Im Zusammenhang mit einer Privatanleger-Veranstaltung im Dolder Grand Hotel in Zürich, sprach Olivier Laube mit dem Börsenexperten und Buchautor Hans A. Bernecker.
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Markus Graf, CEO Swiss Prime Site AG
Zwei Kräfte haben in jüngster Vergangenheit vor einer Schweizer
Immobilienblase gewarnt. Einerseits wurden Kreditnehmer und
Hypothekarbanken von der Nationalbank zur Vorsicht geboten.
Andererseits hatte auch ein renommiertes Immobilienberatungsbüro vor
einem möglichen Kollaps gewarnt und den Markt als «tickende Zeitbombe»
beschrieben. Herr Graf, wie würden Sie den aktuellen Haus- und
Wohnungsmarkt beschreiben?
Der Markt entwickelt sich in ordentlichen Bahnen. Es gibt keine
Anzeichen für eine allgemeine Immobilienkrise, weil der schweizerische
Markt im Grossen und Ganzen vor Übertreibungen verschont geblieben ist.
Die meisten Banken und Investoren haben die Lektion der Krise in den
90er-Jahren gelernt und seither vernünftig agiert. Zudem wird der
Wohnungsmarkt durch die tiefen Hypothekarzinsen unterstützt. Auch die
Zuwanderung sowie die steigenden Flächen- und Komfortansprüche stützen
die Nachfrage. Die Geschäftsflächen profitieren von der Tatsache, dass
die Schweiz viel weniger als andere Länder unter der Wirtschaftskrise
gelitten und schneller zu einem Wachstum zurückgefunden hat.
Stefan Kräuchi, Mitglied der Geschäftsleitung und Head Products & Services bei Clariden Leu. change.ch spricht mit dem ausgewiesenen Experten über die aktuelle Marktentwicklung, Anlagetrends sowie die günstigen Wachstumsaussichten für Emerging Markets.
Herr Kräuchi, im Januar 2007 haben sich fünf Banken zu Clariden Leu als exklusive Privatbank zusammengeschlossen. Kaum waren Sie operativ tätig, ist 2008 die Finanzkrise ausgebrochen.
Ja, das stimmt. Glücklicherweise waren wir als Privatbank und aufgrund unserer strategischen Ausrichtung von der Finanzkrise weniger stark betroffen als andere Institute. Clariden Leu weist eine ausgezeichnete Cost-Income-Ratio, also eine ausgezeichnete Rentabilität aus und bemüht sich, diese ständig weiter zu verbessern. Natürlich haben auch wir die Krise gespürt, da sich mit der negativen Entwicklung der Märkte auch die verwalteten Vermögen entsprechend rückläufig verändert haben.
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Die Nettobank AG mit Sitz im sankt-gallischen Gossau ist eine auf Vermögensverwaltung spezialisierte Schweizer Privatbank. Sie ist das erste Bankinstitut der Schweiz, das Private Banking online via Internet, sogenanntes ePrivate Banking, anbietet. Geleitet wird das Unternehmen von Dr. Stefan Jaeger.
change.ch: Herr Jaeger, Ihre Bank wurde aufgrund der sich ändernden Kundenbedürfnisse gegründet und fokussiert sich auf das ePrivate Banking. Sie vereinen traditionelle Elemente der Vermögensverwaltung mit den Möglichkeiten des Internets. Können Sie uns etwas über die Entstehungsgeschichte und die Besonderheit Ihrer Dienstleistung erzählen?
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Dr. Jan Roy Edlund – einer der profiliertesten Management Trainer
Europas - hat mit rund 35'000 Managern gearbeitet und über Jahre hinweg
das Problem der Rückdelegation („Monkey Business“) erforscht. Er hat
praxisnahe Techniken entwickelt, mit deren Hilfe sich Betroffene aus
der „Monkey Falle“ befreien können. Die Ergebnisse seiner Arbeit werden
nun in seinem Buch „Monkey Management“ erstmals einer breiten
Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
change.ch will vom Management Trainer und Buchautoren wissen, wie entscheiden Firmenchefs unter Belastung der aktuellen Wirtschaftskrise und wie können Spitzenmanager Unentschlossenheit ihrer Mitarbeiter überwinden.
Rolf Dobelli studierte in St. Gallen Betriebswirtschaft und promovierte an
der gleichen Universität. Er war mehrere Jahre lang Finanzchef und
CEO verschiedener Tochterfirmen des Swissair-Konzerns und lebte in
Australien, Hongkong, England und in den USA. 1998 gründete er
zusammen mit Freunden die Firma getAbstract, den mittlerweile
grössten Anbieter von Buchzusammenfassungen weltweit. Rolf Dobelli
ist Gründer
von Zurich.Minds, einer Community von führenden Persönlichkeiten aus
Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft. Zudem ist er Schriftsteller beim Diogenes-Verlag.
change.ch sprach mit Rolf
Dobelli über sein Unternehmertum und Schreiben.
Martin Wittwer, CEO TUI Suisse
Die Wirtschaftskrise hat auch der Reisebranche zugesetzt. Im Interview mit change.ch erklärt CEO Martin Wittwer, wie TUI Suisse in diesem Jahr wieder Boden gutmachen und die Reiselust der Schweizer weiter ankurbeln will.
change.ch: Herr Wittwer, inwiefern hat sich das Buchungsverhalten der Kunden durch die Wirtschaftskrise verändert?
Martin Wittwer: Die Reiselust verdrängt die ängstliche Haltung des letzten Jahres. Die Menschen blicken wieder positiv nach vorne. Der Buchungseingang liegt zurzeit über dem Vorjahrsniveau. Das stimmt mich zuversichtlich.
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Barbara Artmann ist Besitzerin und CEO der Aargauer Schuhfirma Künzli Swiss Schuh AG. Sie ist Swiss-Award-Gewinnerin 2009 im Bereich Wirtschaft. Am diesjährigen Alpensymposium wird Barbara Artmann als Referentin auftreten. change.ch befragt sie zu aktuellen Schweizer «Changes» und «Challenges».
Welche Challenges sehen Sie für die kommenden Jahre?
Ich sehe mehrere Herausforderungen, die es anzupacken gilt: Erstens sollten wir uns Überlegungen zu einer neuen Ausrichtung der Schweizer Wirtschaft machen. Die Finanzindustrie kann ihre ehemalige Führungsrolle als Leitindustrie nicht mehr im selben Mass wahrnehmen wie sie das in der Vergangenheit hat tun können. Es gilt, die Schweizer Wirtschaft selbstbewusst und eigenständig im globalen Markt zu positionieren.
Gudrun Hager
Konsulin für Handelsangelegenheiten
Advantage Austria ist die Handelsabteilung des Österreichischen Generalkonsulates in Zürich und ist die offizielle Vertretung der österreichischen Wirtschaft in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein.
change.ch: Frau Hager, Sie sind seit einem Jahr als Konsulin für Handelsangelegenheiten in Zürich tätig. Wie fühlen Sie sich in der Limmatstadt?
Hager: Ich schätze die hohe Lebensqualität Zürichs, sie bietet alle Vorteile einer internationalen «kleinen Grossstadt».
mehr..change.ch im Gespräch mit dem Genfer Privatbankier Carlos Esteve, Gründer und Partner der Banque Heritage und Serge Ledermann, Partner und Head of Asset Management.
change.ch: Herr Esteve, für viele ausländische Private-Banking-Kunden war das Bankgeheimnis in der Vergangenheit der Hauptgrund, wieso sie Gelder in die Schweiz transferierten. Die Genfer Privatbanken sind auf das Offshore Banking spezialisiert und von der Anpassung des Bankgeheimnisses an die OECD-Standards besonders stark betroffen. Wie erleben Sie die aktuelle Entwicklung?
Esteve: Tatsache ist, dass wir trotz der verschärften Geheimhaltungsvorschriften noch nie in so starkem Masse gewachsen sind wie im letzten Jahr. Ich glaube, dass diese Tatsache dem seit langem etablierten Ruf der Schweiz als Finanzplatz Rechnung trägt. Die Verwaltung von Vermögen ist ein fester Bestandteil der DNA des Landes und jeder, der über entsprechende Mittel verfügt und diese global anlegen will, wird neben den Bankbeziehungen, die er in seiner Heimat unterhält, auch innerhalb der Schweiz mit einer hiesigen Bank zusammenarbeiten wollen.
Urs Meier, Unternehmer und Fussballexperte
Veränderungen prägen unsere Welt. Überall ist Wandel: Sei es in der Politik, der Wirtschaft oder im Privaten. Erfahren Sie in unserem Change-Talk, wie Persönlichkeiten den Wandel im Rück- und Ausblick sehen. Welche Veränderungen sie erwarten, begrüssen oder ablehnen.
Urs Meier ist Unternehmer - Inhaber einer Haushaltsgerätefirma - und Fussballexperte. Nach seiner Karriere als FIFA-Schiedsrichter war Meier bei Fussballübertragungen als Experte im ZDF tätig, an der Seite von Johannes B. Kerner, Franz Beckenbauer und Jürgen Klopp. Auch bei der Weltmeisterschaft 2006 analysierte er die Spiele für das ZDF und erhielt gemeinsam mit Kerner und Klopp den Deutschen Fernsehpreis für die Beste Sportsendung. Bei der Europameisterschaft 2008 war er ebenfalls zusammen mit Jürgen Klopp wiederum Experte für das ZDF.
Herr Meier, wir leben in einer sehr dynamischen und veränderungsreichen Zeit. Womit bringen Sie den Begriff «Change» in Verbindung?
