsetzen konnten, weil es zu wenige gibt,
die sich öffentlich so zu Wort melden, dass sie einen hohen
Wiedererkennungswert generieren. Die rasche wirtschaftliche
Veränderung, die wir heute erleben, wird, wie Harry Holzheu erwartet,
ohne Zweifel im nächsten Jahr neue Rhetorik-Talente zu Tage bringen.
Sie müssen sich bis dahin jedoch weiter entwickeln und bewähren.
20. November 2008
Vor Kurzem schien ein Ölpreis jenseits von 200 $ denkbar. Jetzt ist er
zeitweise unter 50 $ je Fass gefallen. Schuld ist die sich abzeichnende
weltweite Rezession. Auch andere Rohstoffe verlieren kräftig.
Der Ölpreis ist am Donnerstag erstmals seit dreieinhalb Jahren unter
die Marke von 50 $ gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West
Texas Intermediate (WTI) zur Dezember-Auslieferung fiel zeitweise auf
bis zu 49,91 $. Dies ist der niedrigste Stand seit Mai 2005. Händler
begründeten den Preisrutsch mit der weltweiten Wirtschaftsflaute, die
die Nachfrage nach Öl kräftig bremst. Noch im Sommer hatte das Fass
Rohöl 147 $ gekostet.
24. November 2008
Die Konjunkturkrise hat den deutschen Arbeitsmarkt erfasst und wird
2009 für einen massiven Abbau von Arbeitsplätzen sorgen. Dabei sollen
die Zahlen noch höher ausfallen als bisher angenommen. Wie aus
deutschen Medienberichten hervorgeht, sollen im kommenden Jahr
vonseiten jedes zweiten Arbeitgebers Stellenstreichungen geplant sein.
Laut der Herbst-Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen
Wirtschaft Köln (IW) sei von insgesamt rund 230.000 weniger
Erwerbstätigen auszugehen. "Die Zahl der Arbeitslosen wird der Prognose
zufolge bei einer um 0,5 Prozent schrumpfenden Wirtschaft um 190.000
ansteigen.
19. November 2008
Amerika hat sich entschieden: Barack Obama wird im Januar 2009 als 44.
Präsident der USA vereidigt. Diese Entscheidung könnte sich auch für
Investoren in Europa positiv auswirken und zwar in einem Bereich, der
sich gerade im deutschsprachigen Raum zunehmender Beliebtheit erfreut:
Nachhaltige Investments.
Obamas Plan
Der Kandidat der Demokraten hat einen Plan vorgelegt, demnach 150
Milliarden US-Dollar in einem Zeitraum von zehn Jahren zur Verfügung
stehen sollen, um private Investitionen in diesem Bereich
voranzutreiben. Dabei hat Obama, für den der Klimaschutz eines der
wesentlichen Themen ist, besonders den Ausbau erneuerbarer Energien und
die Förderung von Energieeffizienz im Blick.
12. November 2008
Kaspar Grob, Gründer und Verwaltungsratspräsident und Senior Partner
Rückwirkend auf den 1. Oktober 2008 übernimmt Helvetic Trust AG die Firma F + Partner AG in Bern-Liebefeld. Mit der Übernahme von F + Partner investiert Helvetic Trust in ein Treuhandunternehmung mit Fokus auf Immobiliendienstleistungen wie die Bewirtschaftung, Verwaltung, Vermittlung und Schätzung von Liegenschaften. F + Partner betreut zurzeit 1'200 Objekte im Raum Bern und Espace Mitteland.
mehr..10. November 2008
Dr. Burkhard Varnholt, Chief Investment Officer, Bank Sarasin & Cie AG:
“Die schlimmsten Tage der Liquiditätskrise von September, als die
Interbankmärkte in einem noch nie dagewesenen Mass beinahe
austrockneten, scheinen hinter uns zu liegen. Seit dem 9. Oktober
werden von Regierungen auf der ganzen Welt Rettungspakete umgesetzt.
Dies zeigt Wirkung: Die Liquiditätslage entspannt sich, was mit einer
allmählichen Verringerung des 3-Monats-Libors einher geht. Diese auf
internationaler Ebene getroffenenMassnahmen waren entscheidend,
ermöglichten sie doch die unmittelbare Umsetzung eines
Rettungsprogramms, ohne dabei das Vertrauen der Aktionäre in die
Adressaten dieser Unterstützungspakete zu zerstören. Im Verlauf desMonats
September wurden hochwertige Aktien zu Opfern ihrer eigenen besseren
Liquidität, als verschuldete Verkäufer Geld auftreiben mussten.
9. November 2008
Peter Wuffli, der ehemalige Chef der Schweizer Bank UBS, nimmt einen
ihm vertraglich zustehende Millionen-Zahlung nicht an. Seinem einstigen
Arbeitgeber will er in schweren Zeiten nicht auf der Tasche liegen.
