Luxusuhren: Krise erfasst Hersteller - Uhrenmesse "Baselworld" soll Branche Schwung geben
Die Krise macht selbst vor der jahrelang florierenden Uhrenbranche nicht Halt. Die konjunkturelle Absatzflaute lässt sich aber auch auf
die in den Markt drängende Billig-Konkurrenz aus Asien zurückführen.
Denn diese produziert zu Dumpingpreisen, die den Wettbewerb verzerren.
Die heute, Donnerstag, in Basel beginnende Schweizer Uhrenmesse
"Baselworld" soll nun den Umschwung bringen.
"Auf 160.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren von heute an
bis zum 25. März 1.915 Unternehmen aus 45 Nationen ihre Produkte.
Obwohl die Ausstellerzahl im Vergleich zum Jahr konstant geblieben ist,
bleiben die Rahmenbedingungen schwierig", heißt es von der
Messeleitung. Die Baselworld
2010 bietet internationalen Herstellern Chancen - und die Schweiz profitiert. Denn allein Schweizer
Aussteller repräsentieren über 90 Prozent des Exportvolumens des
landesweit drittwichtigsten Industriezweigs.
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Obwohl die deutschen Luxusuhren-Hersteller trotz oder gerade wegen der Krise kaum Details über Geschäftszahlen bekannt geben, ist die Krise angekommen. In Glashütte, dem Mekka der deutschen Uhrenindustrie, belief sich die Gewerbesteuer der Stadt 2009 auf nur eine Mio. Euro. Noch vor dem Einsetzen der Krise vor drei Jahren konnte sich die sächsische Gemeinde über Steuereinnahmen von rund vier Mio. Euro freuen. Deutsche Uhrenhersteller produzieren im Jahr 26 Mio. Armbanduhren. Damit rangiert die Bundesrepublik weltweit auf Platz drei.
Golduhren zunehmend als Wertanlage
Der Vergleich zur asiatischen Konkurrenz zeigt den Unterschied. Chinesische Betriebe stellen im Jahr über eine Mrd. Uhren her. Die Schweiz kommt gerade einmal auf 26 Mio. Stück. Der mehr und mehr einbrechende Konsum belastet den Standort Deutschland. Einem Bericht der Wirtschaftswoche zufolge gab 2009 jeder deutsche Haushalt für Zeitmesser gerade einmal 33,94 Euro aus. Zwar setzten deutsche Uhrenhändler damit immer noch 1,34 Mrd. Euro um - 60 Mio. Euro weniger als noch ein Jahr zuvor. Gold-Luxusuhren verkaufen sich trotzdem gut.
Laut Angaben des deutschen Bundesverbandes der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte gehen finanzkräftige Uhrenkäufer in wirtschaftlich schwierigen Zeiten inzwischen dazu über, in hochwertige Sachwerte wie Uhren aus Gold zu investieren. Diese Entwicklung ist nicht zuletzt auch auf den hohen Goldpreis zurückzuführen. So betrachten Käufer Schmuck oder Uhren aus dem Edelmetall nicht mehr nur primär als modisches Accessoire und Statussymbol, sondern vielmehr als Wertanlage. (pte)
18. April 2010
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Josef Peter ist Elektrosmog-Spezialist und Präsident des Instituts für biologische Elektrotechnik Schweiz. Sein Ingenieurbüro bietet fundierte Beratung und im Rahmen von Elektrosmog-Protect® qualifizierte Messungen und Lösungen an. change.ch will vom Elekrtro-Smog Spezialisten wissen, wie man den unsichtbaren Nebel reduzieren kann und worauf man beim Bau von Eigenheim zwingend achten muss.
Sawiris: «Seit der Krise hat die Schweiz als Standort für Immobilien stark an Attraktivität gewonnen. Waren bis vor kurzem noch Dubai, Spanien oder andere Länder attraktiv, ist es heute die Schweiz.» Samih Sawiris, CEO Orascom Development Holding AG
Zaugg: «Immobilien haben als separate Anlageklasse in den letzten Jahren weltweit enorm an Bedeutung gewonnen. Nicht nur in der Schweiz, sondern auch in zahlreichen Ländern kann der Bedarf der Investoren nach attraktiven Immobilienobjekten bei weitem nicht gedeckt werden.» Daniel Zaugg, Partner, Industrie Leader Real Estate, Ernst & Young