Finanzplatz Schweiz verteidigt seine Stellung - Deutsche Finanzzentren fallen weiter zurück
Im internationalen Vergleich der weltweit bedeutendsten Finanzzentren hat die Schweiz ihre starke Stellung verteidigt. Sowohl Zürich als auch Genf befinden sich mit den Plätzen sieben und acht nach wie vor in den Top-Ten der global wichtigsten Standorte, wie der Global Financial Centres Index der Z/Yen Group in Zusammenarbeit mit der City of London Corporation aufzeigt. Dabei ist der Schweizer Bankenmarkt von einem starken Verdrängungswettbewerb und einem deutlichen Vertrauensverlust seitens der Kunden gezeichnet.
"Um das Vertrauen zurück zu gewinnen, kann man dem Kunden nicht einfach das nächstbeste Produkt verkaufen", heißt es von dem Beratungsinstitut Accenture. Die Bankvertreter seien daher zu der Erkenntnis gelangt, sich dem Best-Advice-Ansatz zu verschreiben - einer Beratung, die auf die Bedürfnisse des einzelnen Kunden eingeht. "Wie gut diese Erkenntnis in der Praxis umgesetzt wird, muss sich erst weisen. Letztlich müssen sich die einzelnen Banken durch Produkte differenzieren, die den Kundenbedürfnissen entsprechen", so die Experten.
Lehman Brothers wagt riskanten Neustart - Abwicklungsgesellschaft soll verwertbare Aktiva bündeln
Der im September 2008 kollabierte Investmentgigant Lehman Brothers will einen Neustart wagen. Zu diesem Zweck soll das Insolvenzverfahren möglicht schnell beendet und ein großer Konzernumbau realisiert werden. Außerdem will man ein neues Unternehmen für die Vermögensverwaltung, Lamco, gründen. Dieses soll das Management einzelner Sparten übernehmen. Dazu zählen unter anderem die Geschäfte mit Immobilien und Hypotheken sowie Anlagen, Derivaten und Beteiligungen.
mehr..Erfolgreicher Abschluss der Transaktion: Deutsche Bank neue Eigentümerin der Sal. Oppenheim Gruppe
Das Bankhaus Sal. Oppenheim jr. & Cie. hat ein neues Kapitel in
seiner Unternehmensgeschichte aufgeschlagen. Nach Zustimmung der
zuständigen Wettbewerbs- und Aufsichtsbehörden, konnte die Transaktion zur Übernahme der Sal.
Oppenheim Gruppe durch die Deutsche Bank erfolgreich abgeschlossen
werden. Mit Wirkung zum 15. März 2010 ist damit Deutschlands größtes
Finanzinstitut und eine der weltweit führenden Banken, die Deutsche
Bank AG, neue Eigentümerin der Sal. Oppenheim jr. & Cie. S.C.A.
Wilhelm von Haller, Vorsitzender des Vorstands von Sal. Oppenheim jr.
& Cie., erklärte dazu: „Wir freuen uns sehr, dass unserer
Eigenständigkeit auch unter der neuen
Eigentümerschaft sichergestellt ist. Damit geht unser Bankhaus gestärkt
aus dieser Phase des Umbruchs hervor.“ Sal. Oppenheim wird als
eigenständige Bank mit Konzentration auf die integrierte
Vermögensverwaltung für private und institutionelle Kunden innerhalb
der Deutschen Bank Gruppe weitergeführt. „Unsere oberste Devise
bleibt die Unabhängigkeit in der auf die individuelle
Vermögenssituation unserer privaten und institutionellen Kunden
ausgerichteten Beratung“, erklärte von Haller.
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Härterer Wettbewerb und Regulierung sorgen für Umbruch am Finanzplatz.
Die Wirtschaftskrise hat am Finanzplatz Schweiz tiefe Spuren
hinterlassen. Bis 2015 ist im Bankensektor daher mit tiefgreifenden
Veränderungen zu rechnen, wie das Beratungsinstitut Accenture und der
Verband Schweizerischer Kantonalbanken aufzeigen. Banken müssten sich
auf einen "deutlich verschärften Wettbewerb", anhaltenden Margendruck,
stärkere Regulierung und veränderte Kundenbedürfnisse einstellen. Das
Marktumfeld dürfte für die Häuser schwierig bleiben. Eine
Branchenkonsolidierung sei vor allem bei Privat- und Regionalbanken die
Folge.
Da Investitionen in Öl- und Gasfelder zurückgehen und die Erschließung immense Ausgaben verursacht, gehen Experten für 2011 von einem neuen Ölpreishoch aus. Selbst die gefürchtete 150 Dollar-Marke pro Barrel Öl wird thematisiert und könnte den gerade erst wieder in Gang gekommenen Konjunkturmotor abwürgen. Dass die Ukraine angekündigt hat, Stromlieferungen in die Slowakei, Ungarn und Rumänien für vier Wochen zu stoppen, dürfte den Preisen weiteren Auftrieb geben.