Die Appelle an die gescheiterten UBS-Manager zur Rückerstattung ihrer
Millionenbezüge zeigen Wirkung: Der frühere Konzernchef der Schweizer
Großbank, Peter Wuffli, verzichtet auf 12 Mio. Franken (8 Mio. Euro),
die ihm nach seinem Abgang im vergangenen Jahr zugestanden hätten.
Damit wolle er ein Zeichen der Solidarität mit der UBS-Führung setzen,
sagte der 51-jährige Exbankier in einem Interview der "NZZ am Sonntag".
Er hat wieder zugeschlagen: Der selten um einen flotten Spruch
verlegene italienische Regierungschef hat den künftigen US-Präsidenten
mit zweifelhaftem Lob überschüttet. Die italienische Opposition
schäumt, Berlusconi attestiert seinen Kritikern Humorlosigkeit.6. November 2008
Bei der Mehrheit von Unternehmens-Akquisitionen oder Fusionen wurden in
der Vergangenheit erhebliche Werte vernichtet. Hauptgrund dafür ist
laut Deloitte mangelnder Fokus auf die Integrationsplanung und deren
Umsetzung während das Hauptaugenmerk auf den Deal-abschluss an sich
gerichtet ist.
Text: Howard da Silva/ Ulrich von der Brelie
Die Planung und Umsetzung der Integration im Rahmen von M&A
Transaktionen gehört zu den größten Herausforderungen, denen sich ein
CEO stellen muss. Vorbereitungsprogramme für diese Herausforderung gibt
es nicht, und Verzögerungen und Fehler können teuer werden. Die hohe
Anzahl von Akquisitionen, die Wert vernichten, ist ernüchternd und
alar-mierend zugleich. Was ist die Ursache? Tatsache ist: Während die
Due Dilli-gence und die rechtliche Abwicklung des Deals zumeist sehr
professionell mit externer Unterstützung durchgeführt werden, ist der
Ansatz für die Integration vielfach hausgemacht und nicht selten
amateurhaft. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel ...
29. Oktober 2008
Die US-Notenbank setzt ihren Kampf gegen die Folgen der Finanzkrise und
die drohende Rezession mit dem üblichen Mittel fort: Sie senkt den
Leitzins um 50 Basispunkte auf nunmehr 1,0 Prozent, einen historischen
Wert. Der letzte Zinsschritt liegt erst wenige Wochen zurück.
Die US-Notenbank hat ihren Leitzins um 50 Basispunkte auf nunmehr 1,0
Prozent gesenkt. Das teilte die Federal Reserve am Mittwoch in
Washington mit. So niedrig wie jetzt stand der US-Leitzins in den
Vereinigten Staaten zuletzt vor mehr als vier Jahren, und markierte
damals schon ein historisches Tief. Bereits Anfang Oktober dieses
Jahres hatte die US-Notenbank gemeinsam mit anderen führenden
Notenbanken die Zinsen außerplanmäßig um einen halben Prozentpunkt
gesenkt.
29. Oktober 2008
Die Schweizer Privatbank Vontobel beginnt die kürzlich angekündigte
Expansionsstrategie in Deutschland mit der Eröffnung einer
Niederlassung in Hamburg. Sie verfügt damit neben München, Köln und
Frankfurt über einen vierten Standort für die fokussierte
Kundenbetreuung in ausgesuchten Schwerpunktregionen Deutschlands.
Unter der Leitung des erfahrenen Bankers Joachim F.
Schroeder-Hohenwarth (63) geht Vontobel jetzt in zentraler
Altstadt-Lage im Sudan-Haus (Große Bäckerstraße 13) in Hamburg mit
zunächst acht Experten auf dem Gebiet der Vermögensbetreuung an den
Start. Die Hamburger Niederlassung ist zuständig für den gesamten
Norddeutschen Markt und baut ihre Geschäftsaktivitäten auf drei Säulen
auf: Hauptfokus ist die Vermögensbetreuung für Kunden ab einem liquiden
Anlagevermögen von 500'000 Euro. Zudem berät und betreut die Mannschaft
so genannte "Family offices", also Kunden mit sehr großen und komplexen
Vermögen. Aber auch die Übernahme von Outsourcing-Mandaten,
beispielsweise für Sparkassen, gehört zu den Zielen der Bank.
25. Oktober 2008
Die Finanzkrise hat an der Wall Street in diesem Jahr bereits zur
Entlassung von mehr als 110.000 Mitarbeitern geführt. Experten
erwarten, dass diese Zahl bis Ende des Jahres noch auf 200.000 steigen
könnte. "Die Wall Street, wie wir sie kennen, gibt es ehrlich gesagt
nicht mehr", sagte der Wirtschaftswissenschaftler Michael Williams. Es
gebe nicht mehr genug Geld, um die riesigen Mitarbeiterstäbe zu
bezahlen, die sich die Investmentbanken und andere Geldhäuser geleistet
hätten.
