12. März 2010
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Global Change

Klimawandel bringt Alpen Flutkatastrophen

Jahrhundert-Hochwasser werden fünfmal häufiger

Eine Folge der globalen Erwärmung sind häufigere und stärkere Hochwasser in den Bergen. Das bestätigen nun Forscher der politechnischen Universität Turin in der Zeitschrift Geophysical Research Letters. Sie untersuchten Abflussdaten aus 27 Beobachtungsstationen der Schweizer Alpen und berechneten, inwiefern das Risiko für Hochwasser im Gebirge mit Temperatur, Niederschlag und Höhenlage zusammenhängt.

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Solarmodule: Kein Ende des Preisverfalls

Hersteller 2010 weiter unter Druck - Konsolidierung erwartet

In der Solarbranche ist nach dem Krisenjahr 2009 vorerst kein Ende der Turbulenzen in Sicht. Obwohl auf dem Weltmarkt 2010 mit einem deutlichen Wachstum zu rechnen ist und sich wieder mehr Optimismus breit macht geraten die Hersteller weiter unter Druck. Grund dafür sind die nach wie vor fallenden Preise für Solarmodule, die die Margen der Unternehmen schrumpfen lassen.

Preise um 40 Prozent gefallen! "Der Preisverfall ist nicht gestoppt", betont Michael Ziegler, Geschäftsführer des Solar-Marktforschers Meine Solar. Von der Entwicklung profitieren zwar die Verbraucher in Form billigerer Angebote. So ist der Preis für schlüsselfertige Photovoltaik-Anlagen 2009 im Durchschnitt um 20 Prozent gesunken, wie Meine Solar aufzeigt. Bei den Herstellern ist in diesem Jahr jedoch mit einer stärkeren Branchenkonsolidierung zu rechnen. "Diese wird sich ab dem dritten Quartal bemerkbar machen", meint Ziegler.

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Global Change: Nordsee als Kraftwerk

Windparks

30 Mrd. Euro Projekt mit neun Regierungen in Planung. Die Energiezukunft Europas könnte in der Nordsee liegen. Regierungen von neun Anrainerstaaten planen ein gewaltiges 30 Mrd. Euro teures Energienetzwerk, das verschiedene erneuerbare Energiesysteme miteinander vereint. Formell soll das Projekt noch im Jänner 2010 beschlossen werden, berichtet der Guardian.

Mit dem Netzwerk, das Windturbinen an der Nordküste Schottlands mit Solarpanelen in Deutschland und Wellenkraftwerken vor Belgien und Dänemark verbindet, soll das Argument der "Unvorhersehbarkeit" bei der Energieherstellung aus erneuerbaren Quellen ausgehoben werden. Mit dem Netzwerk kann Strom über Unterseekabel quer über den Kontinent transportiert werden, egal ob er von Windrädern in Schottland oder in Dänemark kommt.

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Weltbank schiebt Mega-Solarprojekt an

5,5 Milliarden Dollar für ein Gigawatt Strom
Die Weltbank hat ein riesiges internationales Solarprojekt angekündigt. Gemeinsam mit verschiedenen Investoren will das Institut über 5,5 Mrd. Dollar bereit stellen, um in fünf arabischen Ländern solarthermische Kraftwerke zu errichten. Eigenen Angaben zufolge will sich die Weltbank mit einer Anschubfinanzierung in Höhe von 750 Mio. Dollar beteiligen. Die restlichen rund 4,85 Mrd. Dollar würden bei anderen Investoren mobilisiert. In den Kraftwerken soll künftig ein Gigawatt Strom erzeugt werden. Die aktuelle Leistung thermischer Solarkraftwerke weltweit würde damit verdreifacht.

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Klimagipfel Kopenhagen: Ausgang ungewiss

Erneuerbare Energietechnologien profitieren langfristig
Vom 7. bis 18. Dezember 2009 findet in Kopenhagen die 15. Konferenz der Rahmenvereinbarung der Vereinten Nationen zur Eindämmung des Klimawandels (UNFCCC) statt. Je nachdem, ob es bei allgemeinen Absichtserklärungen bleibt oder zu konkreten Vereinbarungen kommt, wird dies unterschiedliche Auswirkungen auf die globale Klimapolitik haben und die Aktienmärkte unterschiedlich beeinflussen. Doch auch wenn – wie von vielen erwartet – Kopenhagen nicht der grosse Wurf wird: Der in der Energiewirtschaft begonnene Umgestaltungsprozess wird nicht mehr gestoppt werden. Der erneuerbare Energiesektor profitiert und bleibt langfristig attraktiv. In Kopenhagen soll ein Nachfolgeabkommen des Kyoto-Protokolls von 1997 vereinbart werden. Die Industrieländer und – mit ihrer finanziellen Unterstützung – auch die Schwellenländer sollen sich neben langfristigen (2050) auf mittelfristige Reduktionsziele (2020) verpflichten. Der Ausgang der Verhandlungen ist ungewiss, von Euphorie ist wenig spürbar. Dennoch wächst der Handlungsdruck auf die einzelnen Nationen weiter. Denn angesichts der schwindenden Öl- und Gasressourcen ist eine Umgestaltung des Energiesystems nötig, die in die gleiche Richtung läuft, wie es die Lösung der Klimafrage erfordert.