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Olivier Laube, Immobilien Channel Manager, change.ch GmbH
Die Vermarktung von Luxus-Immobilien ist eine "Königsdisziplin". Diskretion, richtig ausgewählte Zielgruppenansprache, professionelle Präsentation der Wohnobjekte – diese und andere Punkte müssen im Vermarktungsprozess berücksichtigt werden. change.ch ist daran, den Immobilien-Channel neu auszurichten – mit Videobotschaften, Interviews, redaktionellen Beiträgen, Bildgalerien und News aus der Immobilien-Welt. Dabei möchten wir uns exklusiv auf sechs Immobilienfirmen aus dem Luxus-Segment beschränken. Bei der Auswahl der Firmen werden wir den verschiedenen Wohnregionen in der Schweiz gerecht werden.
Zum wiederholten Mal ist die Debatte um das Bankgeheimnis aufgeflammt. Seit Berlin sich für den Kauf einer CD mit Daten von deutschen Steuersündern entschieden hat, steht das Thema abermals auf der tagespolitischen Agenda. Eine "Kriegserklärung" und eine "moderne Form des Banküberfalls" sei der Versuch, das Bankgeheimnis ins Wanken zu bringen, schäumen Schweizer Konservative und Rechtspopulisten. "Lüge" und "Mythos" mache die Schweiz attraktiv für kriminelle Transaktionen, kontert die Gegenseite. Dabei scheint die Diskussion längst überholt.
mehr..Die chinesische Wirtschaft baut ihre Führungsrolle in der Weltwirtschaft weiter aus und wird bis zum Jahr 2030 die USA als grösste Volkswirtschaft der Welt ablösen. Diese Ansicht vertritt die Fondsgesellschaft Pioneer Investments in einem aktuellen Marktkommentar. „Die vergangenen Jahre haben gezeigt, welche Dynamik und welches Potenzial in Chinas Wirtschaft stecken; besonders auch in der Krise. Dieser Trend wird sich weiter verstärken“, kommentiert John Pollen, Fondsmanager des Pioneer Funds – Emerging Markets Equity, den Aufstieg des Landes.
mehr..1947 begann Wilhelm Schmidlin in Oberarth (SZ) Badewannen anzufertigen. In der dritten Generation wird in der einzigen Schweizer Stahlbadewannenfabrik heute die Hälfte aller in der Schweiz installierten Bade- und Duschwannen aus Stahl hergestellt, emailliert und an den Sanitär-Fachhandel ausgeliefert. Seit 2007 sind die Brüder Urs und Beat Wullschleger Geschäftsführer des erfolgreichen Familienbetriebs.
change.ch im Gespräch mit Beat Wullschleger, einem der Geschäftsführer der Wilhelm Schmidlin AG.
mehr..Nahezu 200 Kunden, Behördenvertreter und auch Medien kamen auf Einladung der Grass & Partner AG, dem wohl bekanntesten Outplacement/Bestplacement-Unternehmen in der Deutschschweiz, zum Dolder Grand Hotel hoch über Zürich, um von prominenter Seite Meinungen, Anregungen und Antworten auf die gegenwärtige Wirtschaftslage...
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Artmann: «Es gilt, die Schweizer Wirtschaft selbstbewusst und eigenständig im globalen Markt zu positionieren.» Barbara Artmann
ist Besitzerin und CEO der Aargauer Schuhfirma Künzli Swiss Schuh AG.
Sie ist Swiss-Award-Gewinnerin 2009 im Bereich Wirtschaft. Am
diesjährigen Alpensymposium trat Barbara Artmann als Referentin
auftreten. change.ch befragte sie zu aktuellen Schweizer «Changes» und
«Challenges».
Josef Ackermann: «Ich persönlich als Bürger finde, dass man gestohlene Daten von einem anderen Staat nicht erwerben solle», sagte der Schweizer gegenüber der deutschen Tageszeitung «Die Welt». Andererseits sollte die Schweiz alles tun, um in der Frage des Bankgeheimnisses Fortschritte zu erzielen, damit in Zukunft solche Steuerthemen nicht mehr entstünden, sagte Ackermann weiter.
Die Genfer Niederlassung der Vontobel-Gruppe wird neu von Jean-Pierre de Glutz geleitet. Er tritt die Nachfolge von Cédric Anker an, der sich entschieden hat, die Vontobel-Gruppe zu verlassen. Mit Jean-Pierre de Glutz vertraut die Vontobel-Gruppe die Leitung ihrer Genfer Niederlassung einem sehr erfahrenen und versierten Private Banker und Manager an. De Glutz ist Ende 2009 im Rahmen der Übernahme der Commerzbank Schweiz (AG), für die er über 20 Jahre in verschiedenen Führungspositionen tätig war, zur Vontobel-Gruppe gestossen.
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