Wenn Sie alle Macht der Welt hätten, welchen globalen "Change" würden Sie realisieren?

Eric Syz, Gründungsmitglied und General Manager der Bank Syz & Co. AG: "Hätte ich diese Macht, würde ich nicht viel verlangen. Lediglich, dass unsere Finanzindustrie im gleichen Masse die Unterstützung seitens der Behörden und der Medien erfährt, wie dies bei unseren Konkurrenten der Fall ist. Es ist interessant festzustellen, dass sich die angelsächsische Presse stets auf die Seite ihres Finanzplatzes schlägt, während wir einen gewissen Hang zur Selbstgeisselung pflegen. In der Schweiz gehört es zum guten Ton der Medien, systematisch die Banken zu kritisieren, während uns die öffentliche Meinung weitgehend wohlgesinnt ist."
«Change steht für mich für Umdenken, Neuanfang, neue Ziele in der Politik wie im Leben jedes Einzelnen. Change heisst nicht nur: Bestehendes verändern, sondern auch: Bestehendes über Bord werfen, wenn es neuen Zielen im Weg steht.» (Renate Schwob, Leiterin Finanzmarkt Schweiz) weiter »
«Change ist Alltag. Wenn ich mir vorstelle, wie die Welt 1988, als ich mein Studium angefangen habe, ausgeschaut hat und in welcher Welt wir heute leben, so hat sich sehr viel verändert. Veränderungen werden weiterhin eine Konstante bleiben.» (Samy Lichti, Gründer Blacksocks) weiter »
«Wichtig ist, dass „Change“ immer auch als Chance gesehen und genutzt wird. Dies gilt auch für die aktuelle Situation. Sie birgt ebenfalls Potenzial, Altlasten zu eliminieren und Neues sowie Besseres auf die Beine zu stellen.» (Joachim H. Strähle, CEO Bank Sarasin) weiter »
«Darunter verstehe ich die Kraft, traditionelle Werte flexibel mit der Tendenz des Wandels zu vereinbaren, die via Technologie und Globalisierung unser tägliches Leben beherrscht.» (Dr. Fleur Platow, Finanzexpertin) weiter »
Man on Commodities: Getreideproduktion auf Rekordhoch sorgt für sinkende Preise
Im aktuellen „Man on Commodities“ zum Thema Getreide geht Man von einem getrübten Prognose für Getreidepreise im 2012 aus. Die geplante Mehrproduktion in China, der Ukraine und der USA wird die Ausfälle in Südamerika, welche ohnehin kleiner als erwartet ausfallen dürften, mehr als kompensieren. Das Landwirtschaftsministerium der USA geht deshalb von einer neuen rekordhohen Getreideproduktion von 868 Millionen Tonnen aus, was einer Steigerung von 5% gegenüber 2011 entspricht. Aufgrund des steigenden Angebots sieht Man grosses Potential für Preiskorrekturen in den nächsten Monaten. Auch der schwache makroökonomische Ausblick und zu erwartende Rationalisierungen im den Rohstoffmärkten dürften auf die Preise drücken. Erste Anzeichen hierfür sind die Preise für Mais, welche bereits nachgelassen haben.
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08. Februar 2012
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