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Global Change: Signale für weltweite Erholung in der Solarindustrie

Das Geschäft mit Solarenergie wird sich nach dem Dämpfer in Folge der Wirtschaftskrise bereits nächstes Jahr kräftig erholen. Dies bestätigt die aktuelle Nachhaltigkeitsstudie der Bank Sarasin, die soeben unter dem Titel "Solarwirtschaft – grüne Erholung in Sicht" erschienen ist. Das globale Wachstum 2010 im Photovoltaikmarkt (PV) wird von ihr auf 46% geschätzt. Zwar gehört die Schweiz nicht zu den global relevanten Wachstumsmotoren, doch auch sie wird bei der Solarenergie deutlich zulegen können. Besonders in den Bereichen Forschung und Entwicklung neuer Technologien sind Schweizer Unternehmen weltweit führend. Hierzu zählt u.a. Airlight Energy (ALE) aus dem Bereich solarthermischer Kraftwerke. Das Unternehmen hat einen neuartigen Solarkollektor auf der Basis einer pneumatisch stabilisierten Struktur entwickelt und wartet mit einem Solarreceiver auf, der anstelle von Öl oder Wasser Luft als Wärmeträger nutzt und dank günstiger und einfacher Installation nur halb so viel kosten wird wie eine herkömmliche Konstruktion.

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Klimaschutz macht die Welt gesünder

Climate ChangeClimate Change: Rückgang tödlicher Krankheiten durch weniger Treibhausgase

Viele Maßnahmen des Klimaschutzes können direkt die Gesundheit großer Bevölkerungsteile verbessern. Zu diesem Schluss kommt eine Reihe von Untersuchungen, die in der Zeitschrift "The Lancet" veröffentlicht wurde. Die Forscher verglichen dazu, wie sich verschiedenste Maßnahmen zur Verringerung des Treibhausgas-Ausstoßes in verschiedenen Sektoren auf das Auftreten von Krankheiten auswirken würden. Um auf Unterschiede zwischen Industrie- und Entwicklungsländern einzugehen, wurde das Modell an den Beispielen England und Indien angewandt.

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Solarfirmen mit glänzenden Aussichten

Branche wird optimistischer und will über Grenzen hinaus wachsen
Die Solarbranche musste in der Krise weltweit deutliche Rückschläge hinnehmen. Mittlerweile verbreitet sich jedoch wieder Optimismus, wie die Strategieberatung Simon-Kucher & Partners aufzeigt. In Europa, den USA und China rechnen die Unternehmen im kommenden Jahr mit einem deutlichen Wachstumsschub. Zurecht, meint Commerzbank-Analyst Robert Schramm: "2010 gehen wir von einem Ausbau der weltweit installierten Solarleistung um 61 Prozent aus", so der Fachmann.

Der rapide Vormarsch der Solarunternehmen sei angesichts der Wirtschaftskrise zwar gebremst worden. Dennoch wachse die Branche auch in diesem Jahr um 25 Prozent. Im kommenden Jahr sei zudem mit einem Umsatzwachstum von 46 Prozent zu rechnen, verdeutlicht Schramm gegenüber pressetext. Der Modulpreisverfall werde sich mit minus acht Prozent im ersten Quartal 2010 aber noch moderat fortsetzen.

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Global Change: USA und China planen gemeinsame Windkraftfarm

WindkraftEin Joint Venture zwischen China und den USA baut bis 2011 eine fast 15.000 Hektar große Windkraftfarm in West-Texas. Die Projektverantwortlichen gaben in der Nacht auf heute, Freitag, bekannt, dass die Turbinen in der Volksrepublik gefertigt und bereits ab März kommenden Jahres in die Vereinigten Staaten geliefert werden. In schon zwei Jahren soll die Farm 600 Megawatt Strom produzieren. Die Kosten von 1,5 Mrd. Dollar werden neben US-Regierungszuschüssen zum Großteil von chinesischen Investoren getragen.

Kreditklemme und fallende Ölpreise belasten
Initiativen im regenerativen Windbereich zwischen den USA und China kommen nicht von ungefähr. Denn bedingt durch die Krise sind Kapitalgeber für Windenergie selten geworden. So wurden viele bereits geplante Vorhaben zurückgestellt oder vollständig aufgelöst. Zudem haben der Branche die seit Sommer 2008 bis heute kontinuierlich fallenden Ölpreise zu schaffen gemacht. Der prominente Kapitalgeber und US-Hedgefonds-Chef Boone Pickens musste daraufhin sein Projekt begraben, den größten Windpark der Welt zu bauen. China strebt jedoch weitere Investitionen in den USA an. Das aktuelle Projekt sei erst der Anfang.

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Tsunamis hinterlassen verbrannte Erde

TsunamiErste detaillierte Dokumentation von Erosion nach Monsterwelle.
Tsunamis gehören zu den verheerendsten Naturkatastrophen überhaupt. Nun hat ein Forscherteam der University of Washington erstmals ein detailliertes Bild von den schrecklichen Auswirkungen solcher Monsterwellen auf die Umwelt gezeichnet. Auf den Kurilen-Inseln zwischen Japan und Russland konnte das Team um Breanyn MacInnes genau feststellen, wie stark die Erosion nach solchen Monsterwellen ausfällt.