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Urs Egger ist seit 1995 Geschäftsführer der Entwicklungshilfeorganisation Swisscontact und Zürcher FDP-Stadtratskandidat
Veränderungen prägen unsere Welt. Überall ist Wandel: Sei es in der Politik, der Wirtschaft oder im Privaten. Erfahren Sie in unserem Change-Talk, wie Persönlichkeiten den Wandel im Rück- und Ausblick sehen. Welche Veränderungen sie erwarten, begrüssen oder ablehnen.
Herr Egger, wir leben in einer sehr dynamischen und veränderungsreichen Zeit. Womit bringen Sie den Begriff «Change» in Verbindung?
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Veränderungen prägen unsere Welt. Überall ist Wandel: Sei es in der Politik, der Wirtschaft oder im Privaten. Erfahren Sie in unserem Change-Talk, wie Persönlichkeiten den Wandel im Rück- und Ausblick sehen. Welche Veränderungen sie erwarten, begrüssen oder ablehnen.
Herr Loosli, wir leben in einer sehr dynamischen und veränderungsreichen Zeit. Womit bringen Sie den Begriff «Change» in Verbindung?
"Handel ist Wandel" ist so etwas wie das Lebenselixier im Detailhandel. Dieser "Handels-Change" hat sich bezüglich Intensität und Tempo allerdings drastisch beschleunigt, was unsere Arbeit noch attraktiver gestaltet.
Yves Mirabaud, Partner, Mirabaud & Co, Genf
change.ch sprach mit Yves Mirabaud über die Weltwirtschaft, den Finanzplatz Schweiz und sein Bankgeheimnis sowie aktuelle Anlagetipps.
Herr Mirabaud, für viele ausländische Private-Banking-Kunden war das Bankgeheimnis in der Vergangenheit der Hauptgrund, wieso sie Gelder in die Schweiz transferierten. Die Genfer Privatbanken sind auf das Offshore Banking spezialisiert und von der Anpassung des Bankgeheimnisses an die OECD-Standards besonders stark betroffen. Wie erleben Sie die aktuelle Entwicklung?
Die Genfer Privatbanken haben sich auf die Vermögensverwaltung spezialisiert, ob für Onshore-Kunden oder, wie Sie sagen, Kunden des Offshore Banking. Diesen Kundengruppen ist das Bankgeheimnis äusserst wichtig, denn in einer Welt mit zunehmend schneller zirkulierenden Informationen erweist sich der Schutz der Privatsphäre als von fundamentaler Bedeutung.
Klaus J. Stöhlker, PR Berater und Autor
Veränderungen prägen unsere Welt. Überall ist Wandel: Sei es in der Politik, der Wirtschaft oder im Privaten. Erfahren Sie in unserem Change-Talk, wie Persönlichkeiten den Wandel im Rück- und Ausblick sehen. Welche Veränderungen sie erwarten, begrüssen oder ablehnen.
Herr Stöhlker, wir leben in einer sehr dynamischen und veränderungsreichen Zeit. Womit bringen Sie den Begriff «Change» in Verbindung?
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Daniel Jositsch
SP-Nationalrat und Professor für Strafrecht
Veränderungen prägen unsere Welt. Überall ist Wandel: Sei es in der Politik, der Wirtschaft oder im Privaten. Erfahren Sie in unserem Change-Talk, wie Persönlichkeiten den Wandel im Rück- und Ausblick sehen. Welche Veränderungen sie erwarten, begrüssen oder ablehnen.
Herr Jositsch, wir leben in einer sehr dynamischen und veränderungsreichen Zeit. Womit bringen Sie den Begriff «Change» in Verbindung?
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Dimitri Chatzoudis ist Manager der Fonds Robeco Emerging Marktes Equities und Robeco Emerging Stars Equities. Der 40-Jährige verfügt über 16 Jahre Erfahrung im Finanzbusiness. change.ch sprach mit Dimitri Chatzoudis über Investitionen in Schwellenländer und aktuelle Tipps für Anleger.
change.ch
Herr Chatzoudis, alle reden vom Wachstumsmotor der Emerging Markets. Wie nachhaltig ist das Wachstum in den Schwellenländern wirklich?
Es gibt mehrere Gründe dafür, dass das stabile Wachstum in den Schwellenländern sich auch langfristig fortsetzen wird. Dieses liegt strukturell bedingt höher als in den westlichen Industrieländern. Die Bevölkerungen der Schwellenländer sind jung und wachsen schneller als in den entwickelten Ländern. Als Folge davon ist auch der Anteil der werktätigen Bevölkerung höher als im Westen. Zudem wachsen die Volkswirtschaften der Schwellenländer stärker – allerdings ausgehend von einem heute tieferen Niveau. Trotzdem: Der Wachstumsvorsprung zu Europa und den USA hat zugenommen. Ein weiterer Vorteil der Schwellenländer: Die Verschuldung der Staaten und Unternehmen ist tiefer als bei uns, was zur Folge hat, dass die meisten Firmen mehr finanziellen Spielraum haben und Konjunkturpakete mehr Wirkung zeigen.
Antoinette Hunziker-Ebneter, CEO, Gründungspartnerin und Vizepräsidentin des Verwaltungsrats Forma
Futura Invest AG in Zürich. Zuvor war sie Mitglied der Konzernleitung
der Julius Bär Holding AG. Von 1997 bis 2000 war sie CEO der SWX Swiss
Exchange und leitete den Geschäftsbereich Märkte. Frau Hunziker-Ebneter
studierte Betriebswirtschaft an der Hochschule St. Gallen.
change.ch sprach mit Antoinette Hunziker-Ebneter über die Folgen der Finanzkrise und aktuelle Tipps für Anleger.
change.ch
Frau
Hunziker, es gibt zahlreiche Gründe für die Finanzkrise: Die
unkontrollierte Kreditvergabe an Immobilienkäufer in den USA, die Gier
und der Grössenwahn der Manager, mangelnde Transparenz der
Finanzprodukte, spekulative und kompliziert verpackte
Anlageinstrumente. Welche Massnahmen müssen getroffen werden, damit
eine solche Krise nicht mehr eintritt?
Hans A. Bernecker ist studierter Volkswirtschaftler und begann seine Karriere als Assistent an der Hamburger Börse. Später wechselte er zur Börseninformation und machte sich mit 24 Jahren selbstständig. Kurz darauf gab er den heute ältesten deutschen Börsenbrief heraus. Mittlerweile erstellt seine Redaktion die «Termin-Börse» mit kurzfristigen Spezialinformationen und den «Aktionärsbrief» für Kleinanleger. Der Schweizer Bernecker Verlag ist Herausgeber der Börsenbriefe «Zürcher Trend» und «Zürcher Finanzbrief».
change.ch wollte vom Börsenexperten und Buchautoren wissen, warum er trotz der Krise an den Schweizer Finanzplatz glaubt und was die Teilnehmer an seinem nächsten Seminar «Neue Rekorde in allen Indizes» erfahren werden.
Herr Bernecker, weshalb sind die Aktienkurse an den internationalen Börsen in den letzten Wochen so stark gestiegen?
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Ernst Näf, GL-Mitglied bei der VP Bank Gruppe
change.ch: Der
Schweizer und Liechtensteiner Finanzsektor ist aufgrund aktueller
Ereignisse stark unter Druck geraten. Herr Näf, wie erlebt die VP Bank
diese sehr dynamische und veränderungsreiche Zeit?
Näf: «Change»
fordert und fördert zugleich. Die VP Bank Gruppe hat schon vor geraumer
Zeit begonnen, sich auf mögliche Veränderungen der Rahmenbedingungen
vorzubereiten und gezielt ihre Auslandpräsenz in Europa, Asien und im
Mittleren Osten verstärkt. Dies mit dem Ziel, unsere Kunden weltweit in
ihren Heimatländern auch vor Ort zu betreuen. Genau dahingehend zielen auch die zeitgemässe Strategie und das marktgerechte
Geschäftsmodell der VP Bank Gruppe, das dem Direktkundengeschäft und
den Intermediären den gleichen Stellenwert einräumt. Wandel bringt
Chancen zu Tage, die es gilt, innovativ zu nutzen. Dabei ist Offenheit
gegenüber Neuem eine zentrale Voraussetzung für die Entwicklung der
Mitarbeitenden und des Unternehmens.
Otto Ineichen, Unternehmer und Nationalrat
Otto Ineichen besuchte das Wirtschaftsgymnasium in Fribourg und anschliessend die HSG in St. Gallen, wo er 1965 mit dem Lizentiat in Betriebswirtschaft abschloss. 1978 gründete er die Otto’s AG in Sursee und ist heute als VR-Präsident tätig. Er ist seit 1988 politisch engagiert und wurde 2003 in den Nationalrat gewählt. Otto Ineichen engagiert sich in diversen Präsidien in den Bereichen Nachfolgeregelungen von Unternehmen oder auch bei Speranza 2000 – ein Projekt gegen die Jugendarbeitslosigkeit.
change.ch: Unseren KMU's - treibende Kraft der Schweizer Wirtschaft - geht es sehr schlecht: Firmenschliessungen und Konkurse haben Rekordstand erreicht. Herr Ineichen, was kann man dagegen tun?
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change.ch sprach mit Markus Lasek - GL-Mitglied der HuserInvest AG - über die aktuelle Entwicklung an den internationalen Börsenplätzen, die Beschlüsse des G-20 Gipfels sowie seine aktuelle Anlagestrategie.
Herr Lasek, wir leben in einer sehr dynamischen und veränderungsreichen Zeit. Wie erleben Sie als Vermögensverwalter diese turbulente Zeit?
