Kuwaits Investmentfirmen droht neuer Crash
Gießkannenprinzip und Verschuldungsgrad bereiten Sorgen
Die spätestens seit der Dubai-Krise schwer in Mitleidenschaft geratene Golf-Region muss nun auch noch die Verschuldung von Investmentunternehmen in Kuwait verkraften. Die Situation ist bereits so kritisch, dass Experten mit einem weiteren Abschwung rechnen. Die Ursache für die Befürchtungen ist, dass ein Großteil der Unternehmen ihre in großem Stil auf kurzfristigen Krediten basierenden Beteiligungen nicht länger problemlos refinanzieren können. Weil auch viele Fonds in Branchen wie Immobilien investiert haben, bahnen sich weitere Probleme an.
|
|||
Golf-Region nicht immun
"Wie man auch im Fall Kuwait sieht, ist die gesamte Region gegenwärtig noch nicht über den Berg der Krise. Obwohl einige Staaten am Persischen Golf mit einer leichten Zeitverzögerung auf die Krise an den weltweiten Finanzplätzen reagiert haben, hat dies gezeigt, dass man nicht immun ist und sich nicht abkoppeln kann", so ein Branchenbeobachter gegenüber pressetext. Dem Insider nach wären einige der vor allem in Kuwait ansässigen Investmentgesellschaften gut damit beraten, Investitionen künftig nicht mehr nach dem Gießkannenprinzip zu tätigen.
Einem Handelsblatt-Bericht nach wurden die erst kurz zuvor massiv ausgebluteten Häuser in Kuwait im Zuge der Finanzkrise wie von einem Tsunami getroffen. Denn viele Fonds sind zu Höchstpreisen eingestiegen - und das, bevor die Aktienkurse stark eingebrochen sind und die Immobilienpreise in den Keller fielen. Als Paradebeispiel lässt sich Kuwaits Investmentfonds Dar anführen. Das Unternehmen hatte fast 50 Prozent des britischen Autobauers Aston Martin gekauft und musste später mit Gläubigern Umschuldungen planen.
Prüfung bei direkten Investitionen
"Man sollte sich davor hüten, die Geschäftsmodelle aller Investmentgesellschaften über einen Kamm zu scheren. Fakt ist jedoch, dass gerade bei direkten Investitionsvorhaben in Branchen mit einer Risikobehaftung genauer hingesehen werden sollte", sagt der Experte im pressetext-Gespräch. Dar ist kein Einzelfall. Global Investment House hatte im vergangenen Jahr seine Zahlungsunfähigkeit einräumen und knapp drei Mrd. Dollar Kredite umschulden müssen. Vorher engagierte man sich bei Tunisair und Malaysias Asian Finance.
Dass die Krise die Investmentbranche enorm getroffen hat, zeigt sich vor allem darin, dass die Marktkapitalisierung von Kuwaits börsennotierten Investmentgesellschaften seit ihrem Hoch um 70 Prozent in die Tiefe gestürzt ist. Noch vor dem Ausbruch der Krise hatten die über 100 kuwaitischen Fonds Beteiligungen für mehr als 52 Mrd. Dollar angesammelt und damit mehr als verdreifacht. Die jüngsten Herabstufungen durch Ratingagenturen wie Moody's lassen die Branche weiter zittern. Nicht zuletzt kämpfen auch immer mehr Banken ums Überleben. (pte)
24. Februar 2010
Sehr geehrte Immobilieninteressierte. Wir freuen uns, Ihnen hier schon bald die schönsten Immobilien Perlen der Schweiz präsentieren zu dürfen.
Schweizer Immobilien Perlen - exklusiv auf change.ch!
Olivier Laube, Channel
Manager Immobilien
change.ch GmbH
Weinbergstrasse 18
CH-8001 Zürich
T: +41 44 770 11 77
M: +41 79 577 78 05
contact@change.ch
Josef Peter ist Elektrosmog-Spezialist und Präsident des Instituts für biologische Elektrotechnik Schweiz. Sein Ingenieurbüro bietet fundierte Beratung und im Rahmen von Elektrosmog-Protect® qualifizierte Messungen und Lösungen an. change.ch will vom Elekrtro-Smog Spezialisten wissen, wie man den unsichtbaren Nebel reduzieren kann und worauf man beim Bau von Eigenheim zwingend achten muss.
Sawiris: «Seit der Krise hat die Schweiz als Standort für Immobilien stark an Attraktivität gewonnen. Waren bis vor kurzem noch Dubai, Spanien oder andere Länder attraktiv, ist es heute die Schweiz.» Samih Sawiris, CEO Orascom Development Holding AG
Zaugg: «Immobilien haben als separate Anlageklasse in den letzten Jahren weltweit enorm an Bedeutung gewonnen. Nicht nur in der Schweiz, sondern auch in zahlreichen Ländern kann der Bedarf der Investoren nach attraktiven Immobilienobjekten bei weitem nicht gedeckt werden.» Daniel Zaugg, Partner, Industrie Leader Real Estate, Ernst & Young