Die Manz Privacy Hotels sind seit über einem Jahrhundert in privatem Besitz der Familie Manz. Seit dem Frühjahr 2007 leiten die 28-jährigen Zwillingsbrüder Alexander und Michael Manz die Geschicke der Manz Privacy Hotels.
change.ch sprach mit Alexander Manz, dem Verantwortlichen für Marketing und Verkauf sowie Mitglied der Geschäftsleitung, über die grösste Herausforderung sowie das Erfolgsgeheimnis des Generationenwechsels.
Die Manz Dynastie hat den Generationen-Change erfolgreich vollzogen. Herr Manz, was ist das Erfolgsgeheimnis?
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Ein wichtiges Element in unserer Nachfolgeregelung bestand darin, uns schon früh in das Unternehmen mit einzubinden. Die Hotellerie wurde uns von klein an interessant gemacht, um die Familientradition zu pflegen und diese für eine nächste Generation zu erhalten. Ein weiteres Element hat bei uns eine grosse Rolle gespielt: der Respekt gegenüber der Tradition und den Eltern - und momentanen Besitzern und Leitern der Unternehmung - sowie gegenüber allen vorherigen Generationen. Dieser Respekt war bei uns so tief verwurzelt, dass für uns keine andere Wahl blieb, als das Unternehmen weiterzuführen.
Wo lag die grösste Herausforderung bei der Übernahme des Unternehmens?
Die grösste Herausforderung bestand darin, sich den Respekt der etablierten Mitglieder der Unternehmung zu verschaffen. Dazu sind Taten und nicht Worte wichtig. Resultate sind entscheidend. Wichtig sind aber auch die Umstände, wie man diese Resultate erreicht und welche Stimmung im Team herrscht. Für uns als junge Manz-Generation war es wichtig, ein Unternehmen neu aufzugleisen, in dem nicht nur die Gäste - welche immer erste Priorität haben - glücklich sind, sondern in dem sich auch die Mitarbeiter in eine Familie integriert fühlen. Ganz nach dem Prinzip «Feel the Difference» für den Mitarbeiter und natürlich den Gast.
Was war die Motivation, sich von der internationalen Bühne als Pianisten zu verabschieden, um eine neue Karriere als Jungunternehmer zu starten?
Uns wurde schnell klar, dass die Musik - oder besser gesagt das Business, das hinter der Karriere als Musiker steht - nicht passend für uns war. Wir wollten kein Leben zwischen Hotel, Musikhalle und Flugzeug führen. Dieses Leben erfüllte uns nicht und gab uns keine Befriedigung. Auf der anderen Seite hatten wir eine Tradition, die es weiterzuführen galt. Es war der erwähnte Respekt gegenüber unseren Eltern und früheren Generationen, der uns zur Fortführung der Hoteltradition bewog. Wir wollten nicht, dass die über 100-jährige Dynastie mit uns zu Ende ging.
Was hat der Generationenwechsel dem Unternehmen Neues gebracht?
Die wichtigste Veränderung, die wir in das Unternehmen eingebracht haben, ist eine neue Perspektive. In einem gewissen Alter hat man einfach nicht mehr eine Perspektive von 20 oder mehr Jahren. Dadurch leidet das Unternehmen, weil es seine Konkurrenzfähigkeit gegenüber dem Markt und seinen Mitbewerbern verliert. Ausserdem war das Unternehmen in verschiedenen Bereichen nicht mehr zeitgerecht aufgebaut: von der Zimmerausstattung über die Technik, von den Distributionskanälen bis hin zur Marke. Auch alle Führungsstrukturen waren veraltet und erlaubten kein schnelles Wachstum und proaktives Agieren gegenüber Marktveränderungen. Wir haben uns all dieser Punkte angenommen. Die Gäste- sowie Mitarbeiterzufriedenheit konnte massiv gesteigert werden. Das hat sich auch in Zahlen widerspiegelt.
Wir leben in einer sehr dynamischen und veränderungsreichen Zeit. Womit bringen Sie den Begriff «Change» in Verbindung?
Für mich bedeutet Change der ständige Wandel der Zeit. Ich glaube, dass nichts im Leben still steht. Change steht auch für die ständige Veränderung und Anpassung gegenüber dem Markt, den Konkurrenten, den Freunden und den Strukturen.
Schliesslich unsere «Change»-Frage: Wenn sie alle Macht der Welt hätten, welchen globalen Change würden sie realisieren?
Falls ich alle Macht der Welt hätte, würde ich mir wünschen, dass alle Veränderungen nur zum Besten der Menschheit geschehen. Zwar hat schon Rousseau gesagt, dass auch die schlimmsten Sachen in der Welt immer nur mit den besten Absichten passieren. Aber ich glaube, dass sich alles zum Guten wendet, wenn man die ursprünglich guten Absichten bis zum Ende beibehält.
Herr Manz, ich danke Ihnen für das Interview.
Interview: Zoran Bozanic, change.ch
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Das Jahresprogramm 2010 des Kunsthaus Zürich steht im Zeichen des Kunsthaus-Jubiläums. Am 17. April 2010 wird das von Carl Moser erbaute repräsentative Haus am Heimplatz 100 Jahre alt. Im ältesten kombinierten Sammlungs- und Ausstellungsinstitut der Schweiz erwarten den Besucher hochkarätige Ausstellungen von der Kunst des 18. Jahrhunderts (Salomon Gessner) über «Van Gogh, Cézanne, Monet – Die Sammlung Bührle» bis zur zeitgenössischen Fotografie von Thomas Struth. Höhepunkt im Herbst ist eine Hommage an Picasso.
Der Art Banking Club verfügt über ein internationales Netzwerk an diversen Künstlern: Maler, Skulpturisten, Fotografen, Fashion- und Schmuckdesigner, Musiker, etc.
Es wird uns eine Freude sein, Ihnen diese Künstler hier in Form eines
persönlichen Interviews vorzustellen. Besuchen Sie uns bald wieder -
es würde uns freuen.
Highlights der Kunstausstellung: Private Viewing by Courtney Forbes, Samstag 26. Oktober 2009
Britta Dietsche Galerie Contemporary Art präsentiert den Schweizer Künstler Urs Jelen und seine Ausstelung: New York – The Meat-Packing-District (MPT) vom 03.09. – 30.10.2009. Hier ein paar Impressionen der Vernissage vom 03.09.09.
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