Das Forscherteam hat die Küste der Inseln im Sommer 2006 im Rahmen des "Kuril Biocomplexity Project" besucht und umfangreiche Untersuchungen gemacht, die im Sommer 2007 und 2008 fortgesetzt wurden. Dazwischen hatten zwei heftige Erdbeben, eines am 15. November 2006 und das zweite am 13. Jänner 2007, zwei Tsunamis ausgelöst. Als die Forscher die Inseln danach erneut besuchten, konnten sie feststellen, dass die Flutwellen 50 mal mehr Erdreich abgetragen hatten als angeschwemmt wurde.

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Forscher warnen: "Klimagipfel darf nicht scheitern"

Gesundheitliche Auswirkungen wären katastrophal. Können sich die beteiligten Nationen im Dezember nicht auf die Ziele von Seal the Deal, der weltweiten Kampagne der Vereinten Nationen zur Klimaveränderung, einigen, wird das laut 18 führenden medizinischen Organisationen zu einer globalen Gesundheitskatastrophe führen. Artikel in The Lancet und dem British Medical Journal fordern Ärzte auf, eine Vorreiterrolle zu übernehmen. In Leitartikeln machen beide Magazine klar, dass die Menschen in armen tropischen Ländern am meisten unter den Auswirkungen leiden werden.

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Jede zweite Solarfirma vor dem Aus

SolaranlagenBranchensterben 2010 erwartet - Energiekonzernen kommt Schlüsselrolle zu. Das weithin prognostizierte Branchensterben im Solarsektor ließ bisher auf sich warten. Im kommenden Jahr soll es nun jedoch soweit sein und sogar noch dramatischer ausfallen als bislang angenommen. Rund die Hälfte der weltweiten Hersteller dürften 2010 nicht überleben, wie US-Medien unter Berufung auf Daten des Marktforschungsunternehmens The Information Network berichten. "Wir erwarten Konsolidierungserscheinungen in der Solarbranche, allerdings bei Weitem nicht in dem Ausmaß", stellt Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft, im Gespräch mit pressetext klar. Die Finanzkrise habe besonders zu Verzögerungen bei Großprojekten geführt, wovon Deutschland weniger betroffen sei als andere Länder. Zudem schrumpfte mit dem Einbruch des spanischen ein wichtiger Absatzmarkt spürbar. "Für die kommenden zwei Jahre sehen die Prognosen mit einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von rund 15 Prozent dennoch recht zuversichtlich aus", meint Körnig.

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Größtes Waldgebiet der Welt stark bedroht

WaldgebietSubpolare Forste in Kanada, Nordeuropa und Russland betroffen. Bisher stand zumeist der Verlust der tropischen Regenwälder im Brennpunkt des öffentlichen Interesses. Nun hat ein internationales Forscherteam der University of Adelaide, der Memorial University in Neufundland und der National University in Singapur festgestellt, dass die Wälder der subpolaren Arktisregionen ebenso extrem gefährdet sind. Diese so genannten borealen Wälder bilden das weltweit größte Waldsystem. 60 Prozent der Wälder liegen in Russland, 30 Prozent in Kanada, die restlichen zehn Prozent verteilen sich auf Alaska, die baltischen Staaten, Skandinavien und Island.

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Climate Change: Mensch erwärmt Erde schon seit Jahrtausenden

KlimaerwaermungLange Praxis der Brandrodung hinterließ Spuren im Klima. Der Mensch beeinflusste das Klima schon mehrere tausend Jahre vor der Industriellen Revolution. Das behaupten US-amerikanische Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Quaternary Science Reviews". Ihre Überlegungen stellen die früher weit verbreitete Praxis der Brandrodung in den Mittelpunkt, durch die der Mensch besonders extensive Formen der Landwirtschaft betrieb. Hinweise für deren Einfluss auf das Klima glauben die Forscher in Sedimenten der Ozeane und in Eisschichten gefunden zu haben. Das stellt bisherige Klimamodelle in Frage, die Proportionen der heutigen Bodennutzung auch für die Vergangenheit übernehmen und bloß um den Faktor der Bevölkerungszahl ändern.

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Obama pumpt Milliarden in Elektroautos

Barack ObamaTechnologischer Fortschritt soll USA aus der Krise führen

Die US-Regierung unter Barack Obama hat Mrd.-Investitionen im Bereich Elektro- und Hybridautos angekündigt. Mit den Mitteln sollen umweltschonende Fahrzeuge technologisch verbessert werden. Die Förderungen stellen mit einer Summe von rund 2,4 Mrd. Dollar die größte Investition der US-Geschichte in dem Technologiebereich dar. Anhand der Gelder soll die Forschung und Weiterentwicklung verschiedener Fahrzeugkomponenten vorangetrieben werden, etwa um die Leistung von Elektroautobatterien zu steigern. Die US-Administration verspricht sich aus der Initiative die Schaffung von "Zehntausenden Arbeitsplätzen", die in der Autoindustrie im Zuge der Wirtschaftskrise verloren gingen. Die internationale Konkurrenz in dem Bereich ist allerdings groß.

