12. März 2010
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Generation Change

Generationenwechsel: «Es lohnt sich Zuständigkeiten genau zu regeln»

1947 begann Wilhelm Schmidlin in Oberarth (SZ) Badewannen anzufertigen. In der dritten Generation wird in der einzigen Schweizer Stahlbadewannenfabrik heute die Hälfte aller in der Schweiz installierten Bade- und Duschwannen aus Stahl hergestellt, emailliert und an den Sanitär-Fachhandel ausgeliefert. Seit 2007 sind die Brüder Urs und Beat Wullschleger Geschäftsführer des erfolgreichen Familienbetriebs. 

Urs und Beat Wullschleger

change.ch im Gespräch mit Beat Wullschleger, einem der Geschäftsführer der Wilhelm Schmidlin AG.

change.ch: Nach ihren Eltern sind Sie mit Ihrem Bruder seit rund zwei Jahren 2007 als Geschäftsführer der Schmidlin AG für das von ihrem Grossvater aufgebaute Unternehmen verantwortlich. Welche Bilanz ziehen Sie?

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Generation Change: Erfolgreiche Unternehmensnachfolge

GenerationenwechselFast jeder dritte Arbeitnehmer und jeder vierte Unternehmer in der Schweiz ist von der Nachfolgethematik betroffen.

Die neue Studie der Credit Suisse und des Center for Family Business der HSG "Erfolgreiche Unternehmensnachfolge" zeigt, dass die Zahl der anstehenden Unternehmensnachfolgen in den kommenden fünf Jahren nochmals deutlich ansteigen wird; fast jeder dritte Arbeitnehmer und jedes vierte Unternehmen in der Schweiz sind aktuell davon betroffen. Beim Generationenwechsel ist in der Schweiz eine Verlagerung von der familieninternen zur familienexternen Unternehmensnachfolge festzustellen. Damit verbunden sind nebst rationalen und monetären Überlegungen auch die Suche nach einem geeigneten Nachfolger, Sorgen um die Überlebens- und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und den Erhalt der Arbeitsplätze sowie die Sicherstellung der persönlichen Altersvorsorge der Unternehmerinnen und Unternehmer.

In den kommenden fünf Jahren haben knapp 26 Prozent aller Unternehmen in der Schweiz einen Generationenwechsel vor sich. Dies hat eine repräsentative Studie der Credit Suisse und des Center for Family Business der Universität St.Gallen ergeben. Noch im Januar 2005 lag diese Quote bei einem Wert von 18.5 Prozent. Das heisst, dass wesentlich mehr Schweizer Unternehmen und Beschäftigte direkt von einer Nachfolge betroffen sein werden. Auffällig ist, dass die Verunsicherung über die eigene Unternehmensnachfolge in den vergangenen drei Jahren abgenommen hat. Ursachen dafür könnten die erhöhte Sensibilisierung für das Thema und die mittlerweile gewonnene Planungssicherheit bei Steuerfragen sein. Die Unternehmensnachfolge stellt eine wichtige strategische Herausforderung dar. Als solche wird sie jedoch zu selten gesehen: Die Hälfte der Unternehmer gaben an, "keine explizite Strategie" festgelegt zu haben. Der Anteil von Kleinstunternehmen ist dabei mit 68% wesentlich höher als der von Grossunternehmen.

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Generation-Change: "Man muss sich den Respekt der etablierten Mitglieder verschaffen"

Alexander Manz Die Manz Privacy Hotels sind seit über einem Jahrhundert in privatem Besitz der Familie Manz. Seit dem Frühjahr 2007 leiten die 28-jährigen Zwillingsbrüder Alexander und Michael Manz die Geschicke der Manz Privacy Hotels.

change.ch sprach mit Alexander Manz, dem Verantwortlichen für Marketing und Verkauf sowie Mitglied der Geschäftsleitung, über die grösste Herausforderung sowie das Erfolgsgeheimnis des Generationenwechsels.

Die Manz Dynastie hat den Generationen-Change erfolgreich vollzogen. Herr Manz, was ist das Erfolgsgeheimnis?

 

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Nachfolgeplanung: «Start des Nachfolgeprozesses ist entscheidend»

Hans Baumgartner, Credit SuisseHans Baumgartner, Managing Director, Credit Suisse

change.ch sprach mit Hans Baumgartner über die Nachfolgelösungen der Credit Suisse.

change.ch
Herr Baumgartner, in nicht wenigen Fällen werden selbst wirtschaftlich gesunde Unternehmen aufgelöst, weil die Unternehmensnachfolge nicht rechtzeitig eingeleitet wurde oder Fehler bei der Umsetzung letztlich das Aus bedeuten. Gibt es für diesen komplexen Schritt eine Erfolgsformel oder ist es eher eine massgeschneiderte Lösung? Wie sieht die Strategie der Credit Suisse aus?

 

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Fehlende Unternehmensnachfolge:«Der Markt kümmert sich zu wenig um KMU»

Samuel Schaufelberger, PartnerSamuel Schaufelberger ist Partner der 2007 gegründeten Business Broker AG in Zürich.