Die Schwäche der Banken hat uns als unabhängiger Vermögensverwalter Zulauf beschert. Unabhängig davon befindet sich unsere Branche bereits seit Jahren in einem Konsolidierungsprozess mit einem Trend zu immer grösseren Einheiten. In Zukunft werden nur die professionell geführten Vermögensverwalter mit einem breiten Kundenstamm bestehen. Wir haben daraus unsere Konsequenzen gezogen, indem wir uns bereits heute mit Standards wie GIPS beschäftigen oder Ablaufprozesse standardisieren. Jede Verbesserung kommt den Kunden zugute.
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Dr. Olaf Kliesow ist CEO der Aspecta Assurance International AG in Vaduz, einer Tochtergesellschaft der HDI-Gerling Leben Serviceholding AG mit Sitz in Köln. change.ch sprach mit dem ausgebildeten Juristen über die aktuelle Situation auf dem Versicherungsmarkt und seine Prognose für die zweite Jahreshälfte.
change.ch: Herr Kliesow, wir befinden uns in einer globalen Wirtschaftskrise. Wie entwickelt sich das Versicherungsgeschäft in der Schweiz?
Kliesow: Die
Krise hat bekanntlich prominente Opfer gefordert – vor allem in
Übersee. Auch an uns ist sie nicht spurlos vorübergegangen. Im
Unterschied zu vielen Konkurrenten steht Aspecta aber dank einer
konservativen Anlagepolitik nach wie vor mit einer soliden Kapitalbasis
da. Als Spezialist für fondsgebundene Lebensversicherungen haben wir
trotz der schwierigen Umstände letztes Jahr einen Prämienzuwachs von
4,5 % auf CHF 104 Millionen erwirtschaftet.
change.ch im Video-Interview mit Dr. Klaus W. Wellershoff, bis vor kurzem Chefökonom der UBS und nun selbstständiger Berater von Unternehmen.
Gerold Bührer ist seit 2007 Präsident von economiesuisse. Er verfügt über ein abgeschlossenes wirtschaftswissenschaftliches Studium an der Universität Zürich (lic.oec.publ.) und hat mehrere Verwaltungsratsmandate inne, u.a. Swiss Life und Georg Fischer. Seit 2008 ist er Mitglied des Bankrates der Schweizerischen Nationalbank.
Change-Business-Talk mit Gerold Bührer: Bringen die Massnahmen des Bundesrates die Schweizer Wirtschaft wieder in ruhiges Wasser und wie wichtig ist der Schutz sensitiver Daten in Krisenzeiten?
change.ch
Die Wirtschaftslage in der Schweiz hat sich geändert. Womit bringen Sie den Begriff «Change» in Verbindung?
Jürgen Hepp ist seit 1993 Mitglied der Geschäftsleitung der Berenberg Bank (Schweiz) AG.
Das Bankhaus ist eine 100%ige Tochter der Berenberg Bank in Hamburg, einer der ältesten Privatbanken weltweit aus dem Jahr 1590. Die Schweizer Tochtergesellschaft wurde vor über 20 Jahren in Zürich gegründet und hat im Konzern die Zuständigkeit für die „International Private Banking“ Aktivitäten.
change.ch sprach mit Jürgen Hepp über das Image des Finanplatzes Schweiz und seine Wirtschaftsprognosen für dieses Jahr.
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Ulrich Tilgner, Sonderkorrespondent und Buchautor
Anfangs 2009 begann die Amtszeit des neuen amerikanischen Präsidenten Barack Obama. Welchen Impact wird uns dieser Change bringen?
Man muss jetzt zuerst die Auswirkungen der Wahlen in Theheran abwarten und wie sich der neue, alte Präsident festigt. Obama hat einige sehr positive Signale aus dem Osten erhalten, was er sicherlich im Herbst als Chance wahrnehmen wollte. Leider sind diese teilweise im Wahldebakel und in den Unruhen untergegangen. Ob es seitens der USA jetzt noch zu einer Polit-Offensive kommen wird, ist fraglich. Was durchaus von Vorteil ist, dass die EU zusammen mit der USA eine gemeinsame Stimme sucht.
Wie verändern sich mit dem Aufstieg Chinas und der Wiederkehr Russlands die Machtverhältnisse in der Welt?
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Thomas Stiefel, Gründer der Portable Shop AG und heutiger Managing Partner der retailpartners ag.
change.ch
Herr Stiefel, wollten Sie schon immer Unternehmer werden oder hat sich diese Laufbahn eher zufällig ergeben?
Als Student stellte ich mir immer vor, später einmal bei einer renommierten Consulting-Firma tätig zu sein. Ich bewarb mich unmittelbar nach Abschluss meines Studiums auch bei einer entsprechenden Firma. Damals zog ich aber auch andere Optionen in Betracht, wie beispielsweise zu doktorieren, ein Masterstudium zu absolvieren oder mit einer Bankkarriere zu beginnen.
Patrick Rieter
Gründungspartner von Rieter Fischer Partners AG
Rieter Fischer Partners AG wurde im Oktober 2004 gegründet. Die
Investmentboutique ist spezialisiert auf die Fundamentalanalyse und die
aktive Verwaltung von Anlagefonds und Mandaten im Segment der kotierten
schweizerischen und europäischen Nebenwerte.
change.ch sprach mit Patrick Rieter über den Einsatz und die Entwicklung von Nebenwerten in Aktienportfolios.
Herr Rieter, die Wertentwicklung der Nebenwerte lassen jene der Blue
Chips blass aussehen. Ist das eine Ausnahmeerscheinung oder ein ganz
normales Bild?
Dr. Thomas Borer-Fielding: „Krisenmanagement des Bundesrates war schwach – es bräuchte jetzt einen starken Bundespräsidenten“)
Marco Weber, CEO, bank zweiplus ag
Die bank zweiplus mit Sitz in Zürich ist eine Produkt- und
Abwicklungsplattform für Finanzprodukte. Sie wurde am 1. Juli 2008 als
Gemeinschaftsunternehmen der Bank Sarasin & Cie AG sowie der Falcon
Private Bank Ltd. gegründet. Die bank zweiplus bietet freien
Finanzdienstleistern, Vermögensverwaltern und Versicherungen eine
Plattform für Finanzlösungen. Per Ende 2008 betreute sie Kundenvermögen
in Höhe von 5.8 Milliarden Schweizer Franken und beschäftigte am
Hauptsitz und in den Kundenzentren insgesamt 137 Mitarbeiter.
Unter der Leitung von Werner Rüedi, Chefredaktor der «Schweizer Versicherung», unterhielten sich am 13. Mai 2009 Fachexperten an einer BKV/SKO-Podiumsdiskussion über Lohnsysteme für mittlere und obere Finanzkader.
change.ch wollte von den Podiumsteilnehmern wissen, wodurch sich eine faire und transparente Entlöhnung für Frauen und Männer auszeichnet.
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Martin Bisang, CEO, Bellevue Group AG
Martin Bisang ist Geschäftsführender Partner und Gründer der Bank am Bellevue. Die Bank am Bellevue ist Teil der Bellevue Group, welche an der Schweizer Börse SWX kotiert und in Küsnacht / ZH domiziliert ist. Martin Bisang schloss das Volkswirtschaftsstudium an der Universität Basel ab und zwischen 1986 und 1988 absolvierte er an der Harvard Business School einen MBA (Master of Business Administration).
Herr Bisang, wie stark hat sich die Bankenwelt aufgrund der aktuellen Wirtschaftskrise verändert?
change.ch sprach mit Lukas Hässig - Journalist in Zürich und Buchautor von „Der
UBS-Crash“ - über die Börsenkrise, die Schweizer Realwirtschaft sowie die Weiterentwicklung des Finanzplatzes Schweiz.
Börse: Sehen wir nun das Ende der Börsenkrise, kommt der ersehnte Turnaround oder ist das nur eine Korrektur von kurzer Dauer?
Viele
Kurse brachen im 2008 um 50 Prozent und mehr ein. Das ist
ausserordentlich viel. Entsprechend haben die Kurse seit dem Tiefpunkt
zum Teil deutlich zugelegt, allerdings immer von einem niedrigen Niveau
aus. Entscheidend für die nächste Zukunft ist der Zustand der
Finanzindustrie. Wenn die Banken dank Staatshilfen und gelockerten
Abschreibungsvorschriften das Gröbste hinter sich haben, kehrt das
gegenseitige Vertrauen unter ihnen zurück und fliesst das Geld
wieder unter den Finanzhäusern. Das ist die Voraussetzung, damit die
„Realwirtschaft“ Tritt fassen kann. Zuvor zeichnen sich schmerzhafte
Geschäftseinbrüche mit Entlassungswellen ab. Wie viel davon bereits in
den aktuellen Bewertungen enthalten ist, lässt sich nicht sagen.
change.ch im Interview mit Joachim H. Strähle, CEO, Bank Sarasin & Cie AG.
change.ch
Die Finanzkrise dominiert täglich die Schlagzeilen. Wie würden Sie
das aktuelle Umfeld an den internationalen Börsen bzw. Märkten
beschreiben?
Joachim H. Strähle
Grundsätzlich bewegen wir uns immer noch in
einem sehr volatilen Marktumfeld. Und doch kommt die Bank Sarasin im
aktuellen Strategie-Ausblick zum Schluss, dass trotz einer gesunden
Skepsis seitens der Anleger eine Stimmungsaufhellung zu beobachten ist.
Es scheint sich die Meinung durchzusetzen, dass die beispiellosen
globalen steuer- und geldpolitischen Anreize eine gewisse Erholung der
realen Vermögenswerte bewirken werden. Die Massnahmen der Regierungen
senden ein starkes Signal an die Anleger aus. Seit dem 10. März 2009
konnten an neun der zehn darauf folgenden Handelstagen
aussergewöhnliche Kurssteigerungen bei amerikanischen und europäischen
Banken, den Aktien im Bergbausektor sowie an den Märkten in den
Schwellenländern und erste Anzeichen einer Verringerung der Spreads bei
Unternehmensanleihen beobachtet werden. Ein Anstieg der Öl- und
Kupferpreise im März um 20% und ein schwächerer US-Dollar zeichnen ein
positiveres Bild für die Anlegerstimmung.