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Ölgigant investiert in Biokraftstoffgewinnung

BiokraftstoffExxon nimmt Körperfett von Algen ins Visier

Der international operierende Ölkonzern Exxon hat am Dienstag massive Investitionen in die Gewinnung von Biokraftstoff aus Algen angekündigt. In Zusammenarbeit mit dem Biotech-Unternehmen Synthetic Genomics (SGI) soll aus den Fettreserven von Algen Treibstoff hergestellt werden. Dafür beabsichtigt der Konzern, mehr als 600 Mio. Dollar in ein Projekt zu investieren, im Zuge dessen neue Verfahren zur Züchtung möglichst großer Mengen an Algen entwickelt werden sollen. Exxon wird zudem Personal bereitstellen, das von der Gewinnung der im Wasser vorkommenden Lebewesen bis zur Raffinierung des Kraftstoffes zum Einsatz kommen soll.

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Allen Turbulenzen zum Trotz – Erneuerbare Energien bleiben im Trend und dies zu Recht

Erneuerbare EnergienKreditkrise und Rezession gehen auch an Zukunftsbranchen wie den «Erneuerbaren Energien» nicht spurlos vorbei. Gerade die jungen Unternehmen in diesem Bereich wurden von den wirtschaftlichen Turbulenzen richtiggehend durchgeschüttelt. Unvermittelt findet sich die Branche in einer eigentlichen strukturellen Marktbereinigung. Über die aktuellen Turbulenzen und die damit verbundenen verhagelten Geschäftsergebnisse, darf aber nicht vergessen werden, dass der langfristige Ausblick für erneuerbare Energien ausgesprochen positiv ist. Sie sind ein entscheidender Pfeiler auf dem Weg zu Klimaschutz und Reduktion von Energieimporten. Aktuell kommen die wesentlichen Nachfrageimpulse von den staatlichen Konjunkturpaketen und vom wachsenden Engagement der Stromversorger. Damit können die erneuerbaren Energien sogar kurzfristig zum Profiteur der aktuellen Krise werden.

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Greenpeace Schweiz: Hausse bei Kampagnenarbeit und Spendeneinnahmen im 2008

Mit einem Einnahmenzuwachs von 11% gegenüber dem Vorjahr war das Spendenjahr 2008 für Greenpeace Schweiz sehr erfolgreich. Bei den Kampagnen sieht die Vorjahresbilanz ähnlich gut aus: Die Chemieindustrie saniert zwei Deponien, die Kampagne gegen Stromfresser trägt Früchte und Greenpeace hat ein Büro in Afrika eröffnet.

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Afrikas Wälder verschwinden am schnellsten

Afrikas Wälder27. Mai 2009

WWF: Regenwaldschutz ist billiger als ein Tag Irak-Krieg

Die Wälder Afrikas verschwinden vier Mal schneller als in den anderen Kontinenten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der International Tropical Timber Organisation ITTO und der Initiative Rights and Resources. Ein Grund dafür liege in den unklaren Eigentumsverhältnissen, denn in Afrika sind nur zwei Prozent der Wälder unter Kontrolle der Kommunen oder der indigenen Bevölkerung, während die Zahl in Asien und Südamerika bei rund einem Drittel liegt. Die aktuelle Studie wurde in Yaounde, der Hauptstadt Kameruns, bei einem Treffen von Repräsentanten der verschiedenen Forest Communitys präsentiert.

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Gigantische Windkraftwerke erobern den Markt

Windkraftwerke16. Mai 2009

Mächtige Rotorenblätter sorgen auch bei leichter Brise für mehr Leistung

Rotorenblätter von mehr als 50 Metern Länge werden das Leistungspotenzial von Windkraftwerken in windschwachen Regionen weiter erhöhen. So hat der deutsche Hersteller Nordex kürzlich umfassende Tests eines neuen Prototypen abgeschlossen. Aber auch Mitkonkurrenten wie Siemens Windpower, Enercon und Vestas treiben Weiterentwicklungen voran. "Durch größere Turbinen kommen wesentlich mehr Gebiete für die Errichtung von Windparks in Frage," heißt es bei General Electric. Anlagen mit mehr als 100 Meter Rotorendurchmesser sollen in weiterer Zukunft auch in Starkwindgebieten oder auf See installiert werden.

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Solarunternehmen im wirtschaftlichen Zwischentief

Solaranlagen14. Mai 2009

Stabilisierende Nachfrage als Hoffnungsschimmer

Solarunternehmen haben weiterhin mit den Folgen der Finanzkrise zu kämpfen. Überproduktion sowie kurzfristige Finanzierungsprobleme haben bei führenden Solarzellenherstellern wie Q-Cells und Sharp Corp Gewinnwarnungen, Jobkürzungen und Kostenanpassungen zur Folge. Dazu hat sich der überaus strenge Winter nachteilig auf die Auftragslage in der Solarthermie ausgewirkt. Trotz des derzeit schwierigen Marktumfelds geben Börsensignale jedoch Anlass zur Hoffnung. Nach Angaben der Financial Times scheint sich die weltweite Nachfrage nach Solarmodulen zu stabilisieren.