20. Oktober 2008
Der französische EU-Ratsvorsitzende überzeugt im Kampf gegen die Krisen
der Welt. Einige Toppolitiker würden ihn gern länger auf dem Posten
sehen.
Nicolas Sarkozy kann sich vor politischen Liebesbekundungen kaum
retten. Dänemarks Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen lobt den
französischen Präsidenten und derzeitigen EU-Ratsvorsitzenden für
dessen "energische Führung". Der luxemburgische Premier Jean-Claude
Juncker, Europas dienstältester Regierungschef, stellt fest: "Nie zuvor
wurde Europa mit so einer Intensität geleitet." Kommissionschef José
Manuel Barroso fragt sich, ob Sarkozy nicht für immer die Geschicke der
EU lenken will. "Ich würde jedenfalls dafür stimmen", sagt der
Portugiese.
17. Oktober 2008
Satte 84 Prozent der Teilnehmer einer Blitzumfrage zur derzeitigen Finanzkrise geben den Banken die Schuld an der Situation auf den internationalen Finanzmärkten. Und fast zwei Drittel bezeichnen ihr Vertrauen in die Geldinstitute als "erschüttert". Fast die Hälfte war persönlich betroffen und gab an, durch die Krise Geld verloren zu haben. Dies sind die wesentlichen Ergebnisse der Umfrage der Marktforschungsplattform "BeteiligungsBarometer".
mehr..16. Oktober 2008
Angesichts der Finanzkrise will der Chef der Deutschen Bank, Josef
Ackermann, in diesem Jahr keinen Bonus entgegennehmen. Für die
vermutlich millionenschwere Prämie hat sich der Bankchef aber einen
besonderen Verwendungszweck überlegt.
"Ich habe dem Aufsichtsrat der Deutschen Bank mitgeteilt, dass ich in diesem schwierigen Jahr auf meinen Bonus verzichte - zugunsten verdienter Mitarbeiter, die das Geld nötiger haben als ich", sagte Ackermann der "Bild am Sonntag" laut Vorabmeldung vom Donnerstag. Damit wolle er "ein ganz persönliches Zeichen der Solidarität setzen".
mehr..„Wechsel im Top-Management - Auswirkungen auf Unternehmen und Mitarbeitende"
Riet Grass, Gründer und Partner, Grass und Partner AG
In der Schweiz räumen mit 20% mehr Topmanager – mehr oder weniger freiwillig – ihren Posten als in den USA und den übrigen Wirtschaftsnationen – dort sind es „nur“ knapp 14%. Weitere 20% fallen Restrukturierungen zum Opfer. Was sind aber die Auswirkungen dieser für unser Land erstaunlich hohen Fluktuationsrate auf das Unternehmen – und auf die Mitarbeitenden?
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Für manche Topbanker und Politiker ist das Ende der Finanzkrise in
Sicht. Doch das Schlimmste kommt erst noch. Jüngster Beweis ist der
drittgrößte Bankencrash in der US-Geschichte. Jetzt haben auch die Amerikaner ihren Fall Northern Rock: So, wie die
britische Hypothekenbank vergangenen Herbst kollabierte, weil die
Kunden aus Angst um ihr Geld Milliarden abhoben, erwischte es am
Wochenende den kalifornischen Hypothekenfinanzierer Indymac. Und
ähnlich wie die erzwungene staatliche Übernahme von Northern Rock jagt
die des größten unabhängigen börsennotierten US-Baufinanzierers
gewaltige Schockwellen durch das weltweite Finanzsystem. mehr..
Benno Suter, Partner Deloitte AG, Practice Leader Indirect Taxes SwitzerlandText: Dr. Thomas Steinemann, Chefstratege der Vontobel Gruppe
Ein Ausblick für die zweite Jahrehälfte. Die Inflation zieht global an. In Europa liegt die Inflation mit inzwischen 4% deutlich über dem Zielwert von 2%, in den USA wurde die 4%-Marke vor einigen Monaten überschritten und in Asien sind vereinzelt Werte von gegen 20% zu verzeichnen.
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Am 8. Juli 2008 starb
*Sir John Templeton, Mitgründer des weltweit tätigen Investmenthauses
Franklin Templeton Investments. Er war ein Fondspionier des 20sten
Jahrhunderts: 1954 setzte er den heute weltbekannten Templeton Growth
Fund auf und war 1987 einer der ersten, die in Emerging Markets
investierten.
