Im Rahmen ihrer internationalen Wachstumsstrategie hat die Bank Sarasin & Cie AG heute ihre Zweigniederlassung in Hongkong offiziell eröffnet. Sie trägt neu den Namen Bank Sarasin & Cie AG. Dabei handelt es sich für die Sarasin Gruppe mit Hauptsitz in Basel um die erste Zweigniederlassung ausserhalb der Schweiz und das dritte internationale Buchungszentrum. Leiterin der Niederlassung ist Enid Yip, Chief Executive Officer Asia. Die Zweigniederlassung in Hongkong bietet umfassenden Service und ermöglicht es Kunden aus allen Teilen der Welt, Anlagen in Hongkong zu verbuchen. Die neue Niederlassung bildet eine Alternative für die Kunden zu den Buchungszentren der Sarasin Gruppe in Singapur, Deutschland und der Schweiz und verfügt über eine Infrastruktur, die speziell auf die besonderen Bedürfnisse vermögender Privatpersonen aus Asien und anderen Teilen der Welt zugeschnitten wurde.
Joachim H. Strähle, Chief Executive Officer, Bank Sarasin & Cie AG, Schweiz: «Die heutige Eröffnung unserer Zweigniederlassung in Hongkong ist ein historischer Moment für Sarasin und steht ganz im Zeichen unserer Kundenfokussierung, unserer internationalen Wachstumsstrategie und unseres Engagements in Asien. Unsere Kunden können somit neben Singapur ein zweites Buchungszentrum in Asien nutzen und verfügen dadurch über grössere Flexibilität.»
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Nach einem starken Vormonat hat der Optimismus wieder Einzug in die Schweizer Wirtschaft gehalten. Wie die Credit Suisse und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung zeigen, hellt sich die aktuelle Lage klar auf. Im Gegensatz zur Zuversicht in der Eidgenossenschaft bleiben die Finanzmarktexperten für die Eurozone jedoch skeptisch. Das Stimmungsbild trübte sich in Europa weiter ein und die Konjunkturerwartungen blieben rückläufig. In der Schweiz konnte zuletzt besonders der Außenhandel stark zulegen.
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Die Krise macht selbst vor der jahrelang florierenden Uhrenbranche nicht Halt. Die konjunkturelle Absatzflaute lässt sich aber auch auf
die in den Markt drängende Billig-Konkurrenz aus Asien zurückführen.
Denn diese produziert zu Dumpingpreisen, die den Wettbewerb verzerren.
Die heute, Donnerstag, in Basel beginnende Schweizer Uhrenmesse
"Baselworld" soll nun den Umschwung bringen.
"Auf 160.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren von heute an
bis zum 25. März 1.915 Unternehmen aus 45 Nationen ihre Produkte.
Obwohl die Ausstellerzahl im Vergleich zum Jahr konstant geblieben ist,
bleiben die Rahmenbedingungen schwierig", heißt es von der
Messeleitung. Die Baselworld
2010 bietet internationalen Herstellern Chancen - und die Schweiz profitiert. Denn allein Schweizer
Aussteller repräsentieren über 90 Prozent des Exportvolumens des
landesweit drittwichtigsten Industriezweigs.
Im internationalen Vergleich der weltweit bedeutendsten Finanzzentren hat die Schweiz ihre starke Stellung verteidigt. Sowohl Zürich als auch Genf befinden sich mit den Plätzen sieben und acht nach wie vor in den Top-Ten der global wichtigsten Standorte, wie der Global Financial Centres Index der Z/Yen Group in Zusammenarbeit mit der City of London Corporation aufzeigt. Dabei ist der Schweizer Bankenmarkt von einem starken Verdrängungswettbewerb und einem deutlichen Vertrauensverlust seitens der Kunden gezeichnet.
"Um das Vertrauen zurück zu gewinnen, kann man dem Kunden nicht einfach das nächstbeste Produkt verkaufen", heißt es von dem Beratungsinstitut Accenture. Die Bankvertreter seien daher zu der Erkenntnis gelangt, sich dem Best-Advice-Ansatz zu verschreiben - einer Beratung, die auf die Bedürfnisse des einzelnen Kunden eingeht. "Wie gut diese Erkenntnis in der Praxis umgesetzt wird, muss sich erst weisen. Letztlich müssen sich die einzelnen Banken durch Produkte differenzieren, die den Kundenbedürfnissen entsprechen", so die Experten.
