Strategieausblick der Sarasin Gruppe: Das Ende vom Anfang
Burkhard Varnholt, Chief Investment Officer
«Die Möglichkeiten der Fiskalpolitik sind grösstenteils ausgeschöpft und
zudem politisch umstritten. Vor diesem Hintergrund wurden einige der
geldpolitischen Krücken zur Stützung der globalen Konjunktur inzwischen
beiseite gelegt, wenn auch mit gemischten Ergebnissen. So hat
beispielsweise der Schweizer Franken nach dem Ende der kostenintensiven
und ambitionierten staatlichen Devisenmarktinterventionen jüngst sein
Allzeithoch gegenüber dem Euro erreicht. Die Europäische Zentralbank
(EZB) musste auf dem Höhepunkt der Griechenland-Krise im Mai 2010
nachgeben und akzeptiert nun auch minderwertige Staatsanleihen in ihrer
Bilanz, obwohl sich die Währungshüter ursprünglich dazu verpflichtet
hatten, niemals direkt an den Anleihemärkten zu intervenieren.
Andererseits ist der Kollaps am Anleihemarkt ausgeblieben, den viele –
so auch wir – infolge des auslaufenden Kaufprogramms für britische
Staatsanleihen befürchtet hatten. Kompensierend wirkte hier das Engagement ausländischer Notenbanken und Finanzinstitute.»
«Die Schweiz hat sich gegenüber der Finanzkrise als recht resistent erwiesen, zumal im internationalen Vergleich»
Michel Dérobert, Geschäftsführer der Vereinigung Schweizerischer Privatbankiers
Die im Sommer 2007 ausgebrochene Finanzkrise liegt bereits drei Jahre zurück. Ungeachtet einiger Remissionsphasen ist es jedoch nicht gelungen, sie in den Griff zu bekommen. Sie hat sich sogar auf einige Länder der Eurozone ausgeweitet. Nachdem sich die Staaten stark verschulden mussten, um insbesondere (aber nicht nur) den Banken zu Hilfe zu eilen, sind sie nun versucht, diese den politischen Preis dafür zahlen zu lassen. Es zeichnen sich drei verschiedene Reaktionsweisen auf reglementarischer, budgetpolitischer und fiskalpolitischer Ebene ab.
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2010: ein verlorenes Jahr für Aktien?
Zu Jahresbeginn glaubten zahlreiche Analysten, für 2010 seien ein
kräftiges Gewinnwachstum (25 %), attraktive Aktienrenditen und magere
Renditen für Staatsanleihen zu erwarten. Wenn man auf die bisherige
Entwicklung zurückblickt, haben sie sich in all diesen Punkten geirrt.
Beim Gewinnwachstum waren sie nicht optimistisch genug – die Gewinne
werden um über 30 % zulegen –, und im Hinblick auf die Aktienrenditen
waren sie zumindest bis jetzt zu optimistisch. Und bei Anleihen lagen
sie wirklich völlig falsch. Kein Wunder, dass sogar einige der
gewieftesten Hedgefonds-Manager ein schlechtes Jahr haben. Was, wenn
nicht ein kräftiges Gewinnwachstum, solide Bilanzen und moderate
Bewertungen, sollte für Aktien sprechen?
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Swetlana Reutener ist selbstständige Beraterin und Trainerin im Bereich interkulturelle Kompetenz Schweiz-Russland.
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Impressionen der Schweizer Fachmesse für Marketing, Kommunikation, Event und Promotion - aus der Sicht unseres Fotografen Courtney Forbes.
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Der Bankrat der Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat Bruno Meier, Chief Risk
Officer (CRO) und Mitglied der Generaldirektion, per 1. Januar 2011 zum
stellvertretenden CEO ernannt. Er tritt die Nachfolge von Charles
Stettler an, der Ende Dezember 2010 in den Ruhestand tritt. Bruno Meier, geboren 1952, wurde vom Bankrat der Zürcher Kantonalbank
(ZKB) zum neuen Stellvertreter des CEO Martin Scholl ernannt. Der Eidg.
dipl. Bankfachexperte, der als Mitglied der Geschäftsleitung seit 1.