Tashi Gumbatshang, Leiter Produktmanagement Anlagen und Vertrieb Anlagefonds, ZKB
Michael Kauf, CEO. Für viele kleine und mittlere Unternehmen ist die Globalisierung ein
schrecklicher Begriff, dem es möglichst zu entgehen gilt. Daran ändert
auch die Tatsache nichts, dass das Bundesamt für Aussenwirtschaft, die
Grossbanken und die économiesuisse gerade die KMU ständig aufrufen,
sich den Herausforderungen der Globalisierung zu stellen. Ob wir wollen
oder uns dagegen sträuben, auf Dauer führt kein Weg mehr an der
Globalisierung vorbei. Das gilt ebenso für die Produktion wie den
Vertrieb und das Anbieten von Dienstleistungen. Ob städtisch oder auf
dem Land angesiedelt, die Schweizer KMU müssen sich den Erfordernissen
einer globalisierten Marktwirtschaft anpassen und zu kleinen Tigern
werden, wenn sie auf dem zukünftigen Markt noch eine Chance haben
wollen.Ein bekanntes Gedicht von Franz Kafka erzählt von einer Maus, die vor einer Katze davonläuft, und sich dabei auf einem immer schmäler werdenden Pfad verrennt, bis sie nicht mehr weiterkommt. Eine Umkehr ist nicht mehr möglich, denn bereits steht die Katze hinter ihr. Für immer mehr Schweizer Unternehmer wird die kafkaeske Ausweglosigkeit zur bitteren Realität.
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Der rasante Anstieg der Bevölkerung und des Wohlstands lässt den
weltweiten Energiebedarf wachsen. Begrenzte Ressourcen und steigende
Nutzung erzeugen Engpässe, welche nach einer nachhaltigen Lösung
verlangen. Die Steigerung der Energieeffizienz nimmt laut einer neuen
Studie der Bank Sarasin
dabei eine wichtige Rolle ein. Massnahmen zur Steigerung der
Energieeffizienz rechnen sich zwar schon allein durch die Einsparungen
bei den Energiekosten, lassen sich im Markt aber schleppend umsetzen.
Gesteigerte Energieeffizienz ist vor allem dort von grossem Interesse,
wo die Energiepreise hoch und die staatlichen Rahmenbedingungen günstig sind. mehr..
Vermögensverwalter wachsen auf Kosten ihrer Kunden
Eine vom Wirtschaftsprüfungsunternehmen Deloitte publizierte Studie über den Vermögensverwaltungssektor hat einen zunehmenden Vertrauensverlust vermögender Privatpersonen in ihre Vermögensverwalter festgestellt.
„Die europäischen Vermögensverwalter waren die Stars der Finanzdienstleistungsbranche, weil sie regelmässig 25% Kapitalrendite nach Steuern erzielten. Heute ist die Wirtschaftslage nicht mehr so rosig, und viele stellen sich die berechtigte Frage: „Hat die Branche aus den guten Zeiten wirklich das Beste herausgeholt?“
Leider zeigt unsere Studie, dass nicht alle Vermögensverwalter von sich behaupten können, die Beziehungen zu ihren Kunden in den guten Zeiten verbessert zu haben. Viele vermögende Privatpersonen beauftragen heute externe Berater damit, ihre Vermögensverwalter zu „überwachen“; ein Beweis dafür ist die Zunahme von reinen Ausführungsmandaten statt der früheren Vollmandate. Dies ist ein wahrer Prüfstein für eine Branche, deren rentabelste Kundenbeziehung diejenige eines ‚Trusted Adviser’ ist“, sagt Rolf Schönauer, Leiter Financial Services Industry bei Deloitte Schweiz.
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change.ch
Herr Richterich, was bedeutet eigentlich "Reputation Management"?
Christoph Richterich*
"Reputation Management" ist neudeutsch und steht für Aufbau, Halten oder
Stärken des guten Rufs. Jeder und alles hat eine Reputation. Reputation
ist das höchste Gut einer Person, einer Organisation oder einer Marke.
Reputation ist ein zentraler Erfolgsfaktor und ein wesentlicher
Unternehmenswert. Reputation ist das Resultat von Wahrnehmungen, die
auf Fakten, Handeln und Verhalten basieren.
Rechtzeitiges Stressmanagement beugt dem Absturz vor. Eine Frau, ein Mann in den
besten Jahren. Seit langem erfolgreich. Und dann der Absturz . Das
tückische an einem Burnout: wenn er da ist, ist es zu spät. In
kürzester Zeit zerstört er Lebensentwürfe, ruiniert Karrieren. Das
einzige was dagegen hilft, ist zu lernen, wie man mit Stress vernünftig
umgeht. Für
das eigene Stressmanagement die Hilfe eines Entspannungstrainers in
Anspruch zu nehmen, ist nicht neu. Was in den USA bereits seit langer
Zeit etabliert ist, bekommt nun auch den Europäern. Längst greifen auch
Deutschlands Topmanager auf Hilfe von Profis zurück. mehr..
Pierre-Olivier Pourcelot *
Mit Nahrung und Landwirtschaft ernten.
