Martin Petzelberger ist Spirit-of-change-Coach und Inhaber der Firma Trendcoach. Als Partner der Firma job description setzt er als Personalberater in der Selektion und Entwicklung auch ein Potenzialeinschätzungsverfahren für Standortbestimmungen und Entwicklungscoachings ein.
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change.ch
Herr Petzelberger, wie kann ich mein vorhandenes Potenzial bezüglich Sozial-, Verkaufs-, Führungs- und Coaching- Kompetenzen erkennen und optimal einsetzen?
Martin Petzelberger
Am besten und einfachsten machen Sie das mit einem Potenzialeinschätzungsverfahren. Dabei werden Ihre Stärken und Schwächen durch präzise Fragen ermittelt und so zu Tage gefördert.
Es gibt viele Anbieter für Standortbestimmungen und Potenzialeinschätzungs-
verfahren, was ist bei Ihnen speziell?
Soziale und besonders die emotionale Kompetenz machen einen wirklichen Unterschied. Als Sprit-of-change-Coach kann ich sehr gut auf Menschen eingehen. So gelingt es immer wieder, bei Kandidaten Freude und Begeisterung zu entfachen.
Wie funktioniert ein Potenzialeinschätzungsverfahren?
Der Klient erhält einen Link, mit welchem er innerhalb einer Stunde dynamisch generierte Fragen beantworten kann. Somit sind der Zeitpunkt und die Umgebung durch den Klienten frei wählbar. Das ermöglicht ihm ein ruhiges und gelassenes Beantworten der Fragen. Es geht dabei nicht um richtig oder falsch, sondern um die handelnde Persönlichkeit.
Warum sollte ich gerade Sie für eine Standortbestimmung wählen?
Ich sehe den Menschen als ganzheitliches und vor allem absolut vollständiges System. Es geht primär darum Potenziale zu erkennen und diese – wenn gewünscht und vor allem entsprechend den Anforderungen – zu fördern.
Wann sollte man an Sie denken?
Wenn die Bereitschaft da ist, sich selbst zu reflektieren und sich mit sich selbst auch aktiv auseinanderzusetzen. (Beachten Sie auch den Fachartikel von Angelo Ravasio zum Thema „Der Schatten – dein Freund“ ).
Was bringt mir eine Standortbestimmung?
Sie kann helfen „blinde Flecken“ zu beleuchten: Wo stehe ich in Bezug auf die arbeitsmethodische, soziale und emotionale Kompetenz, also in meinem Wirken und Verhalten zu anderen Menschen auch in aussergewöhnlichen Situationen.
Führungskräfte staunen oft, wenn sie entdecken welche Schlüsselkompetenzen es noch zu lernen gilt, wie z.B. „verschiedene Wahrnehmungs-Perspektiven einnehmen können“ oder „eine Win:Win-Geisteshaltung zu entwickeln“. Auch beim Rollenverständnis kommt es oft zu AHA-Erlebnissen. Hinschauen und bewusst machen ist eine begünstigende Schlüsselkompetenz.
Mai 2008
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