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Klimawandel und Raubbau gefährden Weltmeere

Klimawandel und Raubbau gefährden Weltmeere 11. Mai 2009

World Ocean Conference eröffnet in Indonesien Biodiversitäts-Hotspot

Anlässlich der derzeit in Indonesien stattfindenden World Ocean Conference weist der Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) auf die weltweite Bedrohung der Meere hin. Die Gewässer um Indonesien, Malaysia, den Philippinen und Neuguineas gehören zu den artenreichsten der Erde. "Zugleich sind sie aber aufgrund zahlreicher Einwirkungen und Ereignisse extrem unter Druck", so der Biologe Carsten Loose Stellvertretender Generalsekretär gegenüber pressetext.

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Clinton: Wirtschaft spielt Schlüsselrolle im Klimaschutz

Bill Clinton23. April 2009

Erkennen ökonomischer Anreize als Voraussetzung für nachhaltige Investitionen

"Die Verabschiedung entsprechender Klimaschutzgesetze ist von enormer Bedeutung. Investitionen auf Basis existierender Anreize zum nachhaltigen Wirtschaften spielen im Klimaschutz jedoch die entscheidende Rolle." Zu diesem Schluss gelangte Bill Clinton im Rahmen des Fortune Brainstorm Green Events in Laguna Niguel, Kalifornien. Ökonomisch erfolgreiche Umweltprojekte haben für den vormaligen US-Präsidenten derzeit besonderes Gewicht. Einerseits werde politischer Druck erzeugt, der eine umweltgerechte Legislative nach sich ziehen sollte. Andererseits würden Investoren auf wirtschaftliche Anreize zum Umweltschutz aufmerksam gemacht.

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Westafrika steht vor weiterer Mega-Dürre

Dürre in Westafrika18. April 2009

Klimaerwärmung sorgt für zunehmende Bedrohung

Schwere und Jahrhunderte lang dauernde Dürreperioden sind in der jüngsten Geschichte Westafrikas häufig vorgekommen. Nach einem neuen Forschungsbericht von Wissenschaftlern der Universitäten von Texas und Arizona steht eine solche Dürre nun erneut bevor. Das schlimme daran ist, dass die globale Klimaveränderung diese noch zusätzlich anheizen könnte, berichtet das Wissenschaftsmagazin Science.

Analysen von Sedimentablagerungen im Bosumtwi-See in Ghana zeigen deutlich, dass die letzte dieser "Megadürren" erst vor 250 Jahren zu Ende gegangen ist. "Es ist bestürzend, denn die Studien kommen zum Schluss, dass es bald zu einer längeren als bisher vorstellbaren Trockenheit kommen wird", so Studienleiter Tim Shanaham von der University of Texas in Austin. Es sei an der Zeit, an Lösungen für diese Regionen zu arbeiten, rät der Forscher. Die letzte schwere Dürre in der Sahelzone in den 1970er- und 1980er-Jahren forderte mindestens 100.000 Menschenleben, anderen Angaben zufolge sogar bis einer Mio. Todesopfer. Vorhergehende Trockenperioden hätten aber noch deutlich länger gedauert.

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Umwelt: Öko-Konsum basiert auf Gewissen und Geld

Öko-Konsum31. März 2009

Zwei-Stufen-Modell zur Adaption umweltfreundlicher Innovationen

Um den Absatz umweltfreundlicher Waren zu fördern, sollte die Politik sowohl auf Informationskampagnen als auch auf spätere finanzielle Anreize setzen. Zu diesem Schluss kommen Forscher vom Max-Planck-Institut für Ökonomik in Jena sowie vom Züricher Institute for Environmental Decisions. Auf Grundlage der Diffusionsforschung sowie Erkenntnissen der psychologischen Motivationsforschung beschrieben sie in einem Modell, was Menschen zu ökologischem Konsumverhalten motiviert. Während Innovationen zuerst eine kleine Gruppe ökologisch Interessierter ansprechen, braucht es für die höhere Verbreitung positive oder negative politische Anreize, die jedoch zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt werden müssen. Dieses Modell wurde mit den Ergebnissen einer Befragung von 1.500 potenziellen Schweizer Autokäufern abgeglichen. Vermutlich ließen sich einige Argumente aber ebenso auf andere Konsumgüter wie etwa Haushaltsprodukte übertragen, so die Forscher.

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Global Change: Am 22. März 2009 ist Weltwassertag

Weltwassertag16. März 2009

Schweizer Wasserversorgungen und Gemeinden unterstützen Trinkwasserprojekte in Entwicklungsländern.

Der Schweizerische Verein des Gas- und Wasserfaches (SVGW) und solidarit'eau suisse nehmen den diesjährigen Weltwassertag zum Anlass, auf die Initiative von solidarit'eau suisse hinzuweisen. Seit Juni 2007 fördert diese Plattform die Unterstützung von Trinkwasserprojekten in Entwicklungsländern durch Schweizer Wasserversorgungen und Gemeinden.

1992 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 22. März eines jeden Jahres zum «Tag des Wassers». Der internationale Weltwassertag soll die Öffentlichkeit auf die Probleme im Zusammenhang mit dem Element Wasser aufmerksam machen. Alle Staaten sind aufgerufen, an diesem Tag einen besonderen Blick auf das Schutzgut «Wasser» zu werfen.  