Der Agrarsektor erlebt weltweit
eine Renaissance. Für Investmentstrategen gilt deshalb die
Landwirtschaft mit der Nahrungsmittelindustrie 2008 als das grosse
Investmentthema. In den nächsten Jahren, so wird erwartet, werden die
Preise für landwirtschaftliche Rohstoffe weiter steigen. Denn das
Angebot kann der globalen Nachfrage nicht mehr folgen. Wer frühzeitig
in den Nahrungs- und Agro-Bereich investiert, kann gute Renditen
ernten.
Joachim H. Strähle, CEO Bank Sarasin & Cie AG
„Bei
uns ist Nachhaltigkeit kein Modebegriff, sondern integraler Teil der
Unternehmenskultur“, betont Joachim H. Strähle, CEO der Bank Sarasin.
„Seit mehr als 160 Jahren ist die Bank Sarasin als Privatbank tätig.
Ihre Beständigkeit baut auf einer Unternehmenskultur, die sich nicht
dem schnellen Profit verschrieben hat, sondern langfristig nachhaltiges
Wachstum anstrebt. Schon vor 20 Jahren waren wir Wegbereiter für
nachhaltige Anlagen und wir werden diesen Weg auch weiterhin mit
Überzeugung gehen.“
Die Sarasin Gruppe hat in den letzten neun Jahren das von ihr nachhaltig verwaltete Vermögen von CHF 626 Mio. auf CHF 8 Mia. gesteigert. Diese Entwicklung belegt das wachsende Interesse an nachhaltigen Anlagen und zeigt den Erfolg einer langfristig orientierten Bank, die sich auch bei der Unternehmensführung am Prinzip der Nachhaltigkeit orientiert.
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Peak Performance Training
Mehr Intelligenz, Fokus und Gelassenheit dank Neurofeedback Training.
Was
haben Top Executives einer Fortune 500 Healthcare Company, das
Norwegische Olympic Training Center und Ernest & Young LLP
gemeinsam? Sie alle setzen gezielt Neurofeedback Training ein, um die
Leistung der Kader zu steigern. Dabei hinkt die Akzeptanz von
Neurofeedback für Peak Performance in Unternehmen dem Einsatz im
Spitzensport, in der Musik und im Militär etwas hinterher. Am meisten
forschen gegenwärtig die Amerikaner und die Russen, doch auch die
Universität Zürich kann mit teilweise führenden Forschungsergebnissen
aufwarten.
Webtexte werden immer wichtiger
Mit der wachsenden Bedeutung des Internets nimmt die Bedeutung der Webtexte zu. Ein Unternehmen tut deshalb gut daran, für eine angemessene Präsenz auf dem Internet auch auf die sprachliche Form seiner Website zu achten. Für die Erstellung eines Webtexts gilt es dabei einige Besonderheiten zu beachten, die ihn von anderen Textsorten unterscheiden.
Obwohl für das Wachstum von Unternehmen enorm wichtig, können viele
Vertriebsstrategien nicht erfolgreich umgesetzt werden. Im
Spannungsfeld zwischen Kosten, Umsatzdruck und fehlenden Kapazitäten
geraten meist kleinere Firmen ins Hintertreffen. Sales Center unterstützen Betriebe, ihre A-, B- und C-Kunden potenzialgerecht zu bearbeiten. mehr..
Welches sind die Grundregeln als Wegweiser zum Börsenerfolg? Wer an der Börse auf Dauer Erfolg haben will, braucht einen roten Leitfaden, an den er sich strikte hält und Emotionen ausschaltet. Worauf müssen Sie aber achten?
Innovation kann nur geschehen, wenn sie zugelassen wird. Deshalb braucht es sowohl Kreative als auch Umsetzer. Innovation entsteht in vielen Köpfen, nur die Ausdrucksfähigkeit und das Verständnis für innovative Transportmethoden variieren bei den Menschen. Deshalb werden immer wieder tolle Ideen abgeschmettert oder man erfährt schlichtweg nie davon. Eine Marktdurchdringung wird unmöglich. Um eine Innovation erfolgreich zu lancieren, bedarf es vier Par-teien: dem Innovator, der die Idee entwickelt; dem Produzenten, der an die Idee und die Umsetzbarkeit glaubt; dem Financier, der die Idee mit Hilfe finanzieller Mittel zum Leben erweckt und am allerwichtigsten, den Kunden, die sich das Produkt anschaffen. Doch woran scheitern die vielen guten Ideen? Warum kommen sie nicht in der Verkauf? Ist Kommunikation ein Allerwelts-Heilmittel?
mehr..Gold gibt Sicherheit. Noch mehr Sicherheit verspricht die Investition in die bereits existierende Zukunft. Der Börsenguru Marc Faber erzählt es allen die es hören wollen: „Gold hat Zukunft". Auch andere Rohstoffe haben Hochkonjunktur. Soll man daher jetzt in die Megatrends Wasser, Gold und und Oel investieren? Oder sollte man nicht lieber antizyklisch handeln und auf Anteile von darniederliegenden Firmen setzen? Der kluge Investor wird beide Strategien zugleich verfolgen. In Trends investieren bedeutet ja nicht in kurzfristige Trends investieren. Und Antizyklisch handeln heisst ja auch nicht, obskure Firmen durch gutes Geld künstlich am Leben zu erhalten.
mehr.. Sichtweisen und Erfahrungen von Persönlichkeitstrainern aus der Praxis
„Wer einmal lügt, dem glaubt man nie!"
