31. Juli 2010
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Erfolg ist eine Entscheidung

Worin gründet Erfolg? Obwohl Glück und Fleiss sicher helfen, ist es die Entscheidung, erfolgreich zu sein, die einen dazu macht. Eine kleine Anleitung, illustriert durch einen erfolgreichen Mann.

Nachdem Bill Clinton 1973 an der berühmten Yale-Universität sein Studium der Rechtswissenschaften abgeschlossen hatte, verkündete er seinen Freunden: „Jetzt gehe ich zurück nach Arkansas und werde Gouverneur.“ Und so kam es dann auch.

Gouverneur werden ist allerdings nicht etwas, das einem passiert. Auch den Wunsch zu hegen reicht nicht – man muss sich explizit dafür entscheiden. Clinton sagte nicht: „Ich will Gouverneur werden“, sondern: „Ich werde Gouverneur.“ Der Unterschied zwischen diesen Formulierungen ist klein, aber gewaltig.

 
   
 

Es ist uns meist nicht bewusst, dass unser Leben die Summe von lauter Entscheidungen ist. Wir fällen täglich hunderte davon, und die meisten völlig beiläufig: wir entscheiden uns für die schwarzen Schuhe, wir entscheiden uns für Spaghetti, wir entscheiden uns für DRS 2.

Auch Lebensumstände sind die Folge von Entscheidungen: Wer im Job unzufrieden ist und nicht kündigt, entscheidet sich in Wahrheit dafür, weiterhin dort angestellt zu bleiben. Und wer seit zehn Jahren in Bern wohnt, hat sich zehn Jahre lang immer wieder dafür entschieden, dort wohnen zu bleiben.

Alles in unserem Leben ist also die Konsequenz einer Entscheidung. So gesehen kann man sich jederzeit für alles entscheiden, was einen glücklich macht (und gegen alles, was einen unglücklich macht). Auch für Erfolg.

Erfolg hat, wer daran glaubt

Am Anfang des Erfolges steht also die Entscheidung für den Erfolg. Aber damit etwas real werden kann, muss man es als realistisch erachten. Wie realistisch ist Ihr Erfolg in Ihren Augen? Ist er möglich oder eine Utopie?

Stellen Sie sich vor, der junge Bill Clinton steht vor Ihnen und sagt: „Ich möchte eigentlich Gouverneur werden, aber das ist sehr schwierig.“ Stellen Sie sich nun vor, ein anderer Bill Clinton sagt: „Ich werde Gouverneur.“

Welcher von beiden wird es Ihrer Meinung nach eher werden? Wer wirkt überzeugender? Wer strahlt Erfolg aus? Wen würden Sie schliesslich wählen?
Und wie reden Sie über Ihren Erfolg? Hätten Sie ihn gern oder haben Sie sich wirklich dafür entschieden?
 
Am Anfang war die Freude

Machen Sie also Ihren Erfolg realistisch. Formulieren Sie jedes „ich hätte gern“ um, in ein „es ist so.“ Sie werden schnell merken, dass sich die ausgesprochene Theorie ganz anders anfühlt als die ausgesprochene Realität.

Wenn Sie sich beruflich selbständig machen wollen, sagen Sie nicht: „Ich möchte mich irgendwann selbständig machen“. Sagen Sie: „Ich mache mich jetzt selbständig.“ Das fühlt sich für Sie anders an – und für alle um Sie herum auch. Es strahlt Zuversicht aus, Selbstvertrauen und Freude – eben Erfolg. Ab diesem Moment geben Sie Ihr bestes. Sie können gar nicht mehr anders.

Stellen Sie sich vor, wie Sie gute Kundenbeziehungen gewinnen, aufbauen und pflegen. Stellen Sie sich vor, wie Sie mehr als genug zum Leben verdienen. Stellen Sie sich vor, wie Sie Erfolg haben.

Wenn Ihnen das Freude macht, sind Sie bereits erfolgreich. Sie haben sich nämlich dafür entschieden.
Nun können Sie Gouverneur werden (oder was immer Ihnen beliebt).

Spirit-of-Change-Coaches:
Angelo Ravasio und Thomas Meyer

Juli 2008

 

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