Der im September 2008 kollabierte Investmentgigant Lehman Brothers will einen Neustart wagen. Zu diesem Zweck soll das Insolvenzverfahren möglicht schnell beendet und ein großer Konzernumbau realisiert werden. Außerdem will man ein neues Unternehmen für die Vermögensverwaltung, Lamco, gründen. Dieses soll das Management einzelner Sparten übernehmen. Dazu zählen unter anderem die Geschäfte mit Immobilien und Hypotheken sowie Anlagen, Derivaten und Beteiligungen.
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Das Bankhaus Sal. Oppenheim jr. & Cie. hat ein neues Kapitel in
seiner Unternehmensgeschichte aufgeschlagen. Nach Zustimmung der
zuständigen Wettbewerbs- und Aufsichtsbehörden, konnte die Transaktion zur Übernahme der Sal.
Oppenheim Gruppe durch die Deutsche Bank erfolgreich abgeschlossen
werden. Mit Wirkung zum 15. März 2010 ist damit Deutschlands größtes
Finanzinstitut und eine der weltweit führenden Banken, die Deutsche
Bank AG, neue Eigentümerin der Sal. Oppenheim jr. & Cie. S.C.A.
Wilhelm von Haller, Vorsitzender des Vorstands von Sal. Oppenheim jr.
& Cie., erklärte dazu: „Wir freuen uns sehr, dass unserer
Eigenständigkeit auch unter der neuen
Eigentümerschaft sichergestellt ist. Damit geht unser Bankhaus gestärkt
aus dieser Phase des Umbruchs hervor.“ Sal. Oppenheim wird als
eigenständige Bank mit Konzentration auf die integrierte
Vermögensverwaltung für private und institutionelle Kunden innerhalb
der Deutschen Bank Gruppe weitergeführt. „Unsere oberste Devise
bleibt die Unabhängigkeit in der auf die individuelle
Vermögenssituation unserer privaten und institutionellen Kunden
ausgerichteten Beratung“, erklärte von Haller.
Die
Finanzmärkte werden derzeit von makroökonomischen und politischen
Nachrichten getrieben, insbesondere von Meldungen über die anhaltenden
Haushaltssorgen in Griechenland, eine straffere Geldpolitik in China
und die eher symbolische Anhebung des Diskontsatzes für die Banken
durch die US-Notenbank. Griechische Tragödien, Grenzen des Wachstums in
China und grosse amerikanische Gesten bieten offenbar bessere
Schlagzeilen als ihre Alternativen. Die Alternativen würden
Positivmeldungen über rekordhohe Cashflows und die stetige
Gewinnerholung im Unternehmenssektor sowie das ambitionierte
Dividendenwachstum bei vielen grossen internationalen Blue Chips
bieten. Angesichts dieser positiven Entwicklungen bergen die
Finanzmärkte derzeit – ungeachtet der negativen Schlagzeilen –
hervorragende Anlagechancen, wie dem jüngsten Strategieausblick der
Sarasin Gruppe von Burkhard Varnholt, Chief Investment Officer, und Guy Monson, Präsident des Investment Policy Committee, zu entnehmen ist.
Urs Wietlisbach, Mitgründer und Executive Vice Chairman, kommentiert,
"Während Kunden fortwährend auf der Suche nach zusätzlichen Renditen
für die Diversifikation ihrer Portfolios sind, bieten Investitionen in
den Privatmarkt eine attraktive Alternative. Wir erwarten, dass sich
die Kundennachfrage in 2010 auf drei Hauptthemen fokussieren wird.
Erstens, das ungebrochene Wachstum in Asien und in Schwellenländern
wird auch weiterhin das Interesse der Kunden für diese Regionen wecken.
