Wirtschaftsabschwung:
«Krise als Chance sehen»
Esther Notz ist Partner bei KENDRIS private AG und Leiterin der
Niederlassung Luzern. KENDRIS private AG ist eine führende
banken-unabhängige Schweizer Anbieterin von Steuer- und Rechtsberatung,
Management von Trusts, Stiftungen und Gesellschaften einschliesslich
Verwaltungsratsmandaten, Art Management sowie weiteren
Family-Office-Dienstleistungen. KENDRIS verfügt über ein weltweit
etabliertes Netzwerk von Experten. Neben dem Hauptsitz in Zürich hat
das Unternehmen weitere fünf Niederlassungen in Aarau, Basel, Genf,
Lausanne und Luzern.
change.ch sprach mit Esther Notz über die kommenden Herausforderungen der Wirtschaftskrise.
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Das Jahr 2008 war ein ganz besonderes Wirtschaftsjahr und wird aufgrund
der Turbulenzen an den Finanzmärkten in die Geschichte eingehen. Wie
sieht Ihr Rückblick aus?
Die zweite Jahreshälfte 2008 war geprägt von der weltweiten
Finanzkrise, die ein kaum vorstellbares Ausmass erreichte. Auch für
mich persönlich war es ein bewegtes Jahr, das viel Neues gebracht hat:
2008 wurde ich bei der KENDRIS private AG zum Partner gewählt und habe
mit meinem Team aufgrund der grossen Nachfrage neue Büroräume im
Zentrum der Stadt Luzern bezogen. Der gute Start bestätigt uns, dass
die Nähe zu Kunden und Finanzanbietern die erwarteten Vorteile bringt.
Welche Entwicklungen erwarten Sie in wirtschaftlicher Hinsicht für das kommende Jahr?
Die Finanzkrise ist noch nicht ausgestanden. Auch in der Schweiz werden wir noch die eine oder andere negative Botschaft verdauen müssen. Da KENDRIS aus Unabhängigkeits¬¬gründen die Vermögensverwaltung bewusst ausschliesst, spüren wir die Krise weniger unmittelbar als die Banken. Im Gegenteil, für uns als Berater bietet die Situation sogar neue Wachstumsmöglichkeiten: Wir konnten im neuen Geschäftsjahr erneut unseren Umsatz steigern und beschäftigen nun über 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Welchen Mehrwert bietet KENDRIS vermögenden Kunden?
Wir begleiten unsere Kunden langfristig und umfassend. KENDRIS ist die führende banken-unabhängige Schweizer Anbieterin von Steuer- und Rechtsberatung, Management von Trusts, Stiftungen und Gesellschaften einschliesslich Verwaltungsratsmandate, Art Management sowie weiteren Family-Office-Dienstleistungen. Unsere breit abgestützten Kompetenzen ergänzt ein etabliertes Netzwerk von erfahrenen Experten. Deshalb können wir weltweit massgeschneiderte Lösungen anbieten.
Im Januar hat die Amtszeit des neuen amerikanischen Präsidenten Barack Obama begonnen. Welchen Impact wird uns dieser Change bringen?
Mit dem neuen amerikanischen Präsidenten Barack Obama weht in Amerika ein frischer Wind. Die von ihm eingeleiteten Massnahmen scheinen darauf abzuzielen, möglichst schnell aus der Rezession heraus zu kommen. Obama wird sich daran messen lassen müssen, ob er seine Wahlversprechen einhalten und die USA tatsächlich aus der Krise führen kann.
Barack Obamas Slogan lautet: «Change – Yes we can!» Wie lautet Ihr Slogan für 2009?
Mein Slogan für 2009 lautet: «Die Krise als Chance». Herausforderungen haben mich schon immer gereizt. Insofern erlebe ich auch das derzeit schwierige Umfeld als «Wasser auf meine Mühlen», denn mein Anspruch bleibt es, die beste Lösung für Kunden zu finden.
Wir leben in einer sehr dynamischen und veränderungsreichen Zeit. Womit bringen Sie den Begriff «Change» in Verbindung?
«Change» bedeutet für mich ein Neuanfang, eine Herausforderung und zugleich auch eine Chance.
Sie sind vor allem auch auf Top-Immobilien an bevorzugten Lagen spezialisiert. Wie hat sich die Lage dort verändert?
Den Markt für Immobilien an guten Lagen schätze ich als positiv ein, denn Immobilien werden von den Investoren als sicherer empfunden. Private und institutionelle Anleger wollen heute ihr Geld wieder vermehrt in Sachwerte investieren. Dies wird durch die aktuell tiefen Hypothekarzinse und die schwierigen Umstände an den Finanzmärkten begünstigt.
Schliesslich unsere Change-Frage: Wenn Sie alle Macht der Welt hätten, welchen globalen Change würden Sie realisieren?
Wenn ich alle Macht dieser Welt hätte, würde ich dafür sorgen, dass kein Mensch mehr Hunger leiden müsste.
Interview: Zoran Bozanic, Februar 2009
Das Jahresprogramm 2010 des Kunsthaus Zürich steht im Zeichen des Kunsthaus-Jubiläums. Am 17. April 2010 wird das von Carl Moser erbaute repräsentative Haus am Heimplatz 100 Jahre alt. Im ältesten kombinierten Sammlungs- und Ausstellungsinstitut der Schweiz erwarten den Besucher hochkarätige Ausstellungen von der Kunst des 18. Jahrhunderts (Salomon Gessner) über «Van Gogh, Cézanne, Monet – Die Sammlung Bührle» bis zur zeitgenössischen Fotografie von Thomas Struth. Höhepunkt im Herbst ist eine Hommage an Picasso.
Der Art Banking Club verfügt über ein internationales Netzwerk an diversen Künstlern: Maler, Skulpturisten, Fotografen, Fashion- und Schmuckdesigner, Musiker, etc.
Es wird uns eine Freude sein, Ihnen diese Künstler hier in Form eines
persönlichen Interviews vorzustellen. Besuchen Sie uns bald wieder -
es würde uns freuen.
Highlights der Kunstausstellung: Private Viewing by Courtney Forbes, Samstag 26. Oktober 2009
Britta Dietsche Galerie Contemporary Art präsentiert den Schweizer Künstler Urs Jelen und seine Ausstelung: New York – The Meat-Packing-District (MPT) vom 03.09. – 30.10.2009. Hier ein paar Impressionen der Vernissage vom 03.09.09.
Event-Coverage: Video l Bild l Text
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