Dieser Spruch steht in meinem Poesiealbum, den vor vielen Jahren eine
Klassenkameradin hineinschrieb. Und dieser Spruch hat damals wie auch
heute eine tiefgründige Bedeutung. Glaubwürdigkeit ist ein elementarer,
ja zentraler Wert in unserem menschlichen Miteinander. Im beruflichen
wie
auch im privaten Leben. Die Glaubwürdigkeit (Offenheit, Wahrhaftigkeit,
Vertrauenswürdigkeit) eines Menschen/eines Unternehmens/einer Institution/der Politik gibt uns Sicherheit und ein gutes Gefühl. Nahezu alle Menschen haben das Bedürfnis nach Verlässlichkeit.
China löst Deutschland 2008 als Exportweltmeister ab: Die Talfahrt des
Euro bringt den für 2009 erwarteten Führungswechsel schon heuer. Zwar
übersteigen die deutschen Warenausfuhren erstmals eine Billion Euro,
dieser Wert wird aber von China leicht übertroffen: Durch die
Dollar-Aufwertung sind chinesische Ausfuhren, die überwiegend in der
US-Währung abgerechnet würden, mehr wert. Deutschland war seit 2003 die
führende Exportnation. mehr..
23. Oktober 2008
Dollar-Währungsflucht setzt Euro und Schwellenländer unter Druck. Nach den Mrd.-Verlusten bei Banken und Börsen hat die Finanzkrise in
Devisen weltweit neue Opfer gefunden. Während eine panikartige Flucht
in den Dollar und den japanischen Yen eingesetzt hat, geraten der Euro
sowie besonders Währungen aus Schwellenländern zunehmend unter Druck.
Seit mehreren Tagen verliert die europäische Gemeinschaftswährung
gegenüber der US-Währung deutlich an Wert. Wies der Euro im April
dieses Jahres noch einen Höchststand von 1,60 Dollar auf, nähert er
sich derzeit in Riesenschritten seinem Zweijahrestief von 1,26 Dollar.
Tschechischer Grenzmarkt Problem für deutschsprachigen Raum
China und Russland sind weiterhin die größten Internetpiraterie-Nationen. Wie aus dem aktuellen Bericht des US Trade Representative (USTR) hervorgeht, gab es in den vergangenen Monaten international zwar einige Fortschritte beim Schutz geistigen Eigentums, dennoch stellen besonders China und Russland eine ernsthafte Bedrohung dar. Erstmals wurde auch Spanien in die "Watchlist" der gefährlichsten Piraterie-Länder aufgenommen. Im Gegenzug wiederum gab es laut USTR-Bericht in Ägypten, dem Libanon, der Türkei und Ukraine deutliche Verbesserungen in punkto Urheberrechtsschutz.
mehr..17. November 2008
Die Kreditkrise bringt osteuropäische Länder in Bedrängnis. Obwohl die
Fundamentaldaten der Länder unterschiedlich sind, bleiben die
Alternativen gleich: Abschwung, Abwertung oder Ausfall. Welche Länder
sind besonders gefährdet und wo wird die Reise hinführen?
26. September 2008
Marc Hänni, Protfolio Manager, Bank Vontobel
Der Ölpreis hat sich seit Anfang Juli um über 25% zurückgebildet. Dies und überraschend starke Daten zur US-Wirtschaft im 2. Quartal schuf an den Aktienmärkten für einige Zeit ein freundlicheres Klima. In Euroland schrumpfte die Wirtschaft im 2. Quartal dagegen leicht, und in Japan kam es zu einem beträchtlichen Rückgang. Die Börsen blieben hier entsprechend gedrückt. Nach dem überraschend starken Anstieg der US-Arbeitslosenquote auf 6.1% im August verfiel auch die amerikanische Börse erneut in Pessimismus, der durch Sorgen um die beiden grossen Hypothekarinstitute Fannie Mae und Freddie Mac noch verstärkt wurde.