In der Schweiz sind wir in der glücklichen Lage, dass wir über genügend Trinkwasser verfügen. Dank strenger Gesetze, den Branchenrichtlinien und Ausbildungsprogrammen des SVGW sowie aufgrund der professionell geführten Wasserversorgungen schneidet die Schweiz auch bezüglich Trinkwasserqualität sehr gut ab. Hierzulande kann frisches und einwandfreies Leitungswasser nach Belieben aus dem Wasserhahn getrunken werden.

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UNESCO-Bericht warnt vor Wasserknappheit

Wasserknappheit13. März 2009

Lebensstil und wachsende Bevölkerung brauchen immer mehr Wasser.

Wasser wird in Zukunft noch knapper werden. Das berichtet die UNESCO in ihrem jüngsten Wasserbericht, der den Titel "Wasser in einer sich verändernden Welt" trägt. Im Jahr 2030 werden fünf Mrd. Menschen noch immer keine ausreichende Sanitärversorgung besitzen, sofern nicht einschneidende Maßnahmen unternommen werden, warnt der Bericht. Als wichtigste Ursachen der Knappheit werden die Bedürfnisse einer schnell wachsenden Weltbevölkerung und die Auswirkungen der globalen Erwärmung angeführt. "Der Kampf gegen die Armut hängt von der Fähigkeit ab, in die Ressource Wasser zu investieren", so UNESCO-Generalsekretär Koichiro Matsuura, der den Bericht nächste Woche bei der Weltwasserkonferenz in Istanbul präsentieren wird.

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Windenergie: USA stoßen Deutschland vom Thron

Windenergie29. Januar 2009

Bundesverband WindEnergie: "Deutschland hat kein Standortproblem"

Die US-amerikanische Windenergiebranche hat den Top-Standort Deutschland von seiner Weltmarktführerschaft abgelöst. Mit einer neu installierten Leistung von 8.300 Megawatt (MW) im Vorjahr katapultieren sich die Vereinigten Staaten auf eine installierte Gesamtleistung von 25.170 MW, wie die American Wind Energy Association (AWEA) mitteilt. Deutschland hinkt dagegen mit einer Gesamtleistung von 23.902 MW erstmals hinterher. "Deutschland hat kein Standortproblem", meint Ulf Gerder, Sprecher des Bundesverbands WindEnergie (BWE), auf Anfrage von pressetext. Allerdings hatte der Markt in den vergangenen zwei Jahren mit einer zu niedrigen Vergütung zu kämpfen, weshalb der Ausbau neuer Anlagen einknickte.

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Regenwald: Globalisierung treibt Zerstörung voran

Regenwald13. Januar 2009

Tropenexperten fordern mehr Druck seitens NGOs und Konsumenten

Konzerne tragen heute die Hauptschuld an der fortschreitenden Dezimierung der tropischen Regenwälder. Zu diesem Schluss kommen Biologen am Smithsonian Tropical Research Institute in Panama, anlässlich einer im Journal Conservation Biology veröffentlichten Fachdiskussion. Von den 20 Mio. Quadratkilometern, die die als "grüne Lunge der Erde" bezeichneten Regenwälder ursprünglich bedeckten, wurde bereits die Hälfte vom Menschen zerstört. Verantwortlich dafür sind vor allem die Holzwirtschaft sowie die Schaffung neuer Nutzflächen für den Ackerbau. Ein weiteres Viertel ist heute als Folge selektiver Schlägerungen stark beeinträchtigt. Die Zerstörung geht weiter, denn allein zwischen 2000 und 2005 wurden weitere 275.000 Quadratkilometer abgeholzt, was der Fläche Großbritanniens entspricht.

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Frischer Wind beim Klimawandel

Klimawandel11. Dezember 2008

Die USA investieren in Erneuerbare Energien. Der Schroder ISF Global Climate Change setzt auf die Gewinner der Öko-Offensive

Im Jahr 2012 läuft das Kyoto-Protokoll aus. Wie die Staatengemeinschaft danach den Gefahren der globalen Erwärmung begegnen will, darüber debattieren derzeit die Vertreter von 190 Staaten in Posen. Ein Kompromiss, der die weit auseinanderklaffenden Standpunkte zusammenführt, muss diesmal noch nicht gefunden werden. Erst im nächsten Jahr, auf der großen Klimakonferenz in Kopenhagen, wollen die Mitgliedsländer der Vereinten Nationen verbindliche Entscheidungen fällen. Europa ist da schneller. Die europäischen Staats- und Regierungschefs wollen schon kommende Woche ein eigenes Klimapaket verabschieden. "Die Anstrengungen der UNO und der EU zur Bekämpfung des Treibhauseffekts wecken das Interesse der Investoren", sagt Simon Webber (Foto), Fondsmanager des Schroder ISF Global Climate Change Equity Fund. "Die eigentliche Kursfantasie entfacht aber der neugewählte US-Präsident." Barack Obama plant – so hat er es im Wahlkampf versprochen – jährlich 15 Milliarden Dollar in Erneuerbare Energien zu investieren. Zudem will er den Autokonzernen schärfere Richtlinien für den CO2-Ausstoß vorschreiben. Bis 2050 sollen sich die Treibhausgase um 80 Prozent reduzieren.