Anlässlich einer Veranstaltung im Lake Side Casino in Zürich, an der Hans A. Bernecker am 17. April 2009 als Referent auftrat, sprach Nina Havel mit dem Börsenexperten und Buchautor über die aktuelle Finanzkrise, den amerikanischen Präsidenten Barack Obama und die staatlichen Konjunkturprogramme.
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Herbert Mattle hat seit 1995 die Deka (Swiss) Privatbank AG in Zürich
aufgebaut und ist deren Geschäftsführer sowie Sprecher der
Geschäftsleitung. Er ist insbesondere für die frontbezogenen Bereiche
verantwortlich. Zuvor war Herbert Mattle unter anderem
Geschäftsleitungsmitglied einer Regionalbank sowie bei der Guyerzeller
Bank in Zürich in verschiedenen Bereichen – zuletzt als
Direktionsmitglied – tätig. Herbert Mattle ist Mitglied verschiedener
in- und ausländischer Verwaltungsräte unterschiedlicher Branchen.
change.ch
Die Wirtschaftskrise dominiert täglich die Schlagzeilen. Wie würden Sie
das aktuelle Umfeld an den internationalen Börsen und Märkten
beschreiben?
Martin Zenhäusern ist
seit zwanzig Jahren Ratgeber für Führungskräfte. Er war persönlicher
Berater des VR-Präsidenten beim grössten Schweizer Börsengang,
begleitete zwei erfolgreiche Bundesratswahlen und war Krisen-Manager
für TUI/Imholz beim Attentat in Luxor. In seinen Publikationen „Der
erfolgreiche Unternehmer“ und „Chef aus Passion“ (beide 2008 bei Orell
Füssli erschienen) hat er dargestellt, was Führungskräfte können und
leisten müssen, gerade in Krisenzeiten. Martin Zenhäusern ist Gründer
und Inhaber der Zenhäusern & Partner AG sowie der Zenhäusern
Akademie AG, beide in Zürich.
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Ellie Filler ist Regional
Managing Partner der Life Sciences-Practice der europäischen Chief Human Resources-Practice bei
Heidrick & Struggles. Sie ist auf internationale Mandate
spezialisiert, die Positionen im Senior Management betreffen und trägt
die Verantwortung für die funktionale HR-Practice. Bevor Ellie Filler
zu Heidrick & Struggles stiess, war sie in Sydney für ein
internationales Executive Search-Unternehmen mit Fokus Asia-Pacific
tätig.
change.ch: Das Jahr 2008 war ein ganz besonderes Wirtschaftsjahr und wird aufgrund
der Turbulenzen an den Finanzmärkten in die Geschichte eingehen. Wie
sieht Ihr Rückblick aus?
Dr.
Hans-Peter Bauer studierte an der ETH Zürich Mathematik und an der
Universität Basel Wirtschaftswissenschaften. Von 1982 bis 1998 war er
bei der UBS AG tätig, zuletzt als Global Head of Fixed-Income and
Foreign Exchange in London. Er ist Initiator der Swiss Capital Group
sowie Gründer, Präsident des Verwaltungsrates und CEO der Swiss Finance
& Property Corporation.
change.ch:
Herr Bauer, wie
schätzen Sie die Situation an den internationalen Finanzmärkten derzeit
ein? Können wir uns entspannen oder geht die Talfahrt weiter?
Esther Notz ist Partner bei KENDRIS private AG und Leiterin der
Niederlassung Luzern. KENDRIS private AG ist eine führende
banken-unabhängige Schweizer Anbieterin von Steuer- und Rechtsberatung,
Management von Trusts, Stiftungen und Gesellschaften einschliesslich
Verwaltungsratsmandaten, Art Management sowie weiteren
Family-Office-Dienstleistungen. KENDRIS verfügt über ein weltweit
etabliertes Netzwerk von Experten. Neben dem Hauptsitz in Zürich hat
das Unternehmen weitere fünf Niederlassungen in Aarau, Basel, Genf,
Lausanne und Luzern.
change.ch sprach mit Esther Notz über die kommenden Herausforderungen der Wirtschaftskrise.
Iris
Fehlmann ist Leiterin Kaufmännische Dienste, Mediensprecherin sowie
Mitglied der Unternehmensleitung der Bison Schweiz AG und seit rund
neun Jahren bei der Bison Unternehmensgruppe tätig. Bison gehört zu den
führenden Schweizer IT-Unternehmen. Die Gruppe beschäftigt aktuell rund
340 Mitarbeitende und erzielte 2008 einen Umsatz von rund 60 Millionen
Schweizer Franken. Bison hat ihren Hauptsitz in Sursee sowie weitere
Standorte in Sempach Station, Puidoux und Kaarst (Deutschland).
change.ch sprach mit Frau Fehlmann über Barack Obamas Slogan und ihre Wirtschaftsprognosen für dieses Jahr.
Sandra C. Vázquez Schlumpf ist Juristin, Gründungsmitglied und Managing
Partner der Fabrical GmbH. Sie leitet den Bereich Privatkunden und ist
als diplomiertes Mitglied der Society of Trust and Estate Practitioners
auf internationales Tax Planning und Trusts spezialisiert. Fabrical
GmbH ist ein Family Office, das Strategien ausarbeitet und umsetzt, die
darauf abzielen, das Vermögen international tätiger Unternehmer steuer-
und erbrechtlich zu strukturieren.
change.ch sprach mit Sandra C. Vázquez Schlumpf über die voraussichtlichen wirtschaftlichen Entwicklungen in diesem Jahr.
Meret Wiedenkeller, Partner, Helvetic Trust AG, Zürich
Frau Wiedenkeller, wie fühlen Sie sich in der von Männern dominierten Welt der Vermögensverwalter?
Ich vermisse den Gedankenaustausch sowie die persönliche berufliche Verbundenheit mit Kolleginnen. Trotzdem fühle ich mich in dieser Männerdomäne wohl und voll akzeptiert. Es wäre wünschenswert, dass in Zukunft mehr Frauen in der Vermögensverwaltung tätig wären.
Was fasziniert Sie an Ihrer Tätigkeit?
Eric Waltert, General Manager Cisco (Switzerland) GmbH
Cisco Systems ist mit 39,5 Milliarden US-Dollar Umsatz der weltweit führende Anbieter von Networking-Lösungen für das Internet. Der internationale Hauptsitz befindet sich im kalifornischen San Jose. Cisco Systems (Switzerland) mit Hauptsitz im Glattzentrum in der Nähe von Zürich beschäftigt schweizweit über 300 Mitarbeiter.
change.ch sprach mit Eric Waltert über seine Wirtschaftsprognosen für dieses Jahr.
Dr. Pero Micic gilt international als ein führender Experte für Zukunftsmanagement. Er ist Vorstand der FutureManagementGroup AG und berät die Führungsteams und Strategen großer Konzerne und führender Mittelständler zu Fragen der unternehmerischen Zukunftsforschung und der praktischen Umsetzung von Zukunftswissen in das strategische Management. Pero Mićić ist Buchautor: "Die fünf ZukunftsBrillen" (2007); "Das ZukunftsRadar" (2006) und "Der ZukunftsManager" (2003). Er studierte Wirtschaftswissenschaft und Future Studies in Deutschland und den USA und promovierte in Großbritannien. Mićić ist Dozent an renommierten Universitäten und Akademien, Gründungsmitglied der Association of Professional Futurists in den USA, Vorsitzender des Beirats der European Futurists Conference und häufiger Keynote-speaker auf internationalen Fachtagungen und Festveranstaltungen.
Dr. Pero Micic hält am 7. Int. Alpensymposium - 21. Janaur 2009 - einen Vortrag zum Thema: Die 5 Zukunftsbrillen.
change.ch sprach mit Pero Micic über das vergangene Finanzjahr und die Zukunft der Finanzwelt.
Renate Schwob ist Leiterin Finanzmarkt Schweiz und Mitglied der Geschäftsleitung der Schweizerischen Bankiervereinigung.
Dr. Fleur Platow ist Finanzkolumnistin. Die Finanzexpertin ist Tochter
des Begründers des bekannten deutschen Platow-Briefs. Fleur Platow
veröffentlicht regelmässig Marktkommentare für Anlegerinnen im
Schweizer Smart Ladies’ Investment Club SLIC, mit dem sie die
Finanz-Investment-Planungs-Schule «FIPS» gegründet hat. Sie ist Autorin
des Buchs «Und ewig lockt das Geld – Mit femininen Strategien zum
globalen Anlageerfolg».
change.ch sprach mit Fleur Platow über das vergangene und das kommende Börsenjahr.
Ammann: «Winners don’t get more opportunities – they create them».
Stefan Ammann, CEO, RICOH Schweiz AG
RICOH ist mit einem Jahresumsatz von rund 17,1 Milliarden US-Dollar und
weltweit über 84’000 Mitarbeitern ein führender internationaler
Hersteller von Bürosystemen. In der Schweiz ist man mit rund 500
Mitarbeitern und 19 Niederlassungen die Nr. 1 im Bereich Document
Management.
change.ch sprach mit Stefan Ammann über seinen persönlichen Rückblick
auf das turbulente Jahr 2008 und die Prognosen für das kommende Jahr.