Zweitens treten in dieser Phase des Wirtschaftszyklus zunehmend
interessante Direktinvestitionsmöglichkeiten im Bereich der kleineren
und mittleren Unternehmen auf. Partners Group ist dank seines globalen
Netzwerks und seines spezialisierten Industrieteams ideal positioniert,
um von solchen Anlagemöglichkeiten zu profitieren. Drittens, das
momentane wirtschaftliche Marktumfeld in Verbindung mit der Kontraktion
des Kreditmarktes birgt eine Reihe von interessanten
Investitionsmöglichkeiten im Bereich innovativer
Kapitalstrukturlösungen. Ebenfalls spielt der Schutz vor Inflation für
unsere Kunden weiterhin eine wichtige Rolle, die durch zunehmende
Investitionen in Infrastruktur, Real Estate und Mezzanine ihr Risiko in
diesem Bereich entgegenwirken wollen."
Chef der FSA kritisiert Finanzsektor mit deutlichen Worten. Der aktuelle Zustand der britischen Finanzbranche ist für den Chef der
Financial Services Authority (FSA) Hector Sants nicht zufriedenstellend
- das Ausmaß des Marktmissbrauches sogar "inakzeptabel hoch", berichtet
die BBC. Es bedürfe neuer Maßnahmen, um Insiderhandel und anderen
Formen der Manipulation Einhalt zu gebieten. Gleichzeitig gäbe es keine
Anzeichen dafür, dass sich Großbritannien hier von anderen westlichen
Ländern unterscheide, so Sants. Angesichts dieser Analyse stockt die
britische Finanzbehörde nun um 460 Stellen auf und operiert künftig mit
insgesamt 3.700 Mitarbeitern.
"Unser Maßstab sollte es sein, einen Markt zu haben, dessen Teilnehmer wirklich auf saubere und faire Bedingungen vertrauen können", so Sants. Im Moment sei das nicht der Fall, denn viele Beteiligte würden seine Sicht der Dinge teilen. Die personell verstärkte Behörde will künftig aktiver handeln und Finanzprodukte gründlich überprüfen, bevor diese verkauft werden dürften. Bislang habe man sich darauf beschränkt, Konsumenten im Schadensfall weiterzuhelfen.
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Manager
von globalen Aktienfonds sind nicht wirklich enthusiastisch, was die
Marktaussichten in den USA betrifft; und dies trotz der markanten
Erholung des S&P 500 von 69 Prozent seit März 2009. Dies ergab ein
aktuelles Sektorupdate von Standard & Poor’s Fund Services. Die
historisch tiefen Zinsen und das staatliche US-Stimulationspaket über
787 Milliarden USD haben ein positives Momentum für die Wirtschaft
ausgelöst. Dennoch war keiner der von S&P Fund Services befragten
Manager vorbehaltlos positiv für den US-Markt.
Das Team von Taube Hodson Stonex, das den GAM Star Worldwide Fund verwaltet, zeigte sich beunruhigt über die hohe Verschuldung einiger Länder, allen voran der USA und Grossbritannien. Sie stellten in Frage, ob diese Länder den Balanceakt aufrecht erhalten können, die staatlichen Impulsprogramme so lange aufrechtzuerhalten, bis eine nachhaltige Erholung einsetzt, aber diese gleichzeitig zu beenden, bevor die öffentlichen Finanzen völlig aus dem Ruder geraten. Ein ähnlich unsicheres Bild wurde von Dennis Stattman gezeichnet, dem Manager des globalen Aktienportfolios von BlackRock. Er bleibt in US-Aktien untergewichtet und setzt dafür auf eine Übergewichtung von Asien und Lateinamerika.
mehr..Der folgenschwere Fauxpas deutscher Banken in der Finanzkrise könnte ein gerichtliches Nachspiel für ihre ehemaligen Manager haben. Mehrere Landesbanken hatten wegen Fehlspekulationen mit toxischen Hypothekenpapieren Milliarden verloren und mussten von den Ländern teilweise vor der Pleite gerettet werden. Sie erwägen nun Klagen und Schadenersatzforderungen gegen ihre vormaligen Vorstände und Verwaltungsräte, berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf Finanzkreise. Die Ex-Chefs hätten über ihre Verhältnisse gewirtschaftet und fahrlässig bzw. pflichtwidrig gehandelt.