1. Dezember 2008

Jährlich werden 12'000 Firmen stillgelegt. Dabei gehen 60'000 Arbeitsplätze verloren. Ein grosser Teil der Unternehmensschliessungen ist auf eine verfehlte, gescheiterte oder ungelöste Unternehmensnachfolge zurückzuführen. Die Business Broker AG in Zürich bietet als erstes und einziges Unternehmen in der Schweiz eine Dienstleistung an, die den gesamten Kauf- bzw. Verkaufsprozess von klein- und mittelgrossen Unternehmungen steuert. Business Brokerage ist ein Geschäftsmodell, das in den USA, Australien oder England bereits seit Jahren erfolgreich angewendet wird.

change.ch sprach mit Samuel Schaufelberger über das Businessmodell der Business Broker AG.

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Nachfolgeplanung als zentrale VR-Verantwortung

Matthias MölleneyText: Matthias Mölleney

September 2008

Man kann trefflich darüber streiten, wie ein Verwaltungsrat optimal zusammengesetzt sein sollte, aber woran er sich messen lassen muss, ist klar. Der Begriff der «Oberleitung der Gesellschaft» aus dem Schweizer Obligationenrecht umfasst neben der Verantwortung für die Unternehmensstrategie insbesondere die Bestellung oder Abbestellung der Geschäftsleitung. Diese Führungsverantwortung wahrzunehmen verlangt mehr, als den Geschäftsgang zu überwachen und bei auftretenden grösseren Problemen den CEO auszutauschen.

Wir Menschen neigen dazu, komplexe Probleme so lange zu vereinfachen, bis wir glauben, sie lösen zu können. Zu diesem Zweck übertragen wir ein vertrautes, mechanistisches Weltbild auf die komplexe Realität eines Unternehmens und glauben, uns und anderen damit erklären zu können, wie so ein Betrieb funktioniert. Leider ist es aber nicht so einfach. Bei einer Maschine, die eine Störung hat, genügt es meist, die Ursache dieser Störung in einer ihrer Komponenten zu lokalisieren und dann diese Komponente durch eine neue zu ersetzen.

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«Der perfekte Exit beginnt am ersten Tag»

Steven LoepfeSteven Loepfe
Managing Partner von Loepfe & Partner Reputation

Mai 2008

Steven Loepfe arbeitete und leitete die Geschäfte bei PR-Beratungsunternehmen wie Hill & Knowlton/Knobel, Burson-Marsteller und Bütikofer & Company. Er studierte in Zürich und in seiner Heimatstadt Montreal (McGill) und hat in Marketing, Finanzen und Service Design abgeschlossen. Steven Loepfe lehrt an verschiedenen Hochschulen und Universitäten, so auch an der Thunderbird University und an der ZHW/iam. Wir sprachen mit Steven Loepfe über die Bedingungen für einen gelungenen Generationenwechsel.
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«Der Mensch braucht eine Aufgabe»

Walter Borner, CEOWalter Borner ist CEO der Zimmerli Textil AG

April 2008

Wir sprachen mit Walter Borner über den «Generation Change» bei der Zimmerli Textil AG. Die Firmengeschichte in Kürze: 1991 kaufen Hans und Walter Borner die Produktionsfirma von Zimmerli im Tessin, 1997 die Verkaufsfirma Zimmerli Textil AG in Aarburg. Walter Borner übernimmt ab Anfang 1998 die Gesamtleitung der Gruppe als Managing Director. 2007 erfolgt der Verkauf. Walter Borner bleibt Teilhaber sowie Geschäftsleiter und Verwaltungsrat.

 

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«Ohne Vertrauen geht es nicht»

Hans Jörg Schibli ist VR-Präsident der Hans K. Schibli Elektrotechnik AG
Wir sprachen mit Hans Jörg Schibli (Vater und VR-Präsident) und Jan Schibli (Sohn, Geschäftsleiter und VR) über den erfolgreichen «Generation Change» beim Familienunternehmen Hans K. Schibli Elektrotechnik AG.  
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«Jeder abtretende Unternehmer braucht eine neue Spielwiese»

 Dr. Leonhard Fopp ist Inhaber und Gründer der CONTINUUM AG
Wir sprachen mit Dr. Leonhard Fopp über die Kunst der gelungenen Nachfolgeregelung. mehr..

RONDO Business Event: Unternehmer-Nachfolgeregelung

Am Mittwoch, 29. November 2006 fand im Beef Club Mövenpick, Zürich, die 22. RONDO Business Veranstaltung statt. Der Referent war Dr. Leonhard Fopp, Experte, Referent und Autor, CONTINU-UM AG.  Als Interviewpartner wurden Peter Oeschger, VRP der Firma OPO Oeschger AG und Alexander Brunner, BrunnerInvest AG, eingeladen. Moderator des Abends war Marcel Bosshard, Buonsenso GmbH. mehr..
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Sich selbst und andere verändern - und trotzdem bleiben, wer man ist.
Klaus Doppler, Autor des Standardwerks Change Management, legt sein wichtigstes Buch vor. Er richtet seine Empfehlungen an alle Führungskräfte, die sich selbst verändern möchten. Das »Wie« beschreibt Doppler nach dem Motto: »Verändere dich selbst - und bleibe trotzdem, wer du bist.« mehr..

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