April 2008 als Chief Risk Officer (CRO) bei der ZKB amtet, ersetzt per
1. Januar 2011 Charles Stettler, Mitglied der Generaldirektion und
Leiter der Geschäftseinheit Firmenkunden, der per Ende Jahr in den
Ruhestand tritt.
Manfred Knof, CEO Allianz Suisse
Im Lebengeschäft hat die Allianz Suisse in einem insgesamt schrumpfenden Markt ihre Bruttoprämien im ersten Semester 2010 um 5,0 Prozent auf 1’477 Mio. Franken gesteigert. Das Wachstum resultiert aus dem Kollektivlebengeschäft, das einen Zuwachs von 10,2 Prozent verzeichnete. CEO Manfred Knof begründet dieses überdurchschnittliche Wachstum mit dem bedarfsgerechten Produktangebot der Allianz Suisse: „Unser Vollversicherungsmodell entspricht dem Wunsch der kleinen und mittelgrossen Unternehmen nach Sicherheit in der beruflichen Vorsorge.“ In Einzelleben sank das Prämienvolumen, insbesondere wegen einem Rückgang bei den
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Indien ist als weltweiter Wachstumstreiber auf eine intakte Energieversorgung angewiesen. Nachdem importierte fossile Brennstoffe bislang den Strommix dominierten, soll sich dies nun ändern: Das bestehende Defizit in der Energieversorgung und die steigende Energienachfrage will die indische Regierung vermehrt durch einheimische erneuerbare Energien decken. Dieses Ziel eröffnet indischen Herstellern von Wind- und Solaranlagen Perspektiven. Wer davon profitieren könnte, zeigt die aktuelle Nachhaltigkeitsstudie «Erneuerbare Energien 2010» der Bank Sarasin.
Hongkong bei Nacht: Investoren werden an die Börse gelockt (Foto: pixelio.de, Michael Lemke)
Nach dem geglückten Megabörsegang der Agricultural Bank of China drängen nun auch Energieversorger aus dem Reich der Mitte auf das Parkett. Wie das Handelsblatt heute, Mittwoch, berichtet, streben die China Huaneng Group und Datang den IPO ihrer Ökostrom-Sparten an. Je eine Mrd. Dollar könnten die Emissionen ausmachen. Die IPO-Erlöse sollen in erneuerbare Energien investiert werden. Die IPO-Pläne der beiden Unternehmen stossen auf Gegenliebe bei Händlern und Investoren. Denn Branchenkenner trauen der regenerativen Energiebranche noch weiteres Wachstum zu. Anteile an den Gesellschaften zu halten, ist laut Insidern langfristig sinnvoll. China Huaneng will die Assets seiner Ökostrom-Sparte frühestens Anfang Oktober an die Börse bringen.
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Das Finanzzentrum Dubai leidet
Einst renommierte Brokerhäuser in den Vereinigten Arabischen Emiraten geben im Zuge der Krise reihenweise auf. Der Grund: Die durchschnittlichen Handelsvolumen haben sich allein in Dubai binnen eines Jahres mehr als halbiert. Die Statistik zeigt das Ausmaß der Probleme: Vor einem Jahr wurden noch 477 Mio. Aktien am Tag gehandelt. Heute sind es im Schnitt nur noch 172 Mio. Wertpapiere. Wegen der Lage kapitulierten 2010 bislang zwölf Brokerfirmen.