mehr..19. August 2008
Wegen der Kostenexplosion wagen immer weniger deutsche Unternehmen den Sprung nach China. Vor allem wegen hoher Steuern, Löhne und Frachtpreise verliert China zunehmend an weltwirtschaftlicher Bedeutung. Wie das Handelsblatt schreibt, bereiten dem Land trotz des aktuellen Olympiastatus zudem die Produktqualität und der häufig kritisierte Schutz geistigen Eigentums große Probleme. So überdenken ausländische Firmen immer öfter ihr Engagement. Folglich schrumpft der Wettbewerbsvorteil chinesischer Anbieter auf den Weltmärkten. Der Blick deutscher Firmen auf China hat sich inzwischen deutlich gewandelt, wobei die Idee, das Land als billigen Produktionsstandort zu nutzen, nicht mehr zu funktionieren scheint. Dies hat zu ersten Folgen in China geführt. Von Januar bis Juli ging der Außenhandelsüberschuss um 9,6 Prozent zurück. In diesem Zeitraum lag dieser aber immer noch bei 123,7 Mrd. Dollar.
mehr..Europa ist ein Konglomerat von sehr wachstumsstarken und dynamischen Volkswirtschaften und strahlt auch auf die umliegenden Länder wie die Türkei und die Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion aus. Wer in diesen Ländern gezielt in unterbewertete Aktienwerte investiert, kann gute Renditen erzielen. Die europäischen Volkswirtschaften boomen. Trotz volatiler Börsen sind die Fundamentaldaten der Länder solide und auf Wachstum ausgerichtet. Deutschland ist einer der Wachstumsmotoren in der Europäischen Union.
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Text: Virginie Maisonneuve, Leiterin globale und internationale Aktien
Wir gehen davon aus, dass die Schwierigkeiten beim weltweiten Wachstum Anfang 2009 anhalten werden. Daher müssen sich Anleger, die in globale Aktien investieren, auf die Fundamentaldaten der Unternehmen konzentrieren und auf nachhaltige Wachstumsquellen achten. Denn die Märkte werden mehr zahlen, um sich Zugang zu diesem Wachstum zu sichern.
mehr..23. August 2008
Biodiesel in BRIC-Ländern vor Wachstumsexplosion.Der Biodiesel-Markt steht vor einer regelrechten Wachstumsexplosion. Bis 2012 soll das Marktvolumen allein in den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) auf sechs Mrd. Dollar zulegen. Wie die indische Unternehmensberatung Bharat Book Bureau anhand einer Untersuchung aufzeigt, wird die durchschnittliche Wachstumsrate des Sektors satte 59,9 Prozent betragen. Derzeit wird der Biodiesel-Markt in den BRIC-Staaten noch mit rund 580 Mio. Dollar bewertet. In den kommenden Jahren werde sich dessen Volumen jedoch rasant vergrößern.
mehr..5. Januar 2009
Auch Europa und die USA sind betroffen
So wie in den vergangenen Monaten ist Chinas verarbeitende Industrie auch im Dezember von einem Abschwung erfasst gewesen, wie der Purchasing Managers Index (PMI) der China Federation of Logistics & Purchasing zeigt. Der Index, für den Einkaufsmanager von chinesischen Unternehmen befragt werden, ist zwar von November auf Dezember von 38,8 auf 41,2 Punkte gestiegen, liegt damit aber noch immer unter 50 Punkten. Ein Wert unter 50 bedeutet, dass die Industrieproduktion zurückgeht. Im gesamten vierten Quartal ist der PMI unter 50 Punkten gelegen, was auf eine weitere Verlangsamung des chinesischen Wirtschaftswachstums hindeutet, da Industrieproduktion mehr als zwei Fünftel von Chinas gesamter Produktion ausmacht. Das stützt die Annahme, dass der weltweite Wirtschaftsabschwung erst noch schlimmer wird, bevor es wieder bergauf geht, berichtet das Wall Street Journal.
São Paulo, was sonst? – so lautete stets die Devise bei einem Engagement in
Brasilien. Doch die Strahlkraft der größten „deutschen“ Industriestadt im
Ausland nimmt ab. Welche Vorteile hat der Standort heute noch zu bieten?7. November 2008
Viele sind sich sicher. Nach dem rauschenden Fest Olympia kommt für
China der Kater. Ich teile diese Ansicht nicht. Natürlich wird China
viel weniger exportieren, schließlich kauft Wal-Mart wegen der
Stagnation in den USA weniger ein. Aber die chinesischen Kunden sind
konsumgierig, sie haben gute Einkommenssteigerungen und sie können ihre
Sparquote senken.
Natürlich wurde in Peking in den letzten Jahren mehr und teurer gebaut
als man für die nächsten Jahre ökonomisch nutzen kann. Aber in den
Städten der zweiten und dritten Kategorie und weiter im chinesischen
Westen wird fast alles dringend gebraucht: Wohnhäuser, Schulen, Straßen
und Eisenbahnen und Kraftwerke.
„Wenn Japan eine Aktie wäre, dann würden wir zu den größten Käufern
zählen“, zeigt sich Robert Brooke, Consultant des Japan CoreAlpha Teams
der Societee Generale vom aktuellen Umfeld überzeugt. Im Gespräch mit
e-fundresearch.com spricht er über die Marktlage Japans und den von ihm
verwalteten Fonds.
