Unternehmererfolg:
«Networking, Mut zum Risiko, Anderssein und Zielstrebigkeit»
Frank M. Rinderknecht ist CEO der Rinspeed AG. Nach dem
Maschinenbaustudium an der ETH Zürich gründete Frank M. Rinderknecht
1979 die Rinspeed AG mit Sitz in Zumikon (ZH). Er ist berühmt für seine
aussergewöhnlichen Fahrzeugkreationen. Der Name Rinspeed steht seit
Jahrzehnten für Innovation, Vision und Kreation.
Wir sprachen mit Frank M. Rinderknecht über Erfolg, Luxus und Lebensqualität.
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change.ch
Herr Rinderknecht, wie erklären Sie sich Ihren Erfolg mit Rinspeed?
Frank M. Rinderknecht
Entscheidend sind: Emotionen, Mut zum Risiko und Anderssein, Hartnäckigkeit und Zielstrebigkeit.
Diese Gefahr des Abhebens sehe ich zum Glück bei mir nicht. Zumal ich mich nicht erden, sondern eher «wassern» würde.
Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben?
Tolerant, offen und mit grossem Fokus auf das selbstständige Arbeiten aller Mitarbeiter.
Welche Bedeutung hat Luxus für Sie?
Zeit für meine Familie, Freunde und mich zu haben.
Was bedeutet für Sie Lebensqualität?
Meinen eben erwähnten Luxus und eine frische Brise auf dem Meer im Segelboot.
Wie werden die ökologischen Veränderungen und der Ölpreis die Entwicklung des Autos beeinflussen?
Aber sicher doch. Sparsamere und ökologisch vorteilhaftere Fahrzeuge werden mehr und mehr gesucht. Die Dinosaurier haben den Zenith bekanntlich überschritten.
Wir leben in einer veränderungsreichen Zeit. Womit bringen Sie den Begriff «Change» in Verbindung?
«Change» heisst für mich: Aufbruch zum Neuen, aber auch Aufräumen mit der Vergangenheit.
Schliesslich unsere «Change»-Frage: Wenn Sie alle Macht der Welt hätten, welchen «Change» würden Sie realisieren?
Dass ich mehr als nur eine Sache oder Unstimmigkeit in dieser Welt ändern oder verbessern könnte.
Herr Rinderknecht, besten Dank für dieses Interview.
Interview: Zoran Bozanic und Benjamin Manz
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Unsere Leser fragen.
Frank M. Rinderknecht antwortet.
Weshalb haben Sie sich entschieden, ausgerechnet Porsches zu tunen?
(Malon Zito)
Der Porsche mit seiner Sportlichkeit und Qualität passt bestens zu Rinspeed.
Welche signifikante Innovation in der Autoindustrie sehen Sie in der nahen Zukunft?
(Ivan Stokic)
Eine signifikante Umstellung muss die Wahrnehmung des Fahrzeuggewichtes werden. Anstelle von leichten Autos bauen wir bisher viel zu schwere Fahrzeuge. Das muss sich aus ökologischen – aber auch aus ökonomischen – Gründen ändern.
Welche Tugenden sind wichtig für einen erfolgreichen Unternehmer?
(Roland Tschäppeler)
Geradlinigkeit, Ehrlichkeit und langfristiges Denken. Kurzfristiger «Shareholder-Value» ist ein grosser Feind der Wirtschaft.
Welche Autos fahren Sie? Warum gerade diese?
(Peter Young)
Hauptsächlich einen Mini Cooper S. Er ist klein, wendig, spritzig und kann fast überall in eine Lücke gestellt werden.
Was halten Sie vom Hummer – ist er strassentauglich?
(Adrian Nussbaumer)
Tauglich schon, aber nicht mehr zeitgemäss.
Der Klimawandel und hohe Ölpreis füllen die Schlagzeilen: Denken Sie auch, dass die Zeit nun reif ist für das Elektromobil?
(Sandra Felder)
Aber sicher. Es gibt noch einige knifflige Probleme – wie beispielsweise die Ladezeit und Reichweite – für längere Fahrten zu lösen. Aber für das tägliche «Commuting» reicht es heute schon allemal.
Das Jahresprogramm 2010 des Kunsthaus Zürich steht im Zeichen des Kunsthaus-Jubiläums. Am 17. April 2010 wird das von Carl Moser erbaute repräsentative Haus am Heimplatz 100 Jahre alt. Im ältesten kombinierten Sammlungs- und Ausstellungsinstitut der Schweiz erwarten den Besucher hochkarätige Ausstellungen von der Kunst des 18. Jahrhunderts (Salomon Gessner) über «Van Gogh, Cézanne, Monet – Die Sammlung Bührle» bis zur zeitgenössischen Fotografie von Thomas Struth. Höhepunkt im Herbst ist eine Hommage an Picasso.
Der Art Banking Club verfügt über ein internationales Netzwerk an diversen Künstlern: Maler, Skulpturisten, Fotografen, Fashion- und Schmuckdesigner, Musiker, etc.
Es wird uns eine Freude sein, Ihnen diese Künstler hier in Form eines
persönlichen Interviews vorzustellen. Besuchen Sie uns bald wieder -
es würde uns freuen.
Highlights der Kunstausstellung: Private Viewing by Courtney Forbes, Samstag 26. Oktober 2009
Britta Dietsche Galerie Contemporary Art präsentiert den Schweizer Künstler Urs Jelen und seine Ausstelung: New York – The Meat-Packing-District (MPT) vom 03.09. – 30.10.2009. Hier ein paar Impressionen der Vernissage vom 03.09.09.
Event-Coverage: Video l Bild l Text
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