Roland Zeller, Gründer von travel.ch
Roland Zeller: 1999 hatte er eine Vision. Im darauf folgenden Jahr gründete er die Travelwindow AG. Heute ist die Travelwindow AG eine Tochtergesellschaft der Hotelplan Holding AG, welche Ihrerseits zum Migros-Konzern gehört. Travelwindow ist ein professionelles Fullservice-Reisebüro, das sich auf die Abwicklung von Online-Reisen spezialisiert hat. Mit «travel.ch» betreibt travelwindow zudem das wichtigste Schweizer Online-Reiseportal.
change.ch sprach mit dem Online-Reisepionier Roland Zeller von travel.ch über die Bedeutung und Entwicklung des Online-Reisemarkts in der Schweiz.
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Hans Baumgartner, Managing Director, Credit Suisse
change.ch sprach mit Hans Baumgartner über die Nachfolgelösungen der Credit Suisse.
change.ch
Herr
Baumgartner, in nicht wenigen Fällen werden selbst wirtschaftlich
gesunde Unternehmen aufgelöst, weil die Unternehmensnachfolge nicht
rechtzeitig eingeleitet wurde oder Fehler bei der Umsetzung letztlich
das Aus bedeuten. Gibt es für diesen komplexen Schritt eine
Erfolgsformel oder ist es eher eine massgeschneiderte Lösung? Wie sieht
die Strategie der Credit Suisse aus?
Hans Baumgartner
Es gibt keine einheitliche Lösung, welche
bei allen Nachfolgefällen eingesetzt werden kann. Das bedeutet
einerseits einen grossen Gestaltungsspielraum, andererseits auch die
Schwierigkeit, sich zu orientieren. Vor einigen Jahren haben wir
deshalb die praktischen Erfahrungen der KMU-Berater der Credit Suisse
mit Nachfolgelösungen diskutiert und nach Parallelen gesucht. Auf Basis
der Ergebnisse wurde ein Prozessmodell mit fünf Phasen entwickelt, in
welchen Nachfolgeregelungen oft ablaufen. Das Konzept ist keine
Erfolgsformel, aber ein Mittel zur Orientierung der Unternehmer und der
Credit Suisse. Seit zwei Jahren wird es in der Beratung eingesetzt.
Samy Liechti ist Gründer und Geschäftsführer von BLACKSOCKS.
Nach seinem Betriebswirtschaftsstudium an der Hochschule St. Gallen, in
Paris und Toronto arbeitete Samy Liechti als Berater in den Bereichen
Marketing und Kommunikation bei verschiedenen Agenturen im In- und
Ausland für namhafte Brands.
Wir sprachen mit dem Unternehmer über das turbulente Geschäftsjahr 2008 und seinen Ausblick ins kommende Jahr.
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Jana Riedmüller ist seit 17 Jahren im Kommunikationsgeschäft tätig. Die gebürtige Berlinerin ist zwischenzeitlich eine der wohl best vernetzten Lobbyistinnen zwischen Vaduz, Zürich und Berlin. Als Kommunikationsberaterin unterstützt und berät sie seit Jahren Unternehmen und Organisationen der Finanzindustrie, KMUs sowie Einzelpersönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik. Sie versteht das politische Geschehen auf höchster internationaler Ebene und hat ihr Wissen vielfach erfolgreich eingebracht.
change.ch sprach mit der Kommunikationsberaterin über den Kommunkationswandel in der Finanzindustrie und die aktuelle UBS-Anzeigekampagne.
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Toni Luginbühl, CEO, Zuger Kantonalbank
Als Verantwortlicher für den Kreditbereich wurde Toni Luginbühl 1988 in
die Geschäftsleitung der Zuger Kantonalbank berufen. 1992 übernahm er
die Führung des Kommerzdepartements und 1996 den neu geschaffenen
Bereich Logistik und Informatik. 1999 wurde Toni Luginbühl vom Bankrat
zum Präsidenten der Geschäftsleitung der Zuger Kantonalbank ernannt.
Wir sprachen mit Toni Luginbühl über die mögliche Entwicklung der Finanzmärkte.
Helvetic Trust AG wurde 1999 in Zürich von Kaspar Grob gegründet. Helvetic Trust ist in den Bereichen Anlageberatung und Vermögensverwaltung, Family Office Services, KMU-Betreuung und der aktiven Bewirtschaftung von Immobilienvermögen tätig.
change.ch sprach mit Kaspar Grob über die derzeitigen Unruhen an den Börsen und die entsprechenden Massnahmen von Helvetic Trust.
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Josef I. Fischer ist Gründer und Senior-Chef der Fischer Investment
Group. Benjamin J. Fischer ist Verantwortlicher für das operative
Geschäft der Fischer Investment Group. Die Fischer Investment Group
offeriert Dienstleistungen in den Bereichen Corporate Finance für
Firmenkunden einerseits und Vermögensverwaltung für Privatkunden
andererseits.
Wir sprachen mit Josef I. Fischer und Benjamin J. Fischer über die gegenwärtige Krise an den Börsen und ihren Einfluss auf die Fischer Investment Group.
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Antoinette Anderegg ist Imageberaterin und Inhaberin der
Kommunikationsberatung apriori. Nach ihren Studien der Kunst und
Kommunikationspsychologie hat sie diverse Weiterbildungen in
nonverbaler Kommunikation, Theater, Mode und Rhetorik abgeschlossen.
Antoinette Anderegg ist Mitglied des französisch-schweizerischen
Imageberaterverbandes AFIPP.
Wir sprachen mit Antoinette Anderegg über die Bedeutung des Begriffs «Image» und seiner Tragweite in Wirtschaft und Politik.
Hans Rudolf Matter absolvierte seine Studien in Volks- und Betriebswirtschaftslehre an der HSG und Universität Basel. Seit 2004 ist er Direktionspräsident und Vorsitzender der Konzernleitung der Basler Kantonalbank. Zuvor war er unter anderem Vorsitzender der Geschäftsleitung Bank Coop (2001-2004) sowie Mitglied der Geschäftsleitung als Bereichsleiter Privatkunden bei der Basellandschaftlichen Kantonalbank (1995-2001).
change.ch sprach mit Hans Rudolf Matter über die anhaltende Finanzkrise und ihre zukünftige Wirkung auf die Schweizer Wirtschaft.
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Roland Ledergerber, CEO St. Galler Kantonalbank
Roland Ledergerber ist seit Juni 2002 Mitglied der Konzernleitung und Leiter des Bereichs Privat- und Geschäftskunden. Am 1. Februar 2008 übernahm er die Funktion als Präsident der Konzernleitung und Leiter des Bereichs Präsidium. Roland Ledergerber stiess im Dezember 1998 als Leiter Firmenkunden Gesamtbank zur SGKB, war danach Vertriebsleiter und Stellvertreter des Bereichsleiters. Vor seinem Wechsel zur SGKB war er während zwölf Jahren bei der UBS in verschiedenen Funktionen in den Bereichen Controlling, Corporate and Institutional Banking Europe und Firmenkundengeschäft Schweiz im In- und Ausland tätig.
Wir sprachen mit Roland Ledergerber über Vertrauen, Wachstum und Nachhaltigkeit in der Vermögensverwaltung.
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André Diem gründete 2003 die unabhängige Vermögensverwaltung Diem Client Partner AG in Zollikon. Das Unternehmen hat sich auf Ölaktien und Risikomanagement spezialisiert. Nach seinem Wirtschaftsstudium in St.Gallen arbeitete André Diem erst ein Jahr als Geschäftsleitungsassistent in Tokyo, um danach als Management Berater bei der Boston Consulting Group tätig zu werden. Anschliessend war er von 1996 bis 2003 Portfoliomanager und Vice President bei der HSBC Guyerzeller Bank in Zürich. André Diem schreibt regelmässig Fachartikel in verschiedenen Wirtschaftspublikationen und gab 2007 sein Buch «Geld Gold Glück» über Geldanlagen und Investments heraus.
Wir sprachen mit dem Finanzexperten über die Entwicklung der globalen Wirtschaft, den Ölpreis und den Einfluss der internationalen Finanzkrise auf die Schweizer Wirtschaft.
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Gregor Bienz, CEO Bank Frey & Co. AG
Gregor Bienz ist bereits seit über 20 Jahren in den globalen Finanzmärkten aktiv. Bevor er die Position bei der Bank Frey einnahm, war er neun Jahre lang für die Dresdner Bank tätig, zuletzt als Berater der Geschäftsleitung, Chief Investment Officer Private Banking International, Leiter Investment Center Dresdner Bank Schweiz und Co-Head Aktien-Research Dresdner Bank Frankfurt.
Wir sprachen mit Gregor Bienz über Vertrauen, den Brand «Swiss Private Banking» und Nachhaltigkeit in der Vermögensverwaltung.
Urs Ledermann ist seit über 30 Jahren im Immobilien-Investment tätig. Die 1983 gegründete LEDERMANN AG Beteiligungen und Immobilien betreibt Research und Analysen im Immobilienmarkt sowie die Planung und Realisierung von Immobilienprojekten. Das Unternehmen hat sich durch Um- und Neubauten einen Namen geschaffen und hält ein eigenes Portfolio von Mehrfamilien- und Geschäftshäusern im Raum Zürich.
Wir sprachen mit dem erfolgreichen Immobilien-Unternehmer über die aktuelle Finanzkrise und den Schweizer Immobilienmarkt.
Christian W. Hafner ist Geschäftsführender Partner der
Wegelin & Co. Bankiers in Zürich.
Vor seinem Wechsel zur St. Galler Privatbank 2005 war Christian W. Hafner als Direktor bei der UBS im Vermögensverwaltungsgeschäft tätig. Er ist eidgenössisch diplomierter Bankfachexperte und hat einen MBA-Abschluss der William E. Simon Graduate School of Business Administration in Rochester, New York und der Universität Bern.