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Härterer Wettbewerb und Regulierung sorgen für Umbruch am Finanzplatz
Die Wirtschaftskrise hat am Finanzplatz Schweiz tiefe Spuren
hinterlassen. Bis 2015 ist im Bankensektor daher mit tiefgreifenden
Veränderungen zu rechnen, wie das Beratungsinstitut Accenture und der
Verband Schweizerischer Kantonalbanken aufzeigen. Banken müssten sich
auf einen "deutlich verschärften Wettbewerb", anhaltenden Margendruck,
stärkere Regulierung und veränderte Kundenbedürfnisse einstellen. Das
Marktumfeld dürfte für die Häuser schwierig bleiben. Eine
Branchenkonsolidierung sei vor allem bei Privat- und Regionalbanken die
Folge.
Nach Einschätzung von ING Investment Management (ING IM) ist der weltweite Konjunkturaufschwung ungebrochen, auch wenn es hie und da Anzeichen für Stagnation gibt. Nach Angaben von ING IM haben die Sorgen um das Ausfallrisiko staatlicher Kreditnehmer sowie die schwierige fiskal- und zinspolitische Situation Anlegern in den letzten Wochen den Risikoappetit verschlagen. Allgemein schneidet der Unternehmenssektor indes weiterhin positiv ab. Aggressive Kostensenkungsmaßnahmen bleiben zweifelsohne der entscheidende Faktor für die Ertrags- und Gewinnentwicklung von Unternehmen. Trotz Skepsis im Hinblick auf die Nachhaltigkeit der Nachfrage dürften positive Faktoren infolge von Produktivitätszuwächsen vorerst überwiegen.
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Im Dezember 2009 erschienen Berichte in den Medien, wonach ein bekannter und bereits seit Mai 2008 durch die Schweizerische Bundesanwaltschaft untersuchter Diebstahl von Kundendaten der HSBC Private Bank (Suisse) SA in Genf möglicherweise einen grösseren Kundenkreis betreffen könnte als zuvor angenommen. Die FINMA steht seither in engem Kontakt mit der HSBC und den zuständigen Behörden des Bundes. Der Verdacht, dass eine weitreichendere Menge an Kundendaten vom Diebstahl betroffen sein könnte, bestätigte sich endgültig, nachdem die Bundesanwaltschaft der HSBC Anfang März 2010 Zugang zu den Daten gewährte, welche ihr die französischen Justizbehörden übermittelt hatten.
Dr. Thomas Steinemann
Chefstratege der Vontobel-Gruppe
Die Bilanz der Aktienmärkte in diesem Jahr fällt bis jetzt gemischt aus. Gemessen am Welt-Aktienindex von Morgan Stanley sind die Aktien in diesem Jahr bisher seitwärts gelaufen, obwohl die Berichtsaison der Unternehmensgewinne sehr gut verlief und sowohl der Gewinn als auch der Umsatz bei den meisten Unternehmen positiv überraschten.
mehr..Die Schweiz hat die Lehren aus der Immobilienkrise der Neunzigerjahre gezogen. Die Immobilienmärkte präsentieren sich deshalb trotz der schwierigen Wirtschaftslage auch 2010 recht stabil. Besonders die Wohnimmobilienmärkte können sich dank intaktem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage der Krise weiterhin entziehen. Schwieriger wird es für den zu ausgeprägten Zyklen neigenden Büroflächenmarkt. Der weiterhin schwachen Nachfrage steht eine hohe Flächenausweitung gegenüber. Ein Überangebot, das sich auf die Leerstände und letztlich auch auf die Mietpreise auswirken wird, ist die Folge, wie die Ökonomen der Credit Suisse prognostizieren. Im Verkaufsflächenmarkt intensiviert sich aufgrund der schwachen Umsatzentwicklung im Detailhandel sowie gesellschaftlicher Veränderungen die Strukturbereinigung, die auf Kosten von Kleinformaten und spezifischen Bereichen im Fachhandel geht. In diesem Marktumfeld trennt die Lage noch schärfer als sonst zwischen Gewinnern und Verlierern.
mehr..Prognose: 32,5 Prozent der Investitionen fließen in digitale Kampagnen. In diesem Jahr soll Online-Werbung erstmals Print überholen. Laut einer
aktuellen US-Erhebung von Outsell werden die
Werbetreibenden 2010 mehr in digitale Kampagnen investieren als in
gedruckte Medien. Von insgesamt 368 Mrd. Dollar sollen nach der
Prognose 32,5 Prozent in die Online-Werbung fließen und nur 30,3
Prozent in Print.
Die Studie untersuchte das Investitionsverhalten von über 1.000
Werbetreibenden im Dezember 2009, berichtet das Wired Magazine. Demnach
sollen die Online-Werbeinvestitionen in diesem Jahr um 9,6 Prozent
steigen. Insgesamt soll der Bereich Marketing und Werbung ebenfalls
zulegen - allerdings nur um 1,2 Prozent. Selbst für angeschlagene
Printmedien wie den Zeitschriften erwartet Outsell ein Plus von 1,9
Prozent bei den Werbespendings.
In Sachen Geschlechtergleichstellung in der Wirtschaft hat sich bisher noch immer zu wenig bewegt. Auch die weltgrößten Arbeitgeber geben großteils kein gutes Beispiel für verantwortungsvolle Gender-Unternehmenspolitik ab, wie das World Economic Forum (WEF) aufzeigt. Sie nutzen das Potenzial ihrer Mitarbeiterinnen in zu geringem Ausmaß - auch zu ihrem eigenen Nachteil - und unternehmen zu wenig, um Gleichstellung zu schaffen. Hierzulande geht es Frauen auf dem Arbeitsmarkt besonders schlecht. Sowohl Jobs als auch Löhne sind deutlich ungleichmäßig verteilt.
"Frauen kommen öfter Tätigkeiten zu, die weniger Geld einbringen, als Männern", meint Werner Eichhorst, stellvertretender Direktor für Arbeitsmarktpolitik am Institut zur Zukunft der Arbeit. Nach Angaben des WEF sorgt neben der weit auseinander klaffenden Lohnschere die ungleiche Verteilung von Stellen für Benachteiligungen. Während verschiedenen Konzernen Skandinaviens, der USA oder auch Großbritanniens bei der Arbeitsmarktintegration von Frauen eine Führungsrolle zuteil wird, sei Idee der Gleichstellung oder frauenfreundlicher Unternehmen nach wie vor ein Mythos.
mehr..Nestlé (3) und Richemont (102) gehören auch in diesem Jahr zu den grössten Konsumgüterunternehmen in der Welt. In der aktuellen Rangliste der Top 250 von Deloitte rangiert Nestlé wie im Vorjahr auf Platz drei, Richemont auf 102. Swatch verbesserte sich um acht Plätze auf Rang 137. Fenaco – im letzten Jahr noch auf Platz 175 – ist dagegen in der Rangliste nicht mehr vertreten. Einen Wechsel gab es an der Spitze: Dank des starken US-Dollars gegenüber dem koreanischen Won überholte Hewlett Packard im Geschäftsjahr 2008 Samsung. Bei der Hälfte der zehn grössten Unternehmen sank der Umsatz. Jedes fünfte Unternehmen in den Top 250 wies im Geschäftsjahr 2008 einen Verlust aus (berücksichtigt sind bis 30. Juni 2009 abgeschlossene Bi-lanzperioden). Die jährlich erscheinende Rangliste basiert auf den Nettoumsätzen der Unternehmen.
mehr..5.4 Millionen Schweizerinnen und Schweizer nutzen das Internet wöchentlich, im Durchschnitt an sieben Tagen gesamthaft 11 Stunden und 15 Minuten. Die beliebteste Funktion ist nach wie vor das E-Mail, gefolgt von Suchabfragen und Sozialen Netzwerken. Dies kommt mit weiteren aufschlussreichen Ergebnissen aus einer neuen Studie hervor, die die European Interactive Advertising Association EIAA heute gemeinsam mit Hauptpartner Microsoft Advertising präsentiert hat.
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Roger Köppel, Chef-redaktor der Weltwoche
Chancen: Die Schweiz steht als Land überdurchschnittlich gut da. Wenn die Schweiz die Schweiz bleibt, sind ihre Aussichten hervorragend. Changes: Ich wünsche mir einen Bundesrat, der sich entschiedener hinter unser Land stellt.
«Wenn Sie alle Macht der Welt hätten, welchen «Change» würden Sie realisieren?»
Otto Ineichen, Unter-nehmer: "Ich würde der Ökologie oberste Priorität einräumen. Nur sie wird möglichst breit abgestützte Sicherheit für alle bringen."
Urs Egger, CEO, Swisscontact und Zürcher FDP-Stadt-ratskandidat: "Ich würde den Armen dieser Welt den Zugang zu Bildung, politischen Rechten und Märkten ermöglichen."
Hansueli Loosli, Coop-Chef: "Mit globaler Wirtschaftpolitik allen Erdbewohnern ein lebenswertes Leben ermöglichen."
Eric Syz, Gründungs-mitglied und General Manager der Bank Syz & Co. AG: "Hätte ich diese Macht, würde ich nicht viel verlangen. Lediglich, dass unsere Finanzindustrie im gleichen Masse die Unterstützung seitens der Behörden und der Medien erfährt, wie dies bei unseren Konkurrenten der Fall ist. Es ist interessant festzustellen, dass sich die angelsächsische Presse stets auf die Seite ihres Finanzplatzes schlägt, während wir einen gewissen Hang zur Selbstgeisselung pflegen. In der Schweiz gehört es zum guten Ton der Medien, systematisch die Banken zu kritisieren, während uns die öffentliche Meinung weitgehend wohlgesinnt ist."
Antoinette Hunziker-Ebneter, CEO, Gründ-ungspartnerin und Vizepräsidentin des Verwaltungsrats Forma Futura Invest AG in Zürich: "Ich würde ein nachhaltiges volks-wirtschaftliches System einführen mit neuen, sinnvollen Zielen für Wachstum, Wohlfahrt und Effektivität. Als neues Instrument würde ich zusammen mit der neuen Generation auf allen Kontinenten eine Betriebswirtschaftslehre entwickeln, welche ökonomische, ökologische und ethische Aspekte integriert."
Kaspar Schuler, Co-Geschäftsleiter von Greenpeace in der Schweiz:"Das sich die Menschen bei jeder grossen Frage zuerst ans Herz statt ans Portemonnaie greifen."
Martin Bisang, CEO, Bellevue Group AG: "Ich möchte die jungen Leute motivieren, in der heutigen Welt etwas Positives in Bewegung zu setzen, am liebsten natürlich, in dem sie Unternehmer werden."
Dr. Hans-Peter Fricker, CEO des WWF Schweiz. "Die sofortige, weltweite Umstellung auf einen Lebensstil, der allen Erdenbewohnern eine sichere Existenz, fernab von Hunger und Mangel, und der Erde als ganzer eine intakte Zukunft garantiert."
Paola Ghillani, Inhaberin, Paola Ghillani & Friends AG: "Ich würde ein wirtschaftliches Modell umsetzen, welches allen Menschen dient. Die entscheidende Frage ist: welche «Art von Menschheit» wollen wir? Welches ist unser Daseinsgrund? Es sollte der Sinn unseres Lebens sein, die Entwicklung der Menschheit in Frieden und Harmonie zu erlauben und aktiv zu fördern."
Urs Winkler, CEO, World Vision Schweiz: "Ich würde die Herzenshaltung der Menschen verändern, so dass nicht mehr Egoismus und Habgier dominieren, sondern wichtige christliche Werte wie Nächstenliebe, Versöhnung und Gerechtigkeit voll zum Tragen kommen. Damit hätten wir eine Welt, in der Frieden herrscht und alle Menschen ein Leben in Würde führen können."
Dr. Pierin Vincenz, CEO der Raiffeisen Group: "Ich würde versuchen, einer wertorientierten Führung stärker zum Durchbruch zu verhelfen: durch motivierte Verantwortungsträger und nicht durch zusätzliche Gesetze."
Otto Ineichen, Unternehmer und Nationalrat: "Ich würde der Ökologie oberste Priorität einräumen. Nur sie wird möglichst breit abgestützte Sicherheit für alle bringen."
Doris Fiala-Goldiger, PR-Beraterin und Nationalrätin: "Wenn ich alle Macht der Welt hätte, würde ich ganz sicher versuchen, die unglaublich schwierige Situation in den Subsahara-Staaten zu verbessern. Diese Länder leiden unter zahlreichen bewaffneten Konflikten, Wasser-knappheiten sowie einer immer grösseren Armut. Aufgrund dessen findet eine zunehmende Völkerwanderung statt. Wir müssen mit friedensfördernden und stabilisierenden Massnahmen dafür sorgen, dass sich die Situation in diesen Ländern entspannt, indem wir uns etwa für eine bessere Governance und gegen Korruption einsetzen. Wenn uns das nicht gelingt, wird das auch für Europa Konsequenzen haben."
Jürg Bucher, CEO, PostFinance sowie Mitglied der Konzern-leitung der Schwei-zerischen Post. "Die Welt steht vor der riesigen Herausfor-derung, für eine nachhaltige Entwicklung zu sorgen, die den nächsten Generationen gute Lebensqualität bietet."
Dr. Fleur Platow ist Finanzkolumnistin: "Ich würde den Prozess der sich wieder öffnende Schere zwischen Arm und Reich auf dieser Welt revidieren. Denn soviel ist gewiss: Die Finanzkrise zeigt ihre Spuren insbesondere in den Elendsvierteln der Schwellenländer – aber nicht nur dort."
Yves Mirabaud, Partner, Mirabaud & Co, Genf: "Natürlich würde ich gerne mehrere «Changes» realisieren. Aber um hier nur einen «Change» zu nennen: Ich wünschte, dass die Privatsphäre garantiert wird. Die Terroranschläge und die Finanzkrise haben den Staaten einen fantastischen Vorwand geliefert, das Leben ihrer Mitbürger zunehmend zu kontrollieren. Das weckt in mir nicht nur schöne Erinnerungen. Das soll allerdings selbstverständlich nicht heissen, dass für die Umgehung der gesetzlichen Normen unseres Wohnsitzlandes ein Freischein ausgegeben werden soll."
Maya Onken, Schulleiterin und Autorin: "Ich würde gerne einmal die herrschenden, von Männern geprägten Machtverhältnisse auf-heben und die Frauen an die Macht kommen lassen. Es würde mich interessieren, was passiert, wenn die Männer zwei Drittel der Weltarbeit leisten, dafür lediglich zehn Prozent vom Gesamtlohn erhalten und nur noch ein Prozent vom Weltvermögen in den Händen halten."

Barack Obamas Slogan lautet: «Change – Yes We Can!» Wie lautet Ihr Slogan?
Renate Schwob, Leiterin Finanzmarkt Schweiz und Mitglied der Geschäftsleitung der Schweizerischen Bankiervereinigung: "Können allein genügt nicht. Es braucht zusätzlich den Willen und die
Bereitschaft, etwas zu tun. In diesem Sinne möchte ich sagen: Yes, we
can, we will and we shall..."
Klaus J. Stöhlker, PR Berater und Autor: "Simply the best."
Daniel Jositsch, SP-Nationalrat und Professor für Strafrecht: "Ich setze mich ein für einen starken, sozialen und ökologischen Kanton Zürich."
Joachim H. Strähle, CEO, Bank Sarasin & Cie AG: "Um das durch die Finanzkrise verlorene Vertrauen der Marktteilnehmer
wieder zurückzugewinnen, müssen wir als Bank Verlässlichkeit und
Qualität garantieren. Entscheidend sind in unserem Business die
Rückbesinnung auf alte Werte wie Kundenorientierung, die Ausrichtung
auf ein effizientes Geschäftsmodell sowie die Definition eines klaren
Leistungskatalogs. Meine Devise lautet hier: „Nur das tun und anbieten,
was wir wirklich gut können.“ Ich bin entsprechend überzeugt, dass der
Markt die von der Bank Sarasin fokussierte Geschäftsstrategie
honoriert. Wir setzen damit nicht auf kurzfristige Gewinnmaximierung,
sondern auf Nachhaltigkeit und Beständigkeit – zwei sehr verlässliche
Werte."
Urs Meier, Unternehmer und Fussballexperte: "Solange es ein Besser gibt, ist gut nicht gut genug."
Natalie Rickli, Nationalrätin: "Für eine selbstbewusste Schweiz."