Die Portfoliostrategen von Sal. Oppenheim punkten mit Rohstoffen. 2,2
Prozent Wertzuwachs nach drei Monaten sind für ein offensiv
ausgerichtetes Depot in schwierigen Zeiten ein respektables Ergebnis.
Das große Zittern geht weiter. Schien nach der Rettung der US-Investmentbank Bear Stearns Mitte März das Schlimmste der Kreditkrise überstanden, flammt sie jetzt wieder auf. So haben kürzlich die Ratingagenturen Standard & Poor's und Moody's ihre Noten für die größten Anleiheversicherer MBIA und Ambac heruntergesetzt. Die beiden Monoliner waren im Zuge der Kreditkrise bereits in eine existenzielle Notlage geraten, nun droht neues Ungemach.
mehr..CEE-Märkte wachsen - Geschäft in Westeuropa schwächelt
Die europäische Versicherungslandschaft zeigt zwischen Ost- und Westeuropa eine immer tiefer werdende Kluft. Während die Märkte der CEE-Region (Central and Eastern Europe) noch ein starkes Wachstum aufweisen und sich von der Finanzmarktkrise unbeeindruckt präsentieren, stagniert das Geschäft in Westeuropa zusehends. Versicherungsgesellschaften investieren hauptsächlich in den Wachstumsmärkten und bleiben dabei von der Nervosität in der Finanzwelt weitgehend verschont. Analysten sehen die Kurse vieler Marktteilnehmer trotz dennoch sinkender Vorsteuergewinne unterbewertet. Diese seien auf die allgemein herrschende Finanzmarktschwäche zurückzuführen.
mehr..24. Oktober 2008
Der spektakuläre Rutsch des Ölpreises hatte die Opec aufgeschreckt. Um
den Trend zu stoppen, fährt das Kartell seine Förderung nun um 1,5
Millionen Barrel täglich zurück. Der Preis fällt dennoch.
Die Opec wird ihre Ölförderung ab November um 1,5 Millionen Barrel (je
159 Liter) pro Tag kürzen. Damit will das Kartell den seit Monaten
andauernden Preisverfall beim Rohöl stoppen. Das teilte der iranische
Ölminister Gholam-Hossein Nosari am Freitag nach einem Treffen der 13
Opec-Ölminister in Wien mit.
11. Dezember 2008
Asiatische Aktien litten im Jahr 2008 sehr stark unter der globalen Finanzkrise. Wie werden sich die asiatischen Märkte im kommenden Jahr entwickeln?
Louisa Lo, Leiterin Aktien Asien aus dem Hause Schroders, analysiert das vergangene Jahr und gibt einen Ausblick für 2009. Asiatische Aktien werden zurzeit zu historisch niedrigen Bewertungen gehandelt, manche mittlerweile zu gleichen Werten wie in früheren Krisen. Bei solchen Tiefständen bieten sich für langfristig denkende Investoren jede Mange Möglichkeiten: Jeder Anstieg des Vertrauens dürfte sich besonders vorteilhaft für die Region auswirken, die mit geringeren Verschuldungsproblemen und weniger Liquiditätsschwierigkeiten in Bankenkreisen besser aufgestellt scheint als der Westen.
Leere Lager, hoher Preis. Der Ölpreis eilt dank hoher Nachfrage und
Dollarschwäche von Rekord zu Rekord. Davon profitieren die Opec und
Ölförderer wie Lukoil.
Opec erzielt Rekordeinnahmen. Die Finanzminister der Opec dürfen sich die Hände reiben. Nach
Schätzungen der US-Energiebehörde EIA erwartet die 13 Mitgliedsstaaten
des Kartells ein Rekordjahr, was die Öleinnahmen betrifft. 2008, so die
EIA, werde die Opec mit Erdölexporten etwa eine Billion Dollar
erzielen. 2007 waren es noch 680 Millionen Dollar. mehr..
Logistikkosten oft unterschätzt
Jedes dritte Unternehmen
nimmt beim Einkauf in China Verluste durch hohe Logistikkosten in Kauf
und lässt das Logistik-Controlling schleifen. Obwohl die aus China am
günstigsten beschafften Produktgruppen im Vergleich zu Deutschland bis
zu 50 Prozent billiger zu beziehen sind, profitiert nicht jedes
Unternehmen in gleicher Weise davon. Häufig kalkulieren Firmen bei ihren
Bestellungen aus Fernost den Transportaufwand falsch.
Zu diesem Ergebnis gelangt die Wirtschaftsprüfungs- und
Beratungsgesellschaft PricewaterhouceCoopers in ihrer Erhebung
"Beschaffungslogistik im China-Geschäft. Kosten - Prozesse -
Strategien". So entscheiden sich Großunternehmer mitunter auch
dannbewusst für China, wenn das Sourcing in Deutschland günstiger wäre.