Wir sprachen mit Christian Hafner über die aktuelle Situation an den Finanzmärkten und darüber, was eine sehr gute von einer bloss guten Bank unterscheidet.
Richard Manger ist Vorsitzender der Generaldirektion der DZ PRIVATBANK
Schweiz.
Nach Abschluss des Studiums zum diplomierten Bankbetriebswirt
(BA) übernahm er diverse Führungs- und Projektleitungsaufgaben beim
Aufbau der genossenschaftlichen Bankenorganisation in Ostdeutschland.
1995 wurde Richard Manger zum Mitglied des Direktoriums der DG BANK in
Berlin ernannt. 1997 wechselte er in den Vorstand der VBC - Volksbanken
Consulting für Anlagemanagement AG in Wien. Seit Anfang 2008 ist
Richard Manger Mitglied der Geschäftsleitung der neu gegründeten
Geschäftsfeldholding DZ Private Wealth Managementgesellschaft S.A. in
Luxemburg.
Dr.
Hans-Peter Fricker ist seit 2004 CEO des WWF Schweiz. Nach dem Studium
in Genf und Zürich der Germanistik, Anglistik und Geschichte war er
zuerst als Gymnasiallehrer, dann als Dozent an der Zürcher
Fachhochschule Winterthur tätig. 1985-1995 war er Mitglied der
Geschäftsleitung von Schweizer Radio DRS, unter anderem als Leiter des
Kulturprogramms von DRS 2. 1995-2003 leitete er die Schweizerische
Multiple Sklerose Gesellschaft. Während 5 Jahren war er FDP-Mitglied
des Zürcher Verfassungsrates.
Carolyn Baechler ist Gründerin und Verwaltungsratspräsidentin der Tensid AG. Tensid berät Unternehmen bei der Einführung und Anwendung von informationstechnologischen Lösungen im Bereich der Kommunikation. Als einziges Schweizer Unternehmen ist Tensid als «Primary Information Provider» von der Financial Services Authority in London zugelassen.
Wir sprachen mit Carolyn Baechler über aktuelle Trends in der Unternehmenskommunikation.
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Sandro Gerber, CEO, Alex & Gross Communications AG.
Vorangehend hielt Sandro Gerber verschiedene Management- und
Geschäftsleitungsfunktionen wie auch VR-Mandate inne.
Zuletzt war er Geschäftleitungsmitglied bei der Cablecom. 2003 schloss
er den Executive Master in Business Administration ab.
Wir sprachen mit Sandro Gerber über effektives Management und die heutigen Herausforderungen als Manager.
Thomas Kiefer ist seit 2007 CEO der Dresdner Bank (Schweiz) AG. Nach seinem Studium der Volkswirtschaft an der Universität Trier begann Thomas Kiefer 1985 seine berufliche Laufbahn bei der Dresdner Bank AG in Frankfurt und Wiesbaden. 1988 wechselte er zur Dresdner Bank Luxembourg S.A., wo er als Assistent der Geschäftsleitung und als Leiter der Projekt- und Spezialfinanzierungsabteilung tätig war. Später war Thomas Kiefer sowohl General Manager der Dresdner Bank Luxembourg S.A. als auch Managing Direktor von DresdnerKleinwortWasserstein. 2003 wurde er zum CFO der Dresdner Bank Luxembourg S.A. und zum Mitglied der Geschäftsleitung ernannt.
Wir sprachen mit Thomas Kiefer über die Finanzkrise sowie aktuelle und zukünftige Herausforderungen für Schweizer Privatbanken.
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Urs Hügli ist CEO der homegate AG. Nach
einer Banklehre bei der damaligen Schweizerischen Kreditanstalt und dem
Besuch der HWV St. Gallen war er während 11 Jahren im Bereich
Personalentwicklung zuletzt als Ausbildungsleiter der Zürcher
Kantonalbank tätig. Vor Beginn seiner Tätigkeit bei homegate.ch war er
einige Jahre als Filialleiter sowie in der Unternehmensentwicklung der
ZKB tätig. Urs Hügli absolvierte neben berufsbegleitenden Studien im
Bereich Ausbildung und Banking ein Executive MBA der Hochschule Luzern.
Wir sprachen mit Urs Hügli über Immobilienportale und bevorstehende Projekte der homegate AG.
Sacha Wigdorovits ist Verleger der neu lancierten Gratiszeitung «.ch»
und Inhaber der PR-Agentur Contract Media AG. Nach seinem Studium an
der Universität Zürich arbeitete Sacha Wigdorovits 20 Jahre als
Journalist. Er war unter anderem USA-Korrespondent bei der
SonntagsZeitung und Chefredaktor beim Blick. Sacha Wigdorovits ist
ausserdem Absolvent des Advanced Management Program an der Harvard
University.
Wir sprachen mit Sacha Wigdorovits über seine Zeitung «.ch» und die Schweizer Medienlandschaft.
Frank M. Rinderknecht ist CEO der Rinspeed AG. Nach dem
Maschinenbaustudium an der ETH Zürich gründete Frank M. Rinderknecht
1979 die Rinspeed AG mit Sitz in Zumikon (ZH). Er ist berühmt für seine
aussergewöhnlichen Fahrzeugkreationen. Der Name Rinspeed steht seit
Jahrzehnten für Innovation, Vision und Kreation.
Wir sprachen mit Frank M. Rinderknecht über Erfolg, Luxus und Lebensqualität.
Adolf E. Real ist CEO der VP Bank Gruppe. Nach Abschluss des Studiums
der Agrarwirtschaft an der ETH in Zürich studierte er
Betriebswirtschaft an der Hochschule St. Gallen. Danach folgten weitere
Studien an der Business School der University of San Diego und an der
Harvard Business School in Boston. 1983 nahm er seine berufliche
Tätigkeit bei der Verwaltungs- und Privat-Bank AG auf. Seit 1998 ist er
Vorsitzender der Geschäftsleitung.
Wir sprachen mit Adolf E. Real über den Finanzplatz Liechtenstein, die Entwicklung des Euros sowie den Umzug der VP Bank (Schweiz) AG an die Zürcher Bahnhofstrasse.
Markus Schönenberger ist CEO und Member of the Board der Advellence AG. Er startete seine berufliche Laufbahn nach dem Studium der Betriebsökonomie 1989 als SAP-Projektmitarbeiter und später Projektmanager bei der Migros Genossenschaft Zürich. 1994 wechselte Markus Schönenberger in die Selbstständigkeit und baute zusammen mit seinem Partner die Schweizer Niederlassung des deutschen Beratungshauses Bauer & Partner AG auf. 1998 gründete er mit seinem Partner die SBS Consulting AG (später SBS Group AG), welche seit Januar 2008 unter dem Dachnamen Advellence auftritt.
Wir sprachen mit Markus Schönenberger über den neuen Brand «Advellence», die Reaktion der Kunden auf die Namensänderung sowie die Wichtigkeit der Unternehmenskommunikation für ein IT-Unternehmen.
Eric
Syz ist Gründungsmitglied und General Manager der Bank Syz & Co.
AG. Er startete seine Laufbahn 1981 an der Wall Street. Ab 1984 widmete
sich Eric Syz bei Lombard Odier & Cie. in Genf der Analyse von
Hedgefonds, der institutionellen Vermögensverwaltung, den Fusionen und
Akquisitionen sowie der Konzeption und Bewerbung der Produkte der
Gruppe. Innerhalb der Bank Syz & Co. AG zeichnet er insbesondere
für die alternative Vermögensverwaltung und die Standorte Zürich und
Salzburg verantwortlich.
Wir sprachen mit Eric Syz über den Finanzplatz Schweiz, sein Bankgeheimnis und den Fall Liechtenstein.
Dr. Willi Leimer ist Partner der Zürcher Vermögensverwaltung WMPartners. Nach dem Studium der Ökonomie an der Hochschule St. Gallen und einigen Jahren bei Goldman Sachs & Co. in Zürich und New York war Dr. Willi Leimer ab 1990 als Managing Director Private Wealth Management bei Morgan Stanley tätig. Seit 2002 ist er bei WMP dabei als Partner sowie Vizepräsident und Delegierter des Verwaltungsrats.
Wir sprachen mit Dr. Willi Leimer über Entwicklungen und Herausforderungen im Schweizer Private Banking.
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Jürg Bucher ist CEO der PostFinance sowie Mitglied der Konzernleitung
der Schweizerischen Post. Nach seinem Studium in Betriebs- und
Volkswirtschaft, Finanzen und Journalistik an der Universität Bern und
Berufserfahrungen als Journalist begann Jürg Bucher 1976 seine Karriere
bei der PTT (der heutigen Schweizerischen Post). Danach bekleidete er
bei der PTT verschiedene Funktionen im Finanzwesen sowie der
Unternehmensentwicklung. Seit 2003 steht er der PostFinance vor. Jürg
Bucher hat zudem Verwaltungsratsmandate bei der Swiss European Clearing
Bank in Frankfurt, der EUFISERV SA in Brüssel sowie der EUROGIRO SA in
Kopenhagen inne.
Wir sprachen mit Jürg Bucher über die mögliche Vergabe der Banklizenz
an PostFinance sowie die Ausweitung des Geschäftsbereichs des
Finanzunternehmens.
Frank Bodin absolvierte ein Musikstudium und ein Jurastudium. Er war bis 1988 als Konzertpianist und Komponist, dann als Regie-Assistent und Texter bei verschiedenen Werbeagenturen tätig. Seit März 2001 ist Frank Bodin Chairman und CEO der Euro RSCG Gruppe Schweiz mit Werbeagenturen in Zürich, Genf und Basel. Er ist Präsident der BSW Leading Swiss Agencies, Vorstandsmitglied beim IAA Swiss Chapter und Mitglied beim ADC Schweiz. Bodin ist mit zahlreichen Awards von fast allen internationalen Festivals ausgezeichnet worden.