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Frischer Wind bei Alternativen Energien

28. November 2008

Alternative Energien Der Oktober begann wie der September endete. Anleger flüchteten aufgrund der extremen Marktvolatilität in risikolosere Assetklassen. Die Verkaufswelle wurde insbesondere durch Hedgefonds verstärkt. Zeitgleich wurden auf internationaler Basis von den Regierungen Rettungspakete geschnürt.

Die vergebenen Garantien und Kredite sind historisch ohne Beispiel. Die staatliche Unterstützung sowie die damit verbundenen technischen Maßnahmen führten zu verminderten Risikoabschlägen und zu einer verbesserten Marktliquidität. mehr..

Solarindustrie – Stürmische Zeiten vor dem nächsten Hoch

17. November 2008

Solarenergie Schweizer Solarmarkt bleibt klein

Mit rund 13% pro Jahr wächst der Schweizer Solarmarkt trotz der neu eingeführten kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) deutlich langsamer als der Weltmarkt. „Mit besseren nationalen Marktbedingungen könnte die Schweizer Solarindustrie ihre Forschungsaktivitäten und ihre hervorragende technologische Ausgangslage noch besser umsetzen“, ist Matthias Fawer, Autor der aktuellen Sarasin Solarstudie, überzeugt. „Ein starker Heimmarkt hilft, praktische Erfahrungen zu sammeln, um die internationale Präsenz zu stärken. Eine Plafonierung der Unterstützung für erneuerbare Energien bringt nicht die gewünschte stabile und nachhaltige Entwicklung eines inländischen Marktes. Dies haben schon Beispiele in Italien und Spanien gezeigt.“ Mechanismen, die ohne Begrenzung, dafür mit einer kontinuierlichen Degression der Vergütungssätze für Neuanlagen funktionieren, könnten sinnvoller sein. Damit würde ein zusätzlicher Anreiz für die Entwicklung wettbewerbsfähiger Kostenstrukturen gesetzt. Letzteres hat die Schweizer Lösung schon integriert. „Die Volumenausweitung ist jedoch fundamental für die Beschleunigung der Kostendegression. Die Kontingentierung der Solarenergie sollte deshalb“, so Fawer, „von der Politik im Sinne einer Abrundung der kostendeckenden Einspeisevergütung noch einmal überdacht werden.“

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Klimaerwärmung:Nur extreme Maßnahmen können weltweite Erwärmung noch stoppen

Klimaerwärmung2. September 2008

Weltweit kritisieren Forscher das Versagen der Politik in Sachen Klimaveränderung. Diese Inaktivität werde zwangsläufig dazu führen, dass extreme und auch gefährliche Aktionen zur Klimarettung durchgeführt werden müssen, berichtet der Guardian. Gemeint sind damit so genannte Geo-Engineering-Methoden wie etwa das Abblocken der Sonneneinstrahlung oder eine großräumige Düngung der Ozeane mit Eisen. Damit soll verhindert werden, dass die CO2-Konzentration in der Atmosphäre die kritische Zahl von 650 ppm (Parts-Per-Million) überschreitet. Derzeit liegt die Konzentration bei rund 385 ppm.

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Entwicklungshilfe:«Schweiz engagiert sich zu wenig»

Urs WinklerUrs Winkler ist seit 1. Juli 2005 Geschäftsführer von World Vision Schweiz. Davor arbeitete er als Vizedirektor des Bundesamts für Migration – des früheren Bundesamts für Flüchtlinge – und war Chef der Hauptabteilung Asylverfahren. Nach seinem Jura-Studium in Bern und dem Fürsprecherpatent arbeitete Urs Winkler als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Justizdirektion des Kantons Bern. Von 1987 bis 1990 amtierte er als Gerichtspräsident in Thun. Ab 1990 war er für zwölf Jahre vollamtlicher Gemeindepräsident von Spiez, bevor er zum Bund wechselte. Er engagiert sich ausserdem als ehrenamtliches Mitglied im Strategierat der Heilsarmee Schweiz.

Wir sprachen mit Urs Winkler über seine Erfolgserlebnisse, Netzwerke und die laufenden Projekte von World Vision.

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Greenpeace: «Klimaschutz ohne neue Atomkraftwerke»

Kaspar Schuler, CEO, Greenpeace

Kaspar Schuler ist Co-Geschäftsleiter von Greenpeace in der Schweiz. Früher arbeitete er für die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit in Rumänien, als Autor, freier Journalist,  Alphirt und Senn, leitete den Dachverband der Bündner Umweltorganisationen und war ehrenamtlicher Vizepräsident des WWF Schweiz.
 
Wir sprachen mit Kaspar Schuler über aktuelle Aktionen von Greenpeace und den «ökologischen Fussabdruck».

change.ch
Herr Schuler, Greenpeace ist dank den spektakulären Aktionen bekannt und gross geworden. In letzter Zeit ist es trotz wieder erstarktem Interesse an Umweltthemen  ein wenig stiller um Greenpeace geworden – weshalb?