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Menschen in China: Nur wenige profitieren direkt vom Aufschwung (Foto: aboutpixel.de / Jacques Kohler)
Gemessen an der Gesamtwirtschaftsleistung hat China Japan überholt, von einem Gleichstand mit der entthronten Nummer 2 ist der Rote Drache jedoch noch weit entfernt. Das chinesische BIP belief sich im zweiten Quartal des laufenden Jahres auf rund 1,34 Bio. Dollar, jenes von Japan auf etwa 1,29 Bio. Dollar. Somit haben die Chinesen zwar rechnerisch die Japaner überholt, aufgrund des massiven Unterschiedes in der Bevölkerungszahl muss dieses Ergebnis jedoch differenziert betrachtet werden.
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Hans A. Bernecker, Börsenexperte und Buchautor: Der gestrige Kursverlauf an den Weltbörsen mit Fortsetzung heute, zeigt Ihnen deutlich, wie Märkte reagieren, wenn sie bis an die Grenzen des Vertretbaren ausgereizt werden, positiv wie negativ. Eine Minute vor Sonnenaufgang ist es am Kältesten. Das weiss jeder aus dem Physikunterricht oder auch aus der Erfahrung. Wir halten dies ausdrücklich fest.
Möchten Sie unserer Business Community beitreten? Für Fragen und weitere Informationen sind wir gerne für Sie da.
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Change-Event-Coverage: Zwei Bücher ein Thema: Der Finanzplatz Schweiz. Organisiert wurde diese Veranstaltung vom Bank Kader Verein Zürich. Hier eine kurze Zusammenfassung.
Aufbruch in ein neues Unternehmertum. Unter diesem Motto fand die 3.
Grass Arena im Dolder Grand Hotel in Zürich statt. Auch dieses Jahr
waren namhafte Referenten eingeladen: Barbara Janom Steiner, Regierungsrätin Kanton Graubünden, Roberto Lombardini, Verwaltungsratspräsident Axpo Holding, Alois Vinzens, CEO Graubündner Kantonalbank, Marco Torriani, CEO Hotel Mandarin Oriental in Genf und Arno Del Curto, Trainer HC Davos. Die Moderation übernahm Martin Spieler, Chefredaktor Handelszeitung.
Für den Ausbau der umfassenden Beratung unserer Kunden, suchen wir einen erfahrenen und engagierten Private Banker mit eigenem Kundenstamm sowie -assets.
Julia Meyer: «Roger Federer fällt mir ein, als sehr gut gekleideter Herr, der im Anzug immer eine gute Figur macht. Auch Bligg versteht sich gut darin, sich elegant zu kleiden, insbesondere die Kombination mit Accessoires gefällt mir bei ihm. Auch Dieter Meier kombiniert seine Anzüge gekonnt mit Accessoires. Pierce Brosnan in «The Thomas Crown Affair» widerspiegelt für mich den perfekten Boss. Oder natürlich auch Richard Gere in «Pretty Woman». In der Schweiz wäre Ivo Sacchi ein Beispiel für einen gut gekleideten Geschäftsherrn.»
Jeremy Rifkin, US-amerikanischer Soziologe, Ökonom, Publizist sowie Gründer und Vorsitzender der Foundation on Economic Trends: "Menschen sind von Natur aus nicht aggressiv und egoistisch, sondern empathisch, also mitfühlend, so Rifkins kontroverse These. Um globale Herausforderungen wie Wirtschaftskrise oder Klimawandel zu bewältigen, brauchen wir ein neues Denken und ein verändertes Menschenbild auf der Grundlage der Empathie. Das heisst, wir müssen unsere wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Modelle ändern, um die Erde zu retten."
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Wenn Sie alle Macht der Welt hätten, welchen "Change" würden Sie realisieren? Lesen Sie hier was Martin Bisang, Joachim H. Strähle, Eric Syz, Dr. Pierin Vincenz, Jürg Bucher, Frank M. Rinderknecht, Adolf E. Real gesagt haben.
Wir leben in einer sehr dynamischen und veränderungsreichen Zeit. Womit bringen Sie den Begriff «Change» in Verbindung? Lesen Sie was Paola Ghillani, Fleur Platow, Renate Schwob, Carolyn Baechler und viele mehr geantwortet haben.
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