Wir sprachen mit Frank Bodin über die aktuellen Herausforderungen für Schweizer Werber, neue Werbeformen sowie die oft gescholtene Werbung der Schweizer Banken.
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Martin Schneider ist CEO und VRP der BRAINFORCE AG. Die BRAINFORCE AG mit Sitz in Zürich und München, Bangkok und Schanghai ist das führende Unternehmen im deutschsprachigen Europa für Interim Management.
Wir sprachen mit Martin Schneider über neue Trends im Interim
Management, die wachsende Nachfrage nach Interim Managern sowie die spezifischen
Herausforderungen auf dem asiatischen Markt.
Dr. Leo Th. Schrutt ist seit September 2007 für die Stanford Group (Suisse) AG tätig und unterstützt das Team als Anlagestratege mit seiner 20-jährigen Erfahrung im Asset Management und Investment Research. Zwischen 1998 und 2007 war Dr. Leo Th. Schrutt in verschiedenen Positionen für die Julius Baer Group tätig. Unter anderem war er Mitglied der Geschäftsführung und Vorsitzender des Vorstandes von Julius Baer Asset Management in Zürich, Frankfurt, London und New York.
Wir sprachen mit Dr. Leo Th. Schrutt über den Fall Liechtenstein, das Schweizer Bankkundengeheimnis, aktuelle Herausforderungen für Schweizer Privatbanken sowie die Entwicklung des Ölpreises.
Michael Lauber ist seit 2004 Geschäftsführer des Liechtensteinischen Bankenverbandes. Seine Studien schloss er als Rechtsanwalt an der Universität Bern ab. Nach einer Tätigkeit als Untersuchungsrichter wechselte er 1993 zur Kriminalpolizei im Kanton Bern. Von 1995 bis 2000 war er Chef der Zentralstelle Organisierte Kriminalität beim Bundesamt für Polizei, bevor er als Geschäftsführer der Selbstregulierungsorganisation PolyReg in Zürich tätig war. 2001 rief ihn die liechtensteinische Regierung, um die Financial Intelligence Unit (Meldestelle für Geldwäscherei) aufzubauen. Er war unter anderem Delegierter Liechtensteins für das Anti-Geldwäscherei-Komitee des Europarates (MONEYVAL), evaluierte Oman und Luxemburg für IWF/Weltbank, Zypern und Monaco für den Europarat und Russland für die Arbeitsgruppe zur Bekämpfung der Geldwäscherei (FATF).
Wir sprachen mit Michael Lauber über die deutsche Steueraffäre, die Herausforderungen für die liechtensteinischen Banken und den Schutz der Privatsphäre.
Dr. iur. Monica Mächler ist Direktorin des Bundesamts für Privatversicherungen BPV. Sie ist zudem bei der Zurich Financial Services als Group General Counsel und Leiterin des Verwaltungsratssekretariats tätig. In dieser Funktion ist sie Mitglied der erweiterten Konzernleitung (Group Management Board) des international ausgerichteten Finanzdienstleistungsunternehmens. Monica Mächler war Mitglied in verschiedenen Expertenkommissionen des Bundes, so in der Expertenkommission Zimmerli zur Umsetzung der Finanzmarktaufsichtsgesetzgebung, in der Expertenkommission Zufferey zur Finanzmarktaufsicht sowie in der Expertenkommission Schnyder zur Revision des Versicherungsaufsichtsgesetzes. Monica Mächler ist Autorin zahlreicher Publikationen zu aktuellen Fragen des Versicherungs- und Finanzmarktrechts.
Dominique Freymond ist Verwaltungsrat bei der Schweizerischen Post. Darüber hinaus hat er Verwaltungsratsmandate bei den Firmen Allianz Suisse Versicherungen, Allianz Suisse Leben, Corti Bau, Fin-Log, Ilem SA, Information Process Group ipg AG, management & advisory services mas inne. Seine berufliche Laufbahn begann Freymond in den Informatikfirmen IBM und Unisys, bevor er 1995 Staatsschreiber des Kantons Waadt wurde. 1997 kehrte er zurück in die Privatwirtschaft und übernahm eine leitende Funktion bei Unisys (Europe). Gleichzeitig war er Präsident des VR und der Generaldirektion von Unisys (Schweiz). 2003 nahm er eine selbständige Beratertätigkeit auf.
Wir sprachen mit Dominique Freymond über die Post-Liberalisierung in der EU: über Risiken und Chancen, die Bedeutung dieser Entwicklung für Europa und die Schweiz sowie über mögliche Folgen für die Arbeitnehmer.
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Doris Fiala-Goldiger wurde am 21. Oktober 2007 als Nationalrätin in die Bundesversammlung gewählt. Sie gehört dort der Kommission Wissenschaft, Bildung und Kultur an. Seit Januar 2008 ist sie Schweizer FDP-Abgeordnete in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates und unter anderem Mitglied der Migrations- und Flüchtlingskommission. Im April 2004 wurde Doris Fiala Präsidentin der FDP des Kantons Zürich, im Juni 2008 gibt sie dieses Amt wieder ab. Zusätzlich zu ihrem politischen Engagement ist Doris Fiala-Goldiger als PR-Beraterin für ihre eigene Firma «relations & more» tätig.
Wir sprachen mit Steven Loepfe über die Bedingungen für einen gelungenen Generationenwechsel.
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Dr. Pierin Vincenz ist CEO der Raiffeisen Group.
Pierin Vincenz verfügt über langjährige Praxis- und Führungserfahrung in verschiedenen Funktionen bei der Schweiz. Treuhandgesellschaft in St. Gallen, beim Schweiz. Bankverein in der Generaldirektion des Bereichs Global Treasury in Zürich und danach als Vizedirektor in Chicago sowie als Vice President und Treasurer bei Hunter Douglas in Luzern; von 1996 bis 1999 als Leiter des Departements Finanz der Geschäftsleitung der Raiffeisen Gruppe. Pierin Vincenz hat zahlreiche VR-Mandate inne.
Wir sprachen mit Pierin Vincenz über den aktuellen Arbeitsmarkt, den War for Talents und über Netzwerkplattformen.
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Walter Borner ist CEO der Zimmerli Textil AG.
Wir sprachen mit Walter Borner über den «Generation Change» bei der Zimmerli Textil AG.
Die Firmengeschichte in
Kürze: 1991 kaufen Hans und Walter Borner die Produktionsfirma von
Zimmerli im Tessin, 1997 die Verkaufsfirma Zimmerli Textil AG in
Aarburg. Walter Borner übernimmt ab Anfang 1998 die Gesamtleitung der
Gruppe als Managing Director. 2007 erfolgt der Verkauf. Walter Borner
bleibt Teilhaber sowie Geschäftsleiter und Verwaltungsrat.
Hans Jörg Schibli ist VR-Präsident der Hans K. Schibli Elektrotechnik AG.
Angelo Ravasio ist Geschäftsführender Inhaber von Spirit of Change.
Wir sprachen mit dem Coaching-Experten über erfolgreiches Change-Management.
Thierry Thévenaz ist seit Dezember 2006 Deputy CEO und Head of Zurich Office der Synthesis Bank. Zuvor war er für verschiedene grosse Bankinstitute sowie als Managing Director bei der Credit Suisse tätig.
Wir sprachen mit Thierry Thévenaz über neuste Trends im Online-Trading.
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Harry Holzheu ist Unternehmensberater für Führungskommunikation.
Wir sprachen mit Harry Holzheu über die Kommunikationsfähigkeiten der Schweizer Manager und die Frage, ob uns Amerikaner und Deutsche rhetorisch überlegen sind.
Udo Hamm ist Managing Director von Prospect Equity.
Wir sprachen mit Udo Hamm über seine eigene Networking-Philosophie und den Unterschied zwischen einem erfolgreichen Networker und einem Kontaktjäger.
«Der menschliche Faktor» - und somit auch Networking - werden zunehmend zum entscheidenden Faktor für den Geschäftserfolg. Udo Hamm gehört zu den gefragten Referenten zum Thema Networking.
change.ch
Udo Hamm, Sie betreiben seit Jahren
erfolgreiches Networking. Haben Sie zu diesem Thema eine persönliche
Philosophie entwickelt?
Matthias Mölleney ist Gründer der Firma peopleXpert GmbH und ehemaliger Personalchef der Swissair.
change.ch
Herr Mölleney, woran denken Sie beim Wort «Change»?
Richard Eisler ist Ökonom und Gründer des Internetvergleichsdiensts comparis.ch.
Giuseppe Stella, Mitglied der Geschäftsleitung.
Klaus J. Stöhlker ist PR- und Kommunikationsberater, Gründer der Klaus J. Stöhlker AG in Zollikon.
Alfred Moeckli, CEO von Tradejet AG.
Erwin Brunner ist CEO der BrunnerInvest AG.
Wir sprachen mit Erwin Brunner über Wealth Management, den Bankenstandort Schweiz und das Schweizer Bankgeheimnis.
change.ch
Was verstehen Sie unter einem Vermögensverwaltungsauftrag?
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Dr. Martin Maurer, Geschäftsführer des Verbands der Auslandbanken.
Reto Ringger, CEO von SAM, Sustainable Asset Management.
Thomas Piske, Vorsitzender der Generaldirektion der LGT Bank in
Liechtenstein, CEO Private Banking Europe und Präsident des
Liechtensteinischen Bankenverbandes.
Wir sprachen mit Thomas Piske über sein Finanzinstitut, internationalen Wettbewerb und Onshore-Märkte.