Kaspar Schuler
Das ist ein subjektiver Eindruck. Die Schweizer Protestaktion zum Klimaschutz mit 600 nackten Menschen auf dem Aletschgletscher ging um die Welt. Auch in Deutschland und den Niederlanden gehen die politischen und juristischen Wogen extrem hoch, weil Greenpeace mit dem Versenken von riesigen Betonbrocken in der Nordsee es den Fischereiflotten verunmöglicht, ihre verheerenden Grundschleppnetze zu gebrauchen. Wir fordern ein weltweites Netz von Meeresschutzgebieten, das  sich über 40% aller Ozeane erstreckt und die Meeresfauna vor der totalen Zerstörung schützt.

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Nachhaltigkeit: Â«Grösster Handlungsbedarf in der Finanzindustrie»

Paola Ghillani, PräsidentinPaola Ghillani ist Inhaberin und Präsidentin der Paola Ghillani & Friends AG.

Nach dem Universitätsabschluss als Apothekerin hat Paola Ghillani ihre berufliche Karriere in der Pharmaindustrie begonnen. Nach nahezu zehn Jahre in multinationalen Unternehmungen übernahm sie 1999 als Geschäftsführerin die Max Havelaar-Stiftung. 2005 gründete Paola Ghillani dann mit der Paola Ghillani & Friends AG ihre eigene Beratungsfirma. Sie hat überdies Einsitz in verschiedenen Verwaltungsräten wie der Migros, ist Beiratsmitglied in mehreren ethischen Anlagefonds und Mitglied des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK). Paola Ghillani hatein Management-Diplom der IMD Lausanne und diverse Preise erhalten. So ist sie auch durch das World Economic Forum in Davos als «Global Leader for Tomorrow» ausgezeichnet worden.

Wir sprachen mit Paola Ghillani über nachhaltiges Wirtschaften und den diesbezüglichen Handlungsbedarf in der Schweiz.

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Wirtschaft und Umwelt:«Privatwirtschaft sucht Zusammenarbeit mit WWF»

Dr. Hans Peter Fricker, CEODr. Hans-Peter Fricker ist seit 2004 CEO des WWF Schweiz. Nach dem Studium in Genf und Zürich der Germanistik, Anglistik und Geschichte war er zuerst als Gymnasiallehrer, dann als Dozent an der Zürcher Fachhochschule Winterthur tätig. 1985-1995 war er Mitglied der Geschäftsleitung von Schweizer Radio DRS, unter anderem als Leiter des Kulturprogramms von DRS 2. 1995-2003 leitete er die Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft. Während 5 Jahren war er FDP-Mitglied des Zürcher Verfassungsrates.

Wir sprachen mit Dr. Hans-Peter Fricker über Geschäftskooperationen des WWF, Umweltpolitik und Optimismus.

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Benutzerdefinierte Suche

Change-Talk mit Maya Onken

Maya OnkenVeränderungen prägen unsere Welt. Überall ist Wandel: Sei es in der Politik, der Wirtschaft oder im Privaten. Erfahren Sie in unserem Change-Talk, wie Persönlichkeiten den Wandel im Rück- und Ausblick sehen. Welche Veränderungen sie erwarten, begrüssen oder ablehnen.

Frau Onken, wir leben in einer sehr dynamischen und veränderungsreichen Zeit. Womit bringen Sie den Begriff «Change» in Verbindung?

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change ist angesagt

Jeremy RifkinJeremy Rifkin, US-amerikanischer Soziologe, Ökonom, Publizist sowie Gründer und Vorsitzender der Foundation on Economic Trends: "Menschen sind von Natur aus nicht aggressiv und egoistisch, sondern empathisch, also mitfühlend, so Rifkins kontroverse These. Um globale Herausforderungen wie Wirtschaftskrise oder Klimawandel zu bewältigen, brauchen wir ein neues Denken und ein verändertes Menschenbild auf der Grundlage der Empathie. Das heisst, wir müssen unsere wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Modelle ändern, um die Erde zu retten."


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Rondo Business ClubStephan Eckstein, Director, Schroders Bank und Tarja Pedalino, Inhaberin, Agence Unique. Rondo Business Club: Highlights des Weihnachts-Apéros

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«Rekorde in allen Indizes»

Hans A. Bernecker
Change-Event-Coverage:
Im Zusammen-
hang mit einer Privatanleger-Veranstaltung vom 14. November 2009 im Dolder Grand Hotel in Zürich, sprach Olivier Laube mit dem Börsenexperten und Buchautor Hans A. Bernecker. Bernecker: «Die Welt lebt von den Optimisten, Tatkräftigen und Aktiven und nicht von den Mitläufern»

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Travel & Lifestyle

Travel ContainerAuf diesem Channel entlocken wir interessanten Persönlichkeiten Travel- und Lifestyle-Geheimtipps. Wir wünschen Ihnen viel Spass und gute Inspiration.

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Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre Veranstaltung professionell und informativ zu dokumentieren und mit der Publikation auf change.ch einem breiten Publikum zur Verfügung zu stellen. Für Buchung und weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

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ABC Artnetwork Der Art Banking Club verfügt über ein internationales Netzwerk an diversen Künstlern: Maler, Skulpturisten, Fotografen, Fashion- und Schmuckdesigner, Musiker, etc. Es wird uns eine Freude sein, Ihnen diese Künstler hier in Form eines persönlichen Interviews vorzustellen. Besuchen Sie uns bald wieder - es würde uns freuen.

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