Die Märkte sind stark angestiegen. Lohnt es sich noch, auf den fahrenden Zug aufzuspringen?
Ernst Näf, GL-Mitglied bei der VP Bank Gruppe
change.ch: Der
Schweizer und Liechtensteiner Finanzsektor ist aufgrund aktueller
Ereignisse stark unter Druck geraten. Herr Näf, wie erlebt die VP Bank
diese sehr dynamische und veränderungsreiche Zeit?
Näf: «Change»
fordert und fördert zugleich. Die VP Bank Gruppe hat schon vor geraumer
Zeit begonnen, sich auf mögliche Veränderungen der Rahmenbedingungen
vorzubereiten und gezielt ihre Auslandpräsenz in Europa, Asien und im
Mittleren Osten verstärkt. Dies mit dem Ziel, unsere Kunden weltweit in
ihren Heimatländern auch vor Ort zu betreuen. Genau dahingehend zielen auch die zeitgemässe Strategie und das marktgerechte
Geschäftsmodell der VP Bank Gruppe, das dem Direktkundengeschäft und
den Intermediären den gleichen Stellenwert einräumt. Wandel bringt
Chancen zu Tage, die es gilt, innovativ zu nutzen. Dabei ist Offenheit
gegenüber Neuem eine zentrale Voraussetzung für die Entwicklung der
Mitarbeitenden und des Unternehmens.
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Am G-20 Gipfel haben die führenden Wirtschaftsnationen wichtige Beschlüsse zur Neuordnung der Finanzmärkte gefasst. Welchen Impact wird uns dieser Entscheid bringen?
Die Massnahmen beinhalten keine grossen Überraschungen. Sie sollten dazu beitragen, das Finanzsystem stabiler und transparenter zu machen. Als mindestens gleich bedeutend erachten wir die Tatsache, dass mit den G20 ein Gremium geschaffen wurde, in dem die aufstrebenden Schwellenländer auf höchster Ebene eingebunden sind.
In Anbetracht der veränderten Rahmenbedingungen, wieso sollte ein Kunde die VP Bank heute als Finanzpartnerin wählen?
Die VP Bank Gruppe ist eine international tätige Privatbank, die ihre Kunden in jedem Aspekt der Vermögensverwaltung und Anlageberatung betreuen kann. Mit rund 830 Mitarbeitenden sind wir gross genug, um die ganze Angebotsbreite bieten zu können und klein genug, um die individuellen Ansprüche unserer Kunden zu erfüllen. Diese schätzen insbesondere die Unabhängigkeit der Beratung. Mit unserer «offenen Architektur» können wir Dienstleistungen und Produkte Dritter in die Empfehlungen miteinbeziehen und so die tatsächlich sinnvollste Lösung anbieten. Damit profitieren unsere Kunden von einer optimal aufeinander abgestimmten Produktpalette in Finanz-, Rechts- oder Steuerfragen.
Eine der Kernkompetenzen Ihrer Bank liegt darin, dass Sie für Ihre Kunden massgeschneiderte Anlagestrategien entwickelt. Inwiefern wirkt sich die Krise auf die Anlagestrategie der VP Bank aus?
Unsere Anlagestrategien berücksichtigen auch die Risiken von selten auftretenden, aber dafür umso deutlicheren Kurskorrekturen, wie wir sie im Verlauf der Krise gesehen haben. Es hat sich einmal mehr gezeigt, wie wichtig die optimale Abstimmung der Strategieauswahl mit der Risikotragfähigkeit des Anlegers ist. Als Privatbank können wir unsere Kunden dabei individuell beraten.
Welche Anlagetaktik bevorzugen Sie derzeit?
Ausgehend von unserem Makro-Szenario, das auf einer Rückkehr von moderatem Wirtschaftswachstum basiert, sehen wir derzeit am Aktienmarkt Potenzial. Auch alternative Anlagen profitieren vom sich verbessernden, ökonomischen Umfeld und, ähnlich wie bei Aktien, von einer Rückkehr der Investoren. Unternehmensanleihen konnten bereits zulegen, hier empfehlen wir nun Gewinne mitzunehmen. Staatsanleihen erachten wir weiterhin als unattraktiv.
Wie sieht beispielsweise die strategische Asset Allocation für einen Anleger mit einer mittleren Risikobereitschaft aus?
Eine mittlere Risikobereitschaft wird über eine ausgewogene Strategie abgebildet. Unsere Strategie «Ausgewogen» zeichnet sich durch eine besonders breite Diversifikation aus. Sie weist eine neutrale Aktienquote von 34 Prozent auf. Bei den Anleihen berücksichtigen wir neben lokalen Bonds auch solche von Schuldnern aus den Schwellenländern. Die dritte Säule stellen die alternativen Anlagen wie Rohstoffe, Immobilien, Private Equity, Wandelanleihen und Hedge Fonds dar.
Die internationalen Börsenplätze, mitunter auch die Schweiz, haben sich in den letzten Monaten stark erholt. Wie deuten Sie diese Entwicklung?
Positiv, denn sie widerspiegeln die Konjunkturaussichten und diese haben sich stark verbessert. Vor einem halben Jahr war ein Abgleiten in eine jahrelange Depression durchaus möglich, heute stehen wir vor eine Rückkehr des Wachstums. In dieser Übergangsphase von einer Rezession hin zu Wirtschaftswachstum sind üblicherweise die höchsten Aktienerträge zu verzeichnen.