Die LGT Bank in Liechtenstein hat sich den aktuellen Herausforderungen gestellt und ihre Geschäftsstrategie an die veränderten Erwartungen ihrer Kundschaft angepasst. Thomas Piske, Vorsitzender der Generaldirektion der LGT Bank in Liechtenstein AG, CEO Private Banking Europe und Präsident des Liechtensteinischen Bankenverbandes, unterstreicht die Bedeutung einer Onshore-Strategie. So hat die LGT Bank in Liechtenstein AG vor etwas mehr als einem Jahr den Schritt nach Deutschland, Österreich und Singapur gewagt sowie die Präsenz in der Schweiz massiv ausgebaut.
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Herr Dobelli, Sie sind der Gründer von Zurich.Minds. Sagen Sie uns doch bitte, welche Personen trifft man an Ihren Veranstaltungen? Zurich.Minds versteht sich als Plattform für
herausragend intelligente, kreative und innovative Persönlichkeiten aus
Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft. Politiker sind explizit ausgeschlossen. Die
Leute sind mit viel Leidenschaft dabei; es findet ein reger Austausch von Ideen
und Erfahrungen statt.
Roger Köppel, Chef-redaktor der Weltwoche
Chancen: Die Schweiz steht als Land überdurchschnittlich gut da. Wenn die Schweiz die Schweiz bleibt, sind ihre Aussichten hervorragend. Changes: Ich wünsche mir einen Bundesrat, der sich entschiedener hinter unser Land stellt.
«Wenn Sie alle Macht der Welt hätten, welchen «Change» würden Sie realisieren?»
Otto Ineichen, Unter-nehmer: "Ich würde der Ökologie oberste Priorität einräumen. Nur sie wird möglichst breit abgestützte Sicherheit für alle bringen."
Urs Egger, CEO, Swisscontact und Zürcher FDP-Stadt-ratskandidat: "Ich würde den Armen dieser Welt den Zugang zu Bildung, politischen Rechten und Märkten ermöglichen."
Hansueli Loosli, Coop-Chef: "Mit globaler Wirtschaftpolitik allen Erdbewohnern ein lebenswertes Leben ermöglichen."
Eric Syz, Gründungs-mitglied und General Manager der Bank Syz & Co. AG: "Hätte ich diese Macht, würde ich nicht viel verlangen. Lediglich, dass unsere Finanzindustrie im gleichen Masse die Unterstützung seitens der Behörden und der Medien erfährt, wie dies bei unseren Konkurrenten der Fall ist. Es ist interessant festzustellen, dass sich die angelsächsische Presse stets auf die Seite ihres Finanzplatzes schlägt, während wir einen gewissen Hang zur Selbstgeisselung pflegen. In der Schweiz gehört es zum guten Ton der Medien, systematisch die Banken zu kritisieren, während uns die öffentliche Meinung weitgehend wohlgesinnt ist."
Antoinette Hunziker-Ebneter, CEO, Gründ-ungspartnerin und Vizepräsidentin des Verwaltungsrats Forma Futura Invest AG in Zürich: "Ich würde ein nachhaltiges volks-wirtschaftliches System einführen mit neuen, sinnvollen Zielen für Wachstum, Wohlfahrt und Effektivität. Als neues Instrument würde ich zusammen mit der neuen Generation auf allen Kontinenten eine Betriebswirtschaftslehre entwickeln, welche ökonomische, ökologische und ethische Aspekte integriert."
Kaspar Schuler, Co-Geschäftsleiter von Greenpeace in der Schweiz:"Das sich die Menschen bei jeder grossen Frage zuerst ans Herz statt ans Portemonnaie greifen."
Martin Bisang, CEO, Bellevue Group AG: "Ich möchte die jungen Leute motivieren, in der heutigen Welt etwas Positives in Bewegung zu setzen, am liebsten natürlich, in dem sie Unternehmer werden."
Dr. Hans-Peter Fricker, CEO des WWF Schweiz. "Die sofortige, weltweite Umstellung auf einen Lebensstil, der allen Erdenbewohnern eine sichere Existenz, fernab von Hunger und Mangel, und der Erde als ganzer eine intakte Zukunft garantiert."
Paola Ghillani, Inhaberin, Paola Ghillani & Friends AG: "Ich würde ein wirtschaftliches Modell umsetzen, welches allen Menschen dient. Die entscheidende Frage ist: welche «Art von Menschheit» wollen wir? Welches ist unser Daseinsgrund? Es sollte der Sinn unseres Lebens sein, die Entwicklung der Menschheit in Frieden und Harmonie zu erlauben und aktiv zu fördern."
Urs Winkler, CEO, World Vision Schweiz: "Ich würde die Herzenshaltung der Menschen verändern, so dass nicht mehr Egoismus und Habgier dominieren, sondern wichtige christliche Werte wie Nächstenliebe, Versöhnung und Gerechtigkeit voll zum Tragen kommen. Damit hätten wir eine Welt, in der Frieden herrscht und alle Menschen ein Leben in Würde führen können."
Dr. Pierin Vincenz, CEO der Raiffeisen Group: "Ich würde versuchen, einer wertorientierten Führung stärker zum Durchbruch zu verhelfen: durch motivierte Verantwortungsträger und nicht durch zusätzliche Gesetze."
Otto Ineichen, Unternehmer und Nationalrat: "Ich würde der Ökologie oberste Priorität einräumen. Nur sie wird möglichst breit abgestützte Sicherheit für alle bringen."
Doris Fiala-Goldiger, PR-Beraterin und Nationalrätin: "Wenn ich alle Macht der Welt hätte, würde ich ganz sicher versuchen, die unglaublich schwierige Situation in den Subsahara-Staaten zu verbessern. Diese Länder leiden unter zahlreichen bewaffneten Konflikten, Wasser-knappheiten sowie einer immer grösseren Armut. Aufgrund dessen findet eine zunehmende Völkerwanderung statt. Wir müssen mit friedensfördernden und stabilisierenden Massnahmen dafür sorgen, dass sich die Situation in diesen Ländern entspannt, indem wir uns etwa für eine bessere Governance und gegen Korruption einsetzen. Wenn uns das nicht gelingt, wird das auch für Europa Konsequenzen haben."
Jürg Bucher, CEO, PostFinance sowie Mitglied der Konzern-leitung der Schwei-zerischen Post. "Die Welt steht vor der riesigen Herausfor-derung, für eine nachhaltige Entwicklung zu sorgen, die den nächsten Generationen gute Lebensqualität bietet."
Dr. Fleur Platow ist Finanzkolumnistin: "Ich würde den Prozess der sich wieder öffnende Schere zwischen Arm und Reich auf dieser Welt revidieren. Denn soviel ist gewiss: Die Finanzkrise zeigt ihre Spuren insbesondere in den Elendsvierteln der Schwellenländer – aber nicht nur dort."
Yves Mirabaud, Partner, Mirabaud & Co, Genf: "Natürlich würde ich gerne mehrere «Changes» realisieren. Aber um hier nur einen «Change» zu nennen: Ich wünschte, dass die Privatsphäre garantiert wird. Die Terroranschläge und die Finanzkrise haben den Staaten einen fantastischen Vorwand geliefert, das Leben ihrer Mitbürger zunehmend zu kontrollieren. Das weckt in mir nicht nur schöne Erinnerungen. Das soll allerdings selbstverständlich nicht heissen, dass für die Umgehung der gesetzlichen Normen unseres Wohnsitzlandes ein Freischein ausgegeben werden soll."
Maya Onken, Schulleiterin und Autorin: "Ich würde gerne einmal die herrschenden, von Männern geprägten Machtverhältnisse auf-heben und die Frauen an die Macht kommen lassen. Es würde mich interessieren, was passiert, wenn die Männer zwei Drittel der Weltarbeit leisten, dafür lediglich zehn Prozent vom Gesamtlohn erhalten und nur noch ein Prozent vom Weltvermögen in den Händen halten."

Barack Obamas Slogan lautet: «Change – Yes We Can!» Wie lautet Ihr Slogan?
Renate Schwob, Leiterin Finanzmarkt Schweiz und Mitglied der Geschäftsleitung der Schweizerischen Bankiervereinigung: "Können allein genügt nicht. Es braucht zusätzlich den Willen und die
Bereitschaft, etwas zu tun. In diesem Sinne möchte ich sagen: Yes, we
can, we will and we shall..."
Klaus J. Stöhlker, PR Berater und Autor: "Simply the best."
Daniel Jositsch, SP-Nationalrat und Professor für Strafrecht: "Ich setze mich ein für einen starken, sozialen und ökologischen Kanton Zürich."
Joachim H. Strähle, CEO, Bank Sarasin & Cie AG: "Um das durch die Finanzkrise verlorene Vertrauen der Marktteilnehmer
wieder zurückzugewinnen, müssen wir als Bank Verlässlichkeit und
Qualität garantieren. Entscheidend sind in unserem Business die
Rückbesinnung auf alte Werte wie Kundenorientierung, die Ausrichtung
auf ein effizientes Geschäftsmodell sowie die Definition eines klaren
Leistungskatalogs. Meine Devise lautet hier: „Nur das tun und anbieten,
was wir wirklich gut können.“ Ich bin entsprechend überzeugt, dass der
Markt die von der Bank Sarasin fokussierte Geschäftsstrategie
honoriert. Wir setzen damit nicht auf kurzfristige Gewinnmaximierung,
sondern auf Nachhaltigkeit und Beständigkeit – zwei sehr verlässliche
Werte."
Urs Meier, Unternehmer und Fussballexperte: "Solange es ein Besser gibt, ist gut nicht gut genug."
Natalie Rickli, Nationalrätin: "Für eine selbstbewusste Schweiz."