Die Märkte sind in den letzten Monaten jedoch schon über 50% angestiegen. Lohnt es sich noch, auf den fahrenden Zug aufzuspringen?
Die starken Zugewinne müssen in Relation gesetzt werden: Rund die Hälfte davon ist auf das Auspreisen einer Depression zurückzuführen. Nur wenige Investoren haben die Rallye mitgemacht. Wir sehen durchaus noch Potenzial an den Märkten. Während der Rallye der vergangenen Monate sind praktisch alle Aktien und Indizes gestiegen, angeführt wurde sie jedoch von qualitativ schwachen Unternehmen. Nun gilt es selektiver vorzugehen. Qualitätsaktien mit einem soliden Geschäftsmodell, tiefer Verschuldung und attraktiver Dividende haben unseres Erachtens noch Aufholbedarf.
Barack Obamas Slogan lautet: «Change – Yes We Can!» Herr Näf, wie lautet Ihr Slogan?
«Wenn ich will, dass sich etwas ändert, muss ich den ersten Schritt tun!»
Schliesslich unsere «Change»-Frage: Wenn Sie alle Macht der Welt hätten, welchen «Change» würden Sie realisieren?
Diese Macht würde mir Angst machen. Wenn ich trotzdem davon Gebrauch machte, würde ich eine globale Verhaltensänderung herbeiführen, die den Erhalt unseres Lebensraums als wichtigstes Ziel verfolgt.
Herr Näf, vielen Dank für das Interview.
Interview: Zoran Bozanic, Oktober 2009
Procida, eine Insel im Tyrrhenischen Meer, liegt zwischen Kap Miseno
und der Insel Ischia im Golf von Neapel. Die Insel Procida ist die
kleinste und am wenigsten berühmte der Neapolitanischen Inseln; das hat
ihre mediterrane Identität bis heute bewahrt.
Aufbruch in ein neues Unternehmertum. Unter diesem Motto fand die 3.
Grass Arena im Dolder Grand Hotel in Zürich statt. Auch dieses Jahr
waren namhafte Referenten eingeladen: Barbara Janom Steiner, Regierungsrätin Kanton Graubünden, Roberto Lombardini, Verwaltungsratspräsident Axpo Holding, Alois Vinzens, CEO Graubündner Kantonalbank, Marco Torriani, CEO Hotel Mandarin Oriental in Genf und Arno Del Curto, Trainer HC Davos. Die Moderation übernahm Martin Spieler, Chefredaktor Handelszeitung.
Für den Ausbau der umfassenden Beratung unserer Kunden, suchen wir einen erfahrenen und engagierten Private Banker mit eigenem Kundenstamm sowie -assets.
Julia Meyer: «Roger Federer fällt mir ein, als sehr gut gekleideter Herr, der im Anzug immer eine gute Figur macht. Auch Bligg versteht sich gut darin, sich elegant zu kleiden, insbesondere die Kombination mit Accessoires gefällt mir bei ihm. Auch Dieter Meier kombiniert seine Anzüge gekonnt mit Accessoires. Pierce Brosnan in «The Thomas Crown Affair» widerspiegelt für mich den perfekten Boss. Oder natürlich auch Richard Gere in «Pretty Woman». In der Schweiz wäre Ivo Sacchi ein Beispiel für einen gut gekleideten Geschäftsherrn.»
Jeremy Rifkin, US-amerikanischer Soziologe, Ökonom, Publizist sowie Gründer und Vorsitzender der Foundation on Economic Trends: "Menschen sind von Natur aus nicht aggressiv und egoistisch, sondern empathisch, also mitfühlend, so Rifkins kontroverse These. Um globale Herausforderungen wie Wirtschaftskrise oder Klimawandel zu bewältigen, brauchen wir ein neues Denken und ein verändertes Menschenbild auf der Grundlage der Empathie. Das heisst, wir müssen unsere wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Modelle ändern, um die Erde zu retten."
Event-Coverage: Video l Bild l Text
Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre Veranstaltung professionell und informativ zu dokumentieren und mit der Publikation auf change.ch einem breiten Publikum zur Verfügung zu stellen. Für Buchung und weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Zoran Bozanic
contact@change.ch l +41 44 770 11 77

Wenn Sie alle Macht der Welt hätten, welchen "Change" würden Sie realisieren? Lesen Sie hier was Martin Bisang, Joachim H. Strähle, Eric Syz, Dr. Pierin Vincenz, Jürg Bucher, Frank M. Rinderknecht, Adolf E. Real gesagt haben.
Wir leben in einer sehr dynamischen und veränderungsreichen Zeit. Womit bringen Sie den Begriff «Change» in Verbindung? Lesen Sie was Paola Ghillani, Fleur Platow, Renate Schwob, Carolyn Baechler und viele mehr geantwortet haben.
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Der Werbeaspekt: Legen Sie Ihren Brand samt Botschaft einfach in die Hände Ihrer Kunden, 365 Tage pro Jahr. Der Kundennutzen: Der erstaunliche und hilfreiche Aufkleber egrips löst ein häufiges Problem, wenn Sie Ihr Mobiltelefon ablegen; beispielsweise vibriert sich das Telefon von der Tischplatte oder einem Möbel, wirbelt gefährlich im Wagen herum. Mit unserem Streifen nach Mass machen Sie Telefone, iPods und andere elektronische Geräte